Kräuterbrot zur Walpurgisnacht
Schon die Kelten feierten in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai das Fest Beltane, bei dem der Übergang vom Winter in den Frühling im Mittelpunkt stand. Menschen entzündeten Feuer, die den Winter vertreiben, böse Geister fernhalten und Raum für Neues schaffen sollten. Aus diesen alten Frühlingsritualen entwickelte sich über die Jahrhunderte die Walpurgisnacht, benannt nach der heiligen Walburga, einer Äbtissin aus dem 8. Jahrhundert. Ihr Gedenktag am 1. Mai verband sich mit den bestehenden Bräuchen und gab dem Fest schließlich seinen heutigen Namen. Literarische Werke wie Goethes Faust trugen dazu bei, die Walpurgisnacht mit Hexen, magischen Zusammenkünften und geheimnisvollen Ritualen zu verbinden. "Die Hexen zu dem Brocken ziehn, Die Stoppel ist gelb, die Saat ist grün. Dort sammelt sich der große Hauf, Herr Urian sitzt oben auf." Johann Wolfgang von Goethe: Faust. Der Tragödie erster Teil (1808) Auch heute wird der Mai mit Veranstaltungen wie "Tanz in den Mai"...








