Donnerstag, 19. Januar 2017

Apfel-Hirse-Auflauf

Wenn der Vormittag mit meinen Tageskindern wieder einmal wirbelig und die Zeit knapp ist, greife ich gerne auf einfache Auflaufrezepte für unser gemeinsames Mittagessen zurück. Eine Masse ist schnell zusammengerührt und während der Auflauf im Backrohr vor sich hin bäckt, habe ich beide Hände frei zum Spielen und Musizieren und Vorlesen und Basteln und WasAuchImmer ;-)




Dieser Apfel-Hirse-Auflauf gelingt leicht und schmeckt meinen kleinen Gästen richtig gut. Noch besser schmeckt der Auflauf natürlich, wenn sie vorher beim Rühren der Masse mithelfen durften :-)


Apfel-Hirse-Auflauf

150 g Hirse
350 ml Milch
2 EL Kristallzucker
1 TL Vanillezucker
Orangenschale

125 ml Milch
1 Ei
250 g Topfen
1 Msp. Zimt
2 Äpfel

Sonnenblumenöl zum Befetten
Staubzucker zum Bestreuen

Hirse mit heißem Wasser durchwaschen und abtropfen lassen. Milch mit Kristallzucker, Vanillezucker und etwas geriebener Orangenschale erhitzen, Hirse einrieseln lassen und unter Rühren eindicken lassen. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen.
Auflaufform mit etwas Öl ausstreichen. Die ausgekühlte Hirse mit Milch, Ei, Topfen und Zimt verrühren. Äpfel entkernen und mit der Schale fein reiben. Geriebenen Apfel unter die Masse rühren. Masse in die befettete Auflaufform füllen und bei 180°C etwa 40 Minuten backen. Mit Staubzucker bestreuen.



Mittwoch, 18. Januar 2017

Apfel-Nuss-Knuspermüsli

Nachdem zu unserem Grundvorrat einige Säcke von verschiedensten Getreidearten gehören, war das Selbermachen von Müsli eigentlich schon längst überfällig. Vom Getreidekorn zum fertigen Müsli wird zwar ein wenig Zeit benötigt, aber der Aufwand wird reich - oder besser gesagt köstlich - belohnt. Immerhin kann man aus der vollen Vielfalt an Zutaten schöpfen und das perfekte Müsli selbst mischen. Und ganz nebenbei auf Unmengen an Zucker oder Süßstoff, künstliche Aromen, Geschmacksverstärker und unnötige Zutaten wie z.B. Palmöl verzichten.




Die Basis für meinen ersten Müsliversuch besteht aus Getreideflocken von Hafer und Gerste. Für den köstlichen Geschmack sorgen Nüsse, Apfelstückchen, Zimt, geriebene Orangenschale und ein wenig Honig. Das Ergebnis finde ich wirklich sehr gelungen und auch Walter ist von unserem ersten Müsli ganz begeistert. So sehr, dass er sich für weitere Experimente bereits nach gefriergetrockneten Früchten umgesehen hat. Das heutige Müsli-Rezept bleibt also bestimmt nicht das letzte :-)


Apfel-Nuss-Knuspermüsli

2 große Äpfel

100 g Gerste
100 g Hafer
100 g Walnüsse
1 Msp. Zimt
Orangenschale
60 g Honig
2 EL Sonnenblumenöl

Äpfel entkernen und mit der Schale in kleine Würfelchen schneiden. Blech mit Backpapier auslegen, Apfelstücke locker auflegen und bei 80°C (Ober- und Unterhitze) etwa 3 Stunden trocknen. Dabei einen Kochlöffelstiel in der Backrohrtür einklemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Gerste befeuchten und ebenfalls ca. 3 Stunden stehen lassen.

Gerste und Hafer mit der Flockenquetsche in Getreideflocken verwandeln. Walnüsse möglichst fein hacken. Getreideflocken mit Nüssen, Zimt und geriebener Orangenschale vermengen. Falls der Honig nicht flüssig ist, diesen erwärmen. Honig und Sonnenblumenöl verrühren, über das Getreide gießen und alles gut vermengen. Backpapier mit Backblech auslegen und die Masse darauf verteilen. Bei 160°C etwa 25-30 Minuten nicht zu dunkel backen.

Getreide mit den getrockneten Äpfeln vermengen und auskühlen lassen.




