Mittwoch, 8. Juni 2016

Gebratener Spargel

Scheinbar habe ich heuer doch tatsächlich die Spargelsaison verpasst! Tatsächlich soll nun bereits die letzte Woche angebrochen sein in der es die steirische Köstlichkeit noch auf dem Markt zu finden gibt. Auf diesen Schreck hin habe ich mir schnell eine ganze Menge davon geschnappt und in die Pfanne befördert. Recht puristisch mit Olivenöl, Knoblauch und Zitronenthymian. Dazu noch einen einfachen Kräuterdip aus Frischkäse und frisch gehackten Kräutern sowie eine große Schüssel Salat und fertig war der letzte große Spargelschmaus der diesjährigen Saison :-)


Gebratener Spargel

500 g grüner Spargel
2 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
einige Zweige Zitronenthymian
Salz, Pfeffer

Holzige Enden vom grünen Spargel abschneiden. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Spargelstangen darin anbraten. Dabei geschälte Knoblauchzehen im Ganzen und den Zitronenthymian mitbraten lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.





Gebratener Spargel macht sich übrigens auch gut als Beilage - zu abgeschmalzenem Karfiol und glasierten Karotten *YAMMI*


Freitag, 3. Juni 2016

Dinkelbaguette mit Rucolabutter

Auch wenn die Wettervorhersage für die kommenden Tage mal wieder nicht sehr vielversprechend klingt, gibt es heute auf meinem Blog ein köstliches Rezept zum Grillen. Immerhin kann man sich mit Gegrilltem ganz leicht ein wenig Sommer auf den Teller zaubern, findet Ihr nicht? Gegrilltes Gemüse wie grüner Spargel oder Kohlrabischeiben (jaaaaa, das schmeckt!), verschiedenste Salate und Saucen und natürlich frisch gebackenes Brot!
In Letzterem durfte diesmal statt der üblichen Knoblauch- oder Kräuterfülle eine mit Rucola vermengte Butterfülle landen. Während viele den Geschmack von Rucola als Salat zu schätzen wissen, verwende ich die würzigen Blätter eigentlich gerne als Gewürz. Fein gehackt landet Rucola bei mir im Risotto, in Hirse- oder Erdäpfellaibchen, in Nudelsaucen - oder eben als Gewürz in der Kräuterbutter. Übrigens schmeckt diese auch ohne Brot auf gegrilltem Fleisch oder Gemüse. Jedenfalls wenn man sie nicht im Kühlschrank vergisst ;-)


Dinkelbaguette mit Rucolabutter

400 g Dinkel
8 g Gerstenmalzmehl (Backprofi)
1/2 TL Salz
20 g Germ
2 EL Olivenöl
ca. 200 ml lauwarmes Wasser

50 g weiche Butter
ca. 30 g Rucola
Salz, Pfeffer

Milch zum Bestreichen

Dinkel möglichst fein mahlen und mit Salz und Gerstenmalzmehl vermengen. Germ einbröseln. Olivenöl und lauwarmes Wasser zugeben und zu einem glatten Teig kneten. Zudecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Teig zu zwei dünnen Rollen formen und nochmals gehen lassen.

Backrohr auf 200°C vorheizen. Brotstangen mit Milch bestreichen und bei 200°C etwa 30 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es sich beim Klopfen auf die Unterseite hohl anhört. Auskühlen lassen.

Rucola sehr fein hacken. Gemeinsam mit der weichen Butter gut verrühren und abschmecken. Das ausgekühlte Brot ca. alle 2 cm etwa bis zur Hälfte einschneiden und die Rucolabutter einstreichen.

Vor dem Servieren nochmals etwa 10 Minuten aufbacken oder einfach mit auf den Grill legen.




Montag, 16. Mai 2016

Pasta Asciutta

Die Begeisterung für unsere Küchenmaschine hält auch weiterhin an. Sogar so sehr, dass einige unserer diesjährigen Geburtstagsgeschenke unserer Kenwood gewidmet wurden. Walter hat zu seinem Geburtstag den Eisbereiter-Aufsatz und einen neuen Teigwarenaufsatz für seine Lieblingsnudeln - schön verdrehte Fussili - geschenkt bekommen und ich den passenden Fleischwolf.




Das verlängerte Wochenende bot uns endlich genug freie Zeit wieder einmal gemeinsam zu kochen und dabei zwei der drei neuen Errungenschaften auszuprobieren. Mit dem Fleischwolf verwandelten wir Rindfleisch in frisches Faschiertes für Sauce Bolognese; und mit dem neuen Nudelaufsatz entstanden die passenden Fussili.
Die Sauce hat wieder einmal Walter zubereitet und ich habe versucht diesmal alle Zutaten mitzuschreiben, die er im Topf verschwinden ließ. Wodurch sich seine Sauce von meiner unterscheidet? Hauptsächlich durch die Menge an verwendeten Zwiebel. Während ich meist nur einen kleinen Zwiebel für meine Saucen verwende, verarbeitet Walter gerne viele viele mehr. Ich muss aber zugeben, dass seine Bolognese einfach köstlich ist. Also hoffe ich doch sehr, dass ich alle von ihm verwendeten Zutaten und Gewürze gesehen und für Euch mitgeschrieben habe :-)
Die Fussili entstanden nach dem selben Nudelrezept wie beim letzten Mal. Wir waren unglaublich überrascht wie gut dieser Teigwarenaufsatz funktioniert, auch wenn sich nicht alle Nudