Dienstag, 6. Dezember 2016

Polenta-Pizza

Dass meine Tageskinder Pizza lieben, ist wahrscheinlich nicht sehr überraschend. Überraschend schon eher, dass sie bei der Art des Pizzabodens absolut nicht wählerisch sind. Egal ob im Germteig Getreide wie Dinkel, Buchweizen oder Emmer zu finden sind, die Kids sind begeistert :-)

Für mein heutiges Pizzarezept kann man ganz auf die Zubereitung von Germteig verzichten. Wie der Name schon sagt, besteht der Pizzaboden aus Polenta. Nicht nur eine interessante Alternative zur "normalen" Pizza, sondern auch eine wesentlich schnellere Variante. Vor allem, weil man nicht darauf warten muss, dass der Teig aufgegangen ist. Also perfekt, falls die Kinder und ich wieder einmal die Zeit übersehen haben ;-)
Als Belag kommt alles in Frage, was auf einer normalen Pizza auch landen würde. Das Rezept unten zeigt den (bisherigen) Favorit meiner Tageskinder: Tomatensauce, Schinken, Paprika, Mais und Käse :-)


Polenta-Pizza

1/2 l Gemüsebrühe
1 EL Olivenöl
Salz
120 g Polenta

2 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 g passierte Tomaten
etwas Petersilie
Salz, Pfeffer

100 g Schinken
1 grüne Paprika
1 kleine Dose Mais
80 g geriebener Käse
etwas Oregano

Öl zum Befetten


Auflaufform mit Öl ausstreichen.

Gemüsebrühe mit Öl und Salz aufkochen lassen. Polenta einrieseln und unter ständigem Rühren eindicken lassen. In die befettete Auflaufform streichen und auskühlen lassen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl anschwitzen. Passierte Tomaten zugeben und kurz köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas gehackter Petersilie abschmecken und auf die Polenta streichen.

Schinken feinwürfelig schneiden. Paprika in kleine Würfelchen schneiden. Mais abgießen. Schinken, Paprika und Mais gleichmäßig auf der Tomatensauce verteilen. Geriebenen Käse und etwas Oregano drüberstreuen und bei 180°C etwa 40 Minuten goldbraun backen.






Freitag, 2. Dezember 2016

Weihnachtlicher Dinkelkranz

Die Adventzeit ist für mich wirklich die gemütlichste Zeit des Jahres. Wie jedes Jahr bin ich sehr darauf bedacht, dass im Dezember kaum Termine im Kalender stehen und wir nirgends hin müssen. Einfach zu hause vor dem Kaminofen sitzen, eine Tee aus meinem Tee-Adventskalender genießen, einen schönen Film schauen oder lesen oder sticken oder einfach nur plaudern. Einfach gemütlich eben ;-)

Passend für einen gemütlichen Abend gibt es heute auf meinem Blog ein Rezept für einen weihnachtlichen Dinkelkranz. Statt den gefüllten Germteig in eine Form zu legen wurde die Teigrolle dafür in Scheiben geschnitten, zu einem Kranz aufgelegt und so gebacken. Noch ein wenig Zuckerguss und ein paar Zuckerperlen drüber und fertig ist das Weihnachtsgebäck :-)

Ich wünsche Euch eine schöne und gemütliche Adventzeit ♥


Weihnachtlicher Dinkelkranz

250 g Dinkel-Vollkornmehl
300 g Dinkelmehl
20 g Germ
250 ml Milch
80 g Butter
80 g Kristallzucker
1 TL Salz
Orangenschale
1 Ei

50 g Butter
60 g brauner Zucker
2 TL Zimt
1 TL Kakaopulver
100 g fein gehackte Nüsse oder Mandeln

150 g Staubzucker
2-3 EL Milch

Zuckerperlen

Dinkelvollkornmehl mit Dinkelmehl vermengen und das Germ darin verbröseln.

Milch mit Butter, Zucker, Salz und etwas geriebener Orangenschale erwärmen bis die Butter geschmolzen ist. Vom Herd nehmen. In die nur noch lauwarme Flüssigkeit Ei einrühren und mit Mehl und Germ zu einem weichen glatten Teig abschlagen. Teig zudecken und an einem warmen Platz gehen lassen.

Butter bei schwacher Hitze schmelzen. Braunen Zucker mit Zimt und Kakao vermischen.

Germteig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Zucker-Zimt-Kakao-Gemisch darauf verteilen und mit den Nüssen oder Mandeln bestreuen. Teig einrollen und gleichmäßige Scheiben schneiden.