Mittwoch, 4. Januar 2017

Gemüsegulasch

Gemüsegulasch gibt es bei uns über das Jahr ziemlich oft. Immerhin lassen sich damit verschiedenste Gemüsevorräte reduzieren bevor das nächste Gemüsekisterl oder der nächste Einkauf vor der Tür steht. Je nach Saison und Kühlschrankinhalt lässt sich das Rezept auch sehr gut variieren. Meine Tageskinder finden das bunte Gulasch besonders köstlich, wenn auch noch klein geschnittene Frankfurter in den Topf bzw. Teller fallen ;-)




Gemüsegulasch

1 kg Kartoffeln
3 Karotten
5 Zwiebel
2 EL Paprikapulver edelsüß
1 Schuß Apfelessig
ca. 700 ml Gemüsebrühe
1 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
etwas Thymian, Majoran und Petersilie
2 Essiggurken
1 Knoblauchzehe
100 g TK-Erbsen
Salz, Pfeffer

etwas Sonnenblumenöl
eventuell Sauerrahm und gehackte Petersilie zum Verfeinern

Kartoffeln schälen und in kleine Würfel, Karotten in kleine Ringe schneiden. Zwiebel fein hacken und in Sonnenblumenöl anschwitzen. Paprikapulver zugeben und kurz anrösten. Mit Apfelessig ablöschen und die Gemüsebrühe zugießen. Kartoffeln, Karotten, Tomatenmark und Lorbeerblatt zugeben. Thymian, Majoran, Petersilie, Essiggurken und Knoblauch fein hacken und ebenfalls zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dünsten lassen bis Gemüse gar ist, TK-Erbsen zugeben und noch kurz weiterdünsten lassen. Gemüsegulasch ordentlich abschmecken. Gemüsegulasch in Teller füllen, eventuell mit einem Klecks Sauerrahm und gehackter Petersilie garnieren und mit Semmel oder Weißbrot servieren.



Montag, 2. Januar 2017

Buchweizen-Champignon-Laibchen

Alle Jahre wieder beginnt das Neue Jahr mit einer Liste an guten Vorsätzen. Allerdings sind die Vorsätze heuer nicht wirklich neu. Schon etwa zwei Jahre versuchen wir uns an einer Verbesserung unserer Lebensweise und sind dabei eigentlich auch ganz erfolgreich. Naja, abgesehen von einigen Auszeiten - wie während dem Urlaub oder der Adventzeit oder einfach nur aus einer Laune heraus ;-) Mit dem Ende der Feiertage und dem Beginn des Neuen Jahres werden wir nun aber wieder mehr auf unsere alten/neuen guten Vorsätze achten:

Ausreichend Bewegung 
Das Fahrrad bleibt auch weiterhin unser Hauptbewegungsmittel; damit auch die Wintermonate sicher durchfahren werden können, bekommt mein Fahrrad nun sogar Winterreifen mit Spikes verpasst. Zusätzlich auch weiterhin Zumba und Yoga für mich und Lauftraining für Walter.

Gemeinsam genießen
Noch besser schmeckt es natürlich, wenn zuvor alles gemeinsam zubereitet wurde ♥

Viel Gemüse, Kartoffeln und Obst 
Saisonales und regionales Gemüse ist nach wie vor der Hauptbestandteil unseres Speiseplans.

Weniger Fleisch und Wurstprodukte 
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie schwer es mir vor einigen Jahren noch vorgekommen ist, öfter mal auf Fleisch und Wurst zu verzichten. Mittlerweile haben wir nur noch maximal zweimal die Woche Fleisch am Teller. Ganz abgesehen von den Vorteilen für die Gesundheit und aus ökologischer Sicht finde ich es wirklich toll, dass man das Stück Fleisch dadurch einfach wieder viel mehr zu schätzen weiß!

Fettarme Zubereitung 
Statt Butter werden pflanzliche Fette wie Rapsöl und Olivenöl zum Kochen bevorzugt.

Vollkorn statt Weißmehl 
Nach den letzten Jahren kann ich mir aber ohnehin nichts anderes mehr vorstellen. Sogar die weihnachtlichen Gebäcke wurden diesmal mit selbst gemahlenem Mehl gebacken. Und wenn der Teig doch einmal eher fein werden soll, wird das Vollkornmehl mit einem feinen Mehlsieb gesiebt - und die ausgesiebten groben Bestandteile landen einfach im nächsten Brotteig :-)

Wenig Zucker und Süßkram
Selbsterklärend ;-)

Weniger Kaffee
Dieser Punkt betrifft nur mich und war letztes Jahr noch nicht auf der Liste. Etwa seit einem halben Jahr versuche ich meinen Kaffeekonsum stark zu reduzieren. Immerhin hatte ich zuletzt ein bis zwei Kannen über den Tag getrunken und - was noch viel schlimmer war - dabei ganz auf das Trinken von Wasser "vergessen". Seit einem halben Jahr ist Kaffee nun eine Besonderheit für das Wochenende. Dafür wird er dann aber richtig genossen!

Einmal pro Woche „sündigen“
Unser "Ausnahmetag" hat sich über die letzten beiden Jahre wirklich bewährt. Einmal pro Woche gönnen wir uns ein ausgiebiges Frühstück, genießen Burger mit Pommes oder lassen uns einen riesigen Eisbecher schmecken. Diese Regel beugt dem großen Rückfall vor, der durch strenge Verbote ausgelöst wird. Außerdem schmeckt eine Pizza gleich noch einmal so gut, wenn man sich zuvor eine ganze Woche darauf freuen durfte :-)

Do More Of What Makes You Happy ♥
Der wohl wichtigste Punkt auf unserer Vorsatzliste. Sobald man unzufrieden oder genervt ist, verfällt man automatisch wieder in alte Lebensweisen - jedenfalls geht es mir so. Umso wichtiger ist es, sich wieder mehr auf die kleinen Dinge des Lebens zu besinnen, die einen glücklich machen und einem vor Augen führen wie gut es uns eigentlich geht!




Im Vergleich zum letzten Jahr wurde unsere kleine Vorsatzliste damit wieder um zwei Punkte länger. Sollte ich diese Liste auch die nächsten Jahre weiterführen, wird wohl irgendwann ein Vorsatz-Roman draus ;-)

Aber nun endlich zu meinem heutigen Rezept. Für mich stehen Laibchen aus Buchweizen derzeit hoch im Kurs. Zu Walters Bedauern, der von dem Pseudogetreide nicht ganz so begeistert ist ;-)
Für mein heutiges Rezept durften in den Laibchen geröstete Champigons landen. Dazu noch ein knackiger Endivien-Erdäpfel-Salat mit Kernöl und/oder ein Joghurtdip mit frischen Kräutern und fertig :-)


Buchweizen-Champignon-Laibchen

200 g Buchweizen
500 ml Gemüsebrühe
1 kleine Zwiebel
300 g Champignons
2 Eier
80 g geriebener Käse
100 g Mehl
Petersilie
Salz, Pfeffer

Rapsöl zum Braten
etwas Mehl

Buchweizen in der Gemüsebrühe weich dünsten. Sobald die Flüssigkeit verschwunden ist, vom Herd nehmen und auskühlen lassen.
Zwiebel fein schneiden und in etwas Öl anschwitzen. Champignons feinblättrig schneiden, zugeben und alles gut durchrösten. Ebenfalls auskühlen lassen.
Buchweizen und Champignons vermengen und mit Eiern, geriebenem Käse, Mehl, etwas gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer verrühren. Mit bemehlten Händen aus der Masse Laibchen formen und diese in heißem Rapsö beidseitig goldbraun braten.




Sonntag, 1. Januar 2017

Karotten-Ingwer-Suppe

Nach den Feiertagen wird es Zeit kulinarisch wieder ein wenig kürzerzutreten. Da kommt mir ein kleines Testpaket von "The Ginger People" mit verschiedensten Ingwerprodukten gerade recht. Ingwer ist nicht nur bekannt für seinen würzigen und scharfen Geschmack, sondern auch für seine magenstärkende Wirkung. Also perfekt nach den reichhaltigen Festtagsspeisen der letzten Tage :-)




Kandierter Ingwer zum Naschen, Ingwer-Sirup, Ingwer-Rescue-Kauzuckerl (pur und - welche Walter ziemlich taugen - mit Mangogeschmack) und ein Gläschen von gehacktem Ingwer zum Kochen. Letzteres durfte nun gemeinsam mit Karotten in einer cremigen Suppe landen. Der gehackte Ingwer aus dem Glas kommt mir wesentlich milder als frischer Ingwer vor. Perfekt, immerhin ist mir frisch gehackter Ingwer meist viel zu scharf :-)