Backblech mit Backpapier auslegen. Teigscheiben darauf überlappend zu einem Kranz auflegen. Nochmals zugedeckt an einem warmen Ort gut gehen lassen.

Backrohr auf 180°C vorheizen. Dinkelkranz bei 180°C etwa 30 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

Staubzucker mit Milch cremig rühren, die Glasur sollte nicht zu flüssig sein. Glasur ungleichmäßig über den Dinkelkranz gießen und mit Zuckerperlen bestreuen.







Mittwoch, 30. November 2016

Topfenkartoffellaibchen

Obwohl meine Oma sehr oft Kartoffellaibchen für uns gemacht hat, kann ich mich nicht daran erinnern, dass im Teig für die Laibchen jemals Topfen zu finden gewesen wäre. Ihr waren "puristische" Kartoffelgerichte einfach lieber, immerhin gab es (und gibt es immer noch) jederzeit Kartoffeln am Hof zu finden und sie ersparte sich damit das Einkaufen von irgendwelchen zusätzlichen Zutaten. Trotzdem gibt es in ihrem handgeschriebenen Kochbuch ein Rezept für herrliche Kartoffellaibchen mit Topfen zu finden.




Für mein heutiges Rezept landen diese Laibchen auf eingebranntem Kohl. Dieser lässt sich zwar nicht unbedingt schön fotografieren, schmeckt aber trotzdem großartig und passt perfekt als Beilage zu den Topfenkartoffellaibchen. Natürlich schmecken diese aber gut mit Kräuterdip und Salat :-)


Topfenkartoffellaibchen

350 g mehlige Kartoffeln
120 g Topfen
60 g Mehl
1 Ei
Salz, Pfeffer

Öl zum Braten

Erdäpfel in der Schale weichkochen. Erdäpfel abgießen, noch heiß schälen, durch die Erdäpfelpresse drücken und kurz ausdampfen lassen. Sobald die Erdäpfel nicht mehr zu heiß sind mit Topfen, Mehl, Ei, Salz und Pfeffer zu einem glatten Teig verabeiten.

In einer Pfanne Öl erhitzen. Mit bemehlten Händen aus der Erdäpfelmasse Laibchen formen und in heißem Öl beidseitig goldbraun braten.











Eingebrannter Kohl

1 Kohlkopf (ca. 600 g)
ca. 1/2 l Gemüsebrühe
etwas Kümmel
Salz, Pfeffer

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
40 g Butter
20 g Mehl

Kohl fein schneiden und mit Gemüsebrühe, etwas Kümmel, Salz und Pfeffer weichdünsten. Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in Butter anschwitzen. Mehl zugeben und kurz durchrösten. Diese Einbrenn rasch im Kohl einrühren. Abschmecken.



Donnerstag, 24. November 2016

Lorelai's Pop Tarts

Schon acht Jahre ist es her, dass die letzte Folge der Serie "Gilmore Girls" über den Bildschirm geflimmert ist. Mit einem Ende, das mich nicht unbedingt begeistert hat. Versteht mich nicht falsch, ich fand es gut, dass Rory ihre Karriereträume nicht einfach für Logan an den Nagel gehängt hat, aber bei einer Gute-Laune-Serie erwarte ich mir einfach ein gelungenes Herzschmerzende ;-)
Umso glücklicher war ich, als Netflix nach all diesen Jahren doch noch eine Fortsetzung angekündigt hat. Und vor allem, dass bis auf den mittlerweile verstorbenen Edward Herrmann, der den Vater von Lorelai verkörperte, alle Darsteller der Originalserie wieder dabei sein würden. Morgen ist es soweit und wir finden ENDLICH heraus wie es den Bewohnern von Stars Hollow in den letzten Jahren so ergangen ist!

Diesem Anlass entsprechend gibt es heute auf meinem Blog ein Rezept für Bäckereien, die laut Lorelai "nach Freiheit, Rebellion und Unabhängigkeit" schmecken (Staffel 7, Episode 3: "Knigge-Girls"). Bei den kleinen Teigtaschen namens "Pop-Tarts" handelt es sich eigentlich um fertige Teigtaschen mit diversen Geschmacksrichtungen, Füllungen und Glasuren, die im Toaster erwärmt werden. Da diese bei uns aber nicht erhältlich sind, blieb nur das Selberbacken...
Meine Version besteht aus feinem Mürbteig mit einer Füllung aus Ribisel-Apfel-Marmelade; bestimmt schmecken die Teigtaschen aber auch mit einer Fülle aus Früchten, Zucker und Zimt oder - bestimmt besonders köstlich - mit einer Füllung aus Nutella. Drauf noch ein wenig Zuckerguss und bunte Zuckerperlen und fertig ist das perfekte Fernsehfutter :-)


Lorelai's Pop Tarts

300 g Mehl
80 g Butter
80 g Staubzucker
Orangenschale
1 Ei
2-3 EL Milch

Marmelade zum Füllen

180 g Staubzucker
3-4 EL Milch
1 TL Sonnenblumenöl

Zuckerperlen

Butter in Mehl verbröseln. Staubzucker und etwas geriebene Orangenschale untermengen. Mit Ei und Milch rasch zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten kühl rasten lassen.