Karotten-Ingwer-Suppe

2 EL Sonnenblumenöl
2 Zwiebel
700 g Karotten
1 EL Mehl
1 l Gemüsebrühe
1/4 l Orangensaft
2-3 EL gehackter Ingwer aus dem Glas
ca. 125 ml Schlagobers
Salz, Pfeffer

1 altbackene Semmel
2 EL Sonnenblumenöl
20 g Butter
Schwarzkümmel

eventuell Sauerrahm und Petersilie zum Verfeinern

Zwiebel fein hacken und in Sonnenblumenöl anschwitzen. Karotten schälen, in gleichmäßige Stücke schneiden und kurz anrösten. Mehl zugeben, kurz mitrösten und mit Gemüsebrühe und Orangensaft aufgießen. Minced Ingwer nach Geschmack zugeben und alles weichdünsten.

Alte Semmel in dünne Streifen schneiden. In einer Pfanne Sonnenblumenöl und Butter erhitzen, Semmelstreifen darin goldbraun braten und mit etwas Schwarzkümmel bestreuen. Aus der Pfanne nehmen und auskühlen lassen.

Suppe pürieren, mit Schlagobers verfeinern und abschmecken. Suppe in Teller füllen, eventuell mit einem Tupfer Sauerrahm und frisch gehackter Petersilie verfeinern und mit Semmelstreifen servieren.





Vielen lieben Dank an Ginger People für die tollen Produkte!

Samstag, 31. Dezember 2016

Happy New Year

Kulinarisch geht das alte Jahr heuer bei uns sehr traditionell zu Ende. Das alte Fondue-Set meiner Familie kommt nach einigen Jahren endlich wieder zum Einsatz und wird mit Käsefondue gefüllt. Dazu gibt es kleine Würfel von frisch gebackenem Gersten-Zwiebel-Baguette. Der intensive Geschmack passt einfach hervorragend zu Käsefondue.

Als Nachspeise gibt es Mozart-Kuchen-Kugeln aus der aktuellen Ausgabe von "Kochen & Küche". Schon vorab durfte ich das Rezept für das Magazin probekochen und war von dem Rezept so begeistert, dass es die großen Mozartkugeln bei uns in letzter Zeit schon öfter gegeben hat!




Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch 
und viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit 
im Neuen Jahr ♥


Gersten-Zwiebel-Baguette

2 Zwiebeln
2 EL Rapsöl

200 g Gerstenvollmehl
400 g Mehl
15 g Gerstenmalzmehl (Backprofi)
10 g Salz
20 g Germ
ca. 400 ml lauwarmes Wasser

Zwiebel fein hacken, in Rapsöl anschwitzen und auskühlen lassen. Gerstenvollmehl, Mehl, Gerstenmalzmehl und Salz vermengen und die gerösteten Zwiebel unterrühren. Germ darin verbröseln und mit lauwarmen Wasser zu einem glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.
Baguettes formen und die Form legen. Nochmals gehen lassen. Backrohr auf 200°C vorheizen. Baguettes mit Wasser bestreichen, mehrmals einschneiden und bei 200°C etwa 30 Minuten backen.




Käsefondue

400 g Greyerzer
400 g Emmentaler
1 Knoblauchzehe
50 ml Schlagobers
4 gestrichene TL Maizena
Pfeffer

Greyerzer und Emmentaler fein reiben. Knoblauchzehe halbieren und mit der Schnittfläche den Fonduetopf ausreiben. Weißwein erhitzen und bei sehr schwacher Hitze und ständigem Rühren den geriebenen Käse nach und nach darin schmelzen. Schlagobers mit Maizena verrühren und das Käsefondue damit binden. Mit Pfeffer würzen.