Backrohr auf 180°C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

Teig dünn ausrollen und in gleichmäßige Vierecke schneiden. Die Hälfte der Vierecke mittig mit etwas Marmelade belegen/bestreichen und mit den restlichen Teigvierecken belegen. Ränder mit einer Gabel zusammendrücken.

Teigtaschen auf das vorbereitete Backblech legen und bei 180°C etwa 15 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

Staubzucker mit Milch und Öl zu einer glatten Glasur verrühren. Je 1-2 TL davon über die ausgekühlten Teigtaschen fließen lassen, mit Zuckerperlen bestreuen und FERTIG :-)








Dienstag, 22. November 2016

Apfel-Streusel-Kuchen

Heuer war unser Apfelbaum richtig fleißig. Hatten wir sonst nur eine Menge an Äpfeln, die gerade einmal für einen(!) Strudel gereicht hatte, konnten wir dieses Jahr sogar einige Äpfel einlagern. Richtig lange haltbar zeigte sich die geernteten Exemplare allerdings nicht, daher gab es in letzter Zeit sehr häufig Äpfelrezepte bei uns. Versteckt im Kuchen oder Hirseauflauf, als Kompott oder einfach "pur" zur Jause - und schon ist die diesjährige Ernte wieder verschwunden...




Für mein heutiges Rezept wurden einige unserer Äpfelchen in Apfel-Streusel-Kuchen verwandelt. Für den saftigen Belag werden Apfelspalten mit Apfelmus vermischt. Ist zwar ein wenig mehr Arbeit selbst Apfelmus herzustellen, aber Ihr werdet sehen, die Mühe lohnt sich: der Kuchen ist unglaublich saftig und einfach köstlich :-)


Apfel-Streusel-Kuchen

10 Äpfel (ca. 1200 g)
50 ml Wasser
1/2 EL Kristallzucker
1 Zimtstange
etwas Zitronenschale

150 g Dinkel-Vollkornmehl
150 g Dinkelmehl, glatt
200 g Butter
100 g Staubzucker
1 TL Reinweinstein Backpulver (Alnatura)
1 Prise Salz
1 Ei

Streusel:
150 g Butter
250 g Dinkelmehl, glatt
80 g brauner Zucker
1 Msp. Zimt

Für das Apfelmus Wasser mit Kristallzucker, Zimt und etwas geriebener Zitronenschale aufkochen. Vier der Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, grob schneiden, zugeben und weichdünsten lassen. Noch warm pürieren und abkühlen lassen.

Restliche Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Mit dem Apfelmus vermengen.

Für den Teigboden Dinkel-Vollkornmehl mit dem glatten Dinkelmehl vermengen und die Butter darin verbröseln. Staubzucker, Backpulver, Salz und Ei zugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Inzwischen für die Streusel Butter schmelzen lassen. Vom Herd nehmen und Dinkelmehl, braunen Zucker und Zimt darin verrühren.

Backrohr auf 180°C vorheizen.

Backblech mit Backpapier auslegen. Teig für den Boden ausrollen und auf das vorbereitete Blech legen. Es gibt zahlreiche Tipps wie man einen Mürbteig am besten auf ein Blech übersiedelt (z.B. ausgerollten Teig auf den Ausroller aufrollen, hochheben und über dem Blech wieder entrollen). Ich rolle den Teig gerne bereits auf einem Bogen Backpapier aus und lasse den Teig mitsamt dem Papier auf das Blech gleiten :-)

Teig etwa 10 Minuten im vorgeheizten Backrohr blindbacken (= ohne Belag).

Teig aus dem Backrohr nehmen und die Apfelmasse darauf verstreichen. Aus der Streuselmasse kleine Streusel formen und diese gleichmäßig auf der Apfelmasse verteilen. Apfel-Streusel-Kuchen etwa 40 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen.



Samstag, 5. November 2016

Harry-Potter-Torte

Ein paar Impressionen von der diesjährigen Geburtstagstorte für meinen Neffen:






Making-Of gibt es von der Torte diesmal nicht, der Sprechende Hut hat mich ein Weilchen beschäftigt. Und manchmal auch geärgert. Wahrscheinlich weil er weiß, dass ich ein unwürdiger Muggle bin ;-)


Freitag, 28. Oktober 2016

Schokoschnecken

Manchmal darf die Vormittagsjause auch süß sein. Sehr süß. Mit Schokoguss :-)


Schokoschnecken

300 g Dinkel-Vollkornmehl
10 g Germ
1/8 l Milch
40 g Butter
40 g Kristallzucker
1 Prise Salz
Orangenschale
1 Ei

100 g Butter
200 g geriebene Nüsse
50 g Kristallzucker
1 TL Zimt
1 TL Kakao

260 g Feinbitter Kuvertüre 60% (Zotter)
60 g zerlassene Butter

Germ im Mehl verbröseln. Milch mit Butter, Kristallzucker, Salz und etwas geriebener Zitronenschale erwärmen. In die handwarme Flüssigkeit die Eier einquirlen und mit Mehl zu einem glatten Germteig abschlagen. Gehen lassen.

Für die Nussfülle Butter bei schwacher Hitze schmelzen und mit geriebenen Nüssen, Kristallzucker,  Zimt und Kakao verrühren.

Backblech mit Backpapier auslegen. Germteig dünn ausrollen, mit Nussfülle bestreichen, einrollen und gehen lassen. In gleichmäßige Scheiben schneiden und diese auf das vorbereitete Blech legen. Nochmals gehen lassen.

Bei 200°C etwa 10-15 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die zerlassene Butter einrühren. Je 1-2 EL davon über die Schokoschnecken gießen und verstreichen. Auskühlen lassen.







Samstag, 15. Oktober 2016

Schüttelpizza

Schüttelpizza ist bestimmt nicht das schönste Rezept auf meinem Blog, aber meine Tageskinder lieben es! Vor allem, wenn sie zuvor mithelfen durften den Teig zu schütteln. Allerdings ist eine große Schüssel mit den Zutaten nicht ganz leicht und somit eher für größere Kinder; den kleineren macht aber auch das "normale" Umrühren viel Spaß :-)


Schüttelpizza

1 kleine Zwiebel
2 Tomaten
1 grüner Paprika
100 g Schinken oder Salami
1 kleine Dose Mais
100 g geriebener Käse
100 ml Milch
1 Ei
100 g Kamut-Vollkornmehl
100 g Mehl
etwas Oregano
Salz, Pfeffer

Öl für die Form

Zwiebel fein hacken. Tomaten, Paprika, Schinken oder Salami in kleine Würfelchen schneiden. Mais abgießen. Zwiebel, Tomaten, Paprika, Schinken oder Salami, Mais, geriebenen Käse, Milch, das verquirlte Ei und die Gewürze in eine verschließbare Plastikschüssel geben. Schüssel verschließen und schütteln bis alle Zutaten gut vermengt sind. Umrühren ist natürlich auch möglich, aber lang nicht so lustig ;-)
Kamut-Vollkornmehl und Mehl unterrühren. Eine Auflaufform befetten und die Masse hineingeben. Bei 180°C etwa 40 Minuten backen.





Donnerstag, 6. Oktober 2016

Emmer-Nuss-Brot mit Rohnenaufstrich

Als ich meinen Tageskindern das erste Mal einen Rohnenaufstrich gezeigt habe, hatte ich eigentlich erwartet, dass sie nach "normaler" Butter verlangen. Andererseits habe ich die Macht der pinken Farbe unterschätzt - egal was in diesem Aufstrich versteckt ist, die pinke Farbe hat ALLE dazu veranlasst den Aufstrich zu probieren und zu essen! Wahrscheinlich sollte ich mich dafür bei der pink-rosa Glitzerfee namens Lillifee bedanken. Umso trauriger macht mich die Tatsache, dass Kohlsprossen nicht pink sind ;-)


Emmer-Nuss-Brot

200 g Emmer
300 g Mehl
200 g geriebene Nüsse
40 g Germ
15 g Salz
ca. 350 ml lauwarmes Wasser

Emmer möglichst fein mahlen und mit Mehl und Nüssen vermengen. Germ darin verbröseln. Salz zugeben und mit lauwarmem Wasser zu einem glatten Teig abschlagen. Gehen lassen.
Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Nochmals gehen lassen. Bei 180°C etwa 40 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es sich beim Klopfen auf die Unterseite hohl anhört. Brot aus der Form nehmen und auskühlen lassen.