Dienstag, 6. Dezember 2016

Polenta-Pizza

Dass meine Tageskinder Pizza lieben, ist wahrscheinlich nicht sehr überraschend. Überraschend schon eher, dass sie bei der Art des Pizzabodens absolut nicht wählerisch sind. Egal ob im Germteig Getreide wie Dinkel, Buchweizen oder Emmer zu finden sind, die Kids sind begeistert :-)

Für mein heutiges Pizzarezept kann man ganz auf die Zubereitung von Germteig verzichten. Wie der Name schon sagt, besteht der Pizzaboden aus Polenta. Nicht nur eine interessante Alternative zur "normalen" Pizza, sondern auch eine wesentlich schnellere Variante. Vor allem, weil man nicht darauf warten muss, dass der Teig aufgegangen ist. Also perfekt, falls die Kinder und ich wieder einmal die Zeit übersehen haben ;-)
Als Belag kommt alles in Frage, was auf einer normalen Pizza auch landen würde. Das Rezept unten zeigt den (bisherigen) Favorit meiner Tageskinder: Tomatensauce, Schinken, Paprika, Mais und Käse :-)


Polenta-Pizza

1/2 l Gemüsebrühe
1 EL Olivenöl
Salz
120 g Polenta

2 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 g passierte Tomaten
etwas Petersilie
Salz, Pfeffer

100 g Schinken
1 grüne Paprika
1 kleine Dose Mais
80 g geriebener Käse
etwas Oregano

Öl zum Befetten


Auflaufform mit Öl ausstreichen.

Gemüsebrühe mit Öl und Salz aufkochen lassen. Polenta einrieseln und unter ständigem Rühren eindicken lassen. In die befettete Auflaufform streichen und auskühlen lassen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl anschwitzen. Passierte Tomaten zugeben und kurz köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas gehackter Petersilie abschmecken und auf die Polenta streichen.

Schinken feinwürfelig schneiden. Paprika in kleine Würfelchen schneiden. Mais abgießen. Schinken, Paprika und Mais gleichmäßig auf der Tomatensauce verteilen. Geriebenen Käse und etwas Oregano drüberstreuen und bei 180°C etwa 40 Minuten goldbraun backen.






Freitag, 2. Dezember 2016

Weihnachtlicher Dinkelkranz

Die Adventzeit ist für mich wirklich die gemütlichste Zeit des Jahres. Wie jedes Jahr bin ich sehr darauf bedacht, dass im Dezember kaum Termine im Kalender stehen und wir nirgends hin müssen. Einfach zu hause vor dem Kaminofen sitzen, eine Tee aus meinem Tee-Adventskalender genießen, einen schönen Film schauen oder lesen oder sticken oder einfach nur plaudern. Einfach gemütlich eben ;-)

Passend für einen gemütlichen Abend gibt es heute auf meinem Blog ein Rezept für einen weihnachtlichen Dinkelkranz. Statt den gefüllten Germteig in eine Form zu legen wurde die Teigrolle dafür in Scheiben geschnitten, zu einem Kranz aufgelegt und so gebacken. Noch ein wenig Zuckerguss und ein paar Zuckerperlen drüber und fertig ist das Weihnachtsgebäck :-)

Ich wünsche Euch eine schöne und gemütliche Adventzeit ♥


Weihnachtlicher Dinkelkranz

250 g Dinkel-Vollkornmehl
300 g Dinkelmehl
20 g Germ
250 ml Milch
80 g Butter
80 g Kristallzucker
1 TL Salz
Orangenschale
1 Ei

50 g Butter
60 g brauner Zucker
2 TL Zimt
1 TL Kakaopulver
100 g fein gehackte Nüsse oder Mandeln

150 g Staubzucker
2-3 EL Milch

Zuckerperlen

Dinkelvollkornmehl mit Dinkelmehl vermengen und das Germ darin verbröseln.

Milch mit Butter, Zucker, Salz und etwas geriebener Orangenschale erwärmen bis die Butter geschmolzen ist. Vom Herd nehmen. In die nur noch lauwarme Flüssigkeit Ei einrühren und mit Mehl und Germ zu einem weichen glatten Teig abschlagen. Teig zudecken und an einem warmen Platz gehen lassen.

Butter bei schwacher Hitze schmelzen. Braunen Zucker mit Zimt und Kakao vermischen.

Germteig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Zucker-Zimt-Kakao-Gemisch darauf verteilen und mit den Nüssen oder Mandeln bestreuen. Teig einrollen und gleichmäßige Scheiben schneiden.

Backblech mit Backpapier auslegen. Teigscheiben darauf überlappend zu einem Kranz auflegen. Nochmals zugedeckt an einem warmen Ort gut gehen lassen.

Backrohr auf 180°C vorheizen. Dinkelkranz bei 180°C etwa 30 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

Staubzucker mit Milch cremig rühren, die Glasur sollte nicht zu flüssig sein. Glasur ungleichmäßig über den Dinkelkranz gießen und mit Zuckerperlen bestreuen.