Rohnenaufstrich

300 g gekochte Rohnen
50 g geriebener Käse
250 g Magertopfen
2 EL Frischkäse
Salz, Pfeffer

Rohnen schälen, grob zerkleinern und mit dem Stabmixer zu einer glatten Masse pürieren. Restliche Zutaten zugeben und alles gut verrühren. Abschmecken.




Mittwoch, 5. Oktober 2016

Gemüsecurry mit Naan-Brot

Schon seit einiger Zeit schwärmt Walter vom Gemüsecurry, das in seiner Firmenkantine serviert wird. Also haben wir bei einem gemeinsamen Kochabend versucht sein Leibgericht nachzukochen. Oder jedenfalls hat Walter das versucht, während ich mich um die passenden Beilagen kümmern durfte: gedünsteter Reis und frisch gebackenes Naan-Brot mit Kamutvollmehl und Schwarzkümmel.
Das Ergebnis hat uns beide so sehr überzeugt, dass wir das Gemüsecurry nun schon öfters gekocht haben. Meist haben wir gleich einen größeren Topf fabriziert und anschließend kleinere Portionen davon eingefroren. Schnell aufgetaut, noch eine große Portion Reis dazu - und fertig ist ein schnelles Abendessen :-)


Naan-Brot mit Kamut

100 g Kamut
200 g Mehl
1 TL Schwarzkümmel
1/2 TL Salz
20 g Germ
50 g Butter
100 g Naturjoghurt
100 ml Milch

geschmolzene Butter zum Bestreichen

Kamut möglichst fein mahlen und mit Mehl, Schwarzkümmel und Salz vermengen. Germ darin verbröseln. Butter reinschneiden und mit Naturjoghurt und Milch zu einem glatten Teig verkneten. Gehen lassen.
Teig in vier Teile teilen, diese oval ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Nochmals gehen lassen.
Mit geschmolzener Butter bestreichen und bei 220°C etwa 20 Minuten backen.




Gemüsecurry a la Walter :-)

200 g Karotten
100 g Brokkoli
100 g Zucchini
250 g Zuckerschoten
3 Zwiebel
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL Mehl
400 ml Wasser
1 Dose Kokosmilch
Thai Yellow Curry Paste
150 g Bambussprossen
100 g Sojakeimlinge
Salz, Pfeffer

Karotten schälen und in dünne Ringe schneiden. Brokkoli in kleine Röschen teilen. Zucchini längs halbieren und ebenfalls dünn schneiden.
Zwiebel fein schneiden und in Sonnenblumenöl anschwitzen. Mehl zugeben, kurz mitrösten und mit Wasser und Kokosmilch aufgießen. Vorbereitetes Gemüse und Currypaste zugeben und dünsten lassen.
Bambussprossen und Sojakeimlinge zugeben und kurz mitdünsten lassen. Abschmecken. Mit gedünstetem Reis und Naan-Brot servieren.




Dienstag, 4. Oktober 2016

Gemüse aus dem Backrohr

Eines unserer liebsten Gemüsegerichte ist zugleich auch das wohl einfachste. Zusammenschnibbeln was gefällt bzw. schmeckt, mit Öl und Gewürzen vermengen und ab damit ins Backrohr. Natürlich könnte man darauf achten, welches Gemüse schneller gart und die Sorten zu unterschiedlicher Zeit ins Backrohr geben, aber nach einem wirbeligen Arbeitstag neigen wir zur einfacheren Hau-Alles-Rein-Variante ;-)


Gemüse aus dem Backrohr

1 kg Kartoffeln
1/2 Hokkaido
2 kleine Zucchini
2 Paprika
2 kleine Zwiebel
2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
etwas Oregano und Rosmarin
Salz, Pfeffer

Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden. Hokkaido schälen, Kerngehäuse entfernen und Fruchtfleisch ebenfalls in Spalten schneiden. Zucchini in Scheiben schneiden. Paprika vom Kerngehäuse entfernen und in dickere Stücke schneiden. Zwiebel grob schneiden.
Alles in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, gepresster Knoblauchzehe, etwas Oregano, Salz und Pfeffer vermengen.
Backblech leicht befetten, Mischung gleichmäßig darauf verteilen und Rosmarinzweige drauflegen. Bei 180°C etwa 40-50 Minuten backen bis die Kartoffelspalten gar sind. Die letzten 10 Minuten eventuell Grillfunktion zuschalten.





Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...