Mittwoch, 30. November 2016

Topfenkartoffellaibchen

Obwohl meine Oma sehr oft Kartoffellaibchen für uns gemacht hat, kann ich mich nicht daran erinnern, dass im Teig für die Laibchen jemals Topfen zu finden gewesen wäre. Ihr waren "puristische" Kartoffelgerichte einfach lieber, immerhin gab es (und gibt es immer noch) jederzeit Kartoffeln am Hof zu finden und sie ersparte sich damit das Einkaufen von irgendwelchen zusätzlichen Zutaten. Trotzdem gibt es in ihrem handgeschriebenen Kochbuch ein Rezept für herrliche Kartoffellaibchen mit Topfen zu finden.




Für mein heutiges Rezept landen diese Laibchen auf eingebranntem Kohl. Dieser lässt sich zwar nicht unbedingt schön fotografieren, schmeckt aber trotzdem großartig und passt perfekt als Beilage zu den Topfenkartoffellaibchen. Natürlich schmecken diese aber gut mit Kräuterdip und Salat :-)


Topfenkartoffellaibchen

350 g mehlige Kartoffeln
120 g Topfen
60 g Mehl
1 Ei
Salz, Pfeffer

Öl zum Braten

Erdäpfel in der Schale weichkochen. Erdäpfel abgießen, noch heiß schälen, durch die Erdäpfelpresse drücken und kurz ausdampfen lassen. Sobald die Erdäpfel nicht mehr zu heiß sind mit Topfen, Mehl, Ei, Salz und Pfeffer zu einem glatten Teig verabeiten.

In einer Pfanne Öl erhitzen. Mit bemehlten Händen aus der Erdäpfelmasse Laibchen formen und in heißem Öl beidseitig goldbraun braten.











Eingebrannter Kohl

1 Kohlkopf (ca. 600 g)
ca. 1/2 l Gemüsebrühe
etwas Kümmel
Salz, Pfeffer

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
40 g Butter
20 g Mehl

Kohl fein schneiden und mit Gemüsebrühe, etwas Kümmel, Salz und Pfeffer weichdünsten. Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in Butter anschwitzen. Mehl zugeben und kurz durchrösten. Diese Einbrenn rasch im Kohl einrühren. Abschmecken.



Donnerstag, 24. November 2016

Lorelai's Pop Tarts

Schon acht Jahre ist es her, dass die letzte Folge der Serie "Gilmore Girls" über den Bildschirm geflimmert ist. Mit einem Ende, das mich nicht unbedingt begeistert hat. Versteht mich nicht falsch, ich fand es gut, dass Rory ihre Karriereträume nicht einfach für Logan an den Nagel gehängt hat, aber bei einer Gute-Laune-Serie erwarte ich mir einfach ein gelungenes Herzschmerzende ;-)
Umso glücklicher war ich, als Netflix nach all diesen Jahren doch noch eine Fortsetzung angekündigt hat. Und vor allem, dass bis auf den mittlerweile verstorbenen Edward Herrmann, der den Vater von Lorelai verkörperte, alle Darsteller der Originalserie wieder dabei sein würden. Morgen ist es soweit und wir finden ENDLICH heraus wie es den Bewohnern von Stars Hollow in den letzten Jahren so ergangen ist!

Diesem Anlass entsprechend gibt es heute auf meinem Blog ein Rezept für Bäckereien, die laut Lorelai "nach Freiheit, Rebellion und Unabhängigkeit" schmecken (Staffel 7, Episode 3: "Knigge-Girls"). Bei den kleinen Teigtaschen namens "Pop-Tarts" handelt es sich eigentlich um fertige Teigtaschen mit diversen Geschmacksrichtungen, Füllungen und Glasuren, die im Toaster erwärmt werden. Da diese bei uns aber nicht erhältlich sind, blieb nur das Selberbacken...
Meine Version besteht aus feinem Mürbteig mit einer Füllung aus Ribisel-Apfel-Marmelade; bestimmt schmecken die Teigtaschen aber auch mit einer Fülle aus Früchten, Zucker und Zimt oder - bestimmt besonders köstlich - mit einer Füllung aus Nutella. Drauf noch ein wenig Zuckerguss und bunte Zuckerperlen und fertig ist das perfekte Fernsehfutter :-)


Lorelai's Pop Tarts

300 g Mehl
80 g Butter
80 g Staubzucker
Orangenschale
1 Ei
2-3 EL Milch

Marmelade zum Füllen

180 g Staubzucker
3-4 EL Milch
1 TL Sonnenblumenöl

Zuckerperlen

Butter in Mehl verbröseln. Staubzucker und etwas geriebene Orangenschale untermengen. Mit Ei und Milch rasch zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten kühl rasten lassen.

Backrohr auf 180°C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

Teig dünn ausrollen und in gleichmäßige Vierecke schneiden. Die Hälfte der Vierecke mittig mit etwas Marmelade belegen/bestreichen und mit den restlichen Teigvierecken belegen. Ränder mit einer Gabel zusammendrücken.

Teigtaschen auf das vorbereitete Backblech legen und bei 180°C etwa 15 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

Staubzucker mit Milch und Öl zu einer glatten Glasur verrühren. Je 1-2 TL davon über die ausgekühlten Teigtaschen fließen lassen, mit Zuckerperlen bestreuen und FERTIG :-)








Dienstag, 22. November 2016

Apfel-Streusel-Kuchen

Heuer war unser Apfelbaum richtig fleißig. Hatten wir sonst nur eine Menge an Äpfeln, die gerade einmal für einen(!) Strudel gereicht hatte, konnten wir dieses Jahr sogar einige Äpfel einlagern. Richtig lange haltbar zeigte sich die geernteten Exemplare allerdings nicht, daher gab es in letzter Zeit sehr häufig Äpfelrezepte bei uns. Versteckt im Kuchen oder Hirseauflauf, als Kompott oder einfach "pur" zur Jause - und schon ist die diesjährige Ernte wieder verschwunden...




Für mein heutiges Rezept wurden einige unserer Äpfelchen in Apfel-Streusel-Kuchen verwandelt. Für den saftigen Belag werden Apfelspalten mit Apfelmus vermischt. Ist zwar ein wenig mehr Arbeit selbst Apfelmus herzustellen, aber Ihr werdet sehen, die Mühe lohnt sich: der Kuchen ist unglaublich saftig und einfach köstlich :-)


Apfel-Streusel-Kuchen

10 Äpfel (ca. 1200 g)
50 ml Wasser
1/2 EL Kristallzucker
1 Zimtstange
etwas Zitronenschale

150 g Dinkel-Vollkornmehl
150 g Dinkelmehl, glatt
200 g Butter
100 g Staubzucker
1 TL Reinweinstein Backpulver (Alnatura)
1 Prise Salz
1 Ei

Streusel:
150 g Butter
250 g Dinkelmehl, glatt
80 g brauner Zucker
1 Msp. Zimt

Für das Apfelmus Wasser mit Kristallzucker, Zimt und etwas geriebener Zitronenschale aufkochen. Vier der Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, grob schneiden, zugeben und weichdünsten lassen. Noch warm pürieren und abkühlen lassen.

Restliche Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Mit dem Apfelmus vermengen.

Für den Teigboden Dinkel-Vollkornmehl mit dem glatten Dinkelmehl vermengen und die Butter darin verbröseln. Staubzucker, Backpulver, Salz und Ei zugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Inzwischen für die Streusel Butter schmelzen lassen. Vom Herd nehmen und Dinkelmehl, braunen Zucker und Zimt darin verrühren.

Backrohr auf 180°C vorheizen.

Backblech mit Backpapier auslegen. Teig für den Boden ausrollen und auf das vorbereitete Blech legen. Es gibt zahlreiche Tipps wie man einen Mürbteig am besten auf ein Blech übersiedelt (z.B. ausgerollten Teig auf den Ausroller aufrollen, hochheben und über dem Blech wieder entrollen). Ich rolle den Teig gerne bereits auf einem Bogen Backpapier aus und lasse den Teig mitsamt dem Papier auf das Blech gleiten :-)

Teig etwa 10 Minuten im vorgeheizten Backrohr blindbacken (= ohne Belag).

Teig aus dem Backrohr nehmen und die Apfelmasse darauf verstreichen. Aus der Streuselmasse kleine Streusel formen und diese gleichmäßig auf der Apfelmasse verteilen. Apfel-Streusel-Kuchen etwa 40 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen.



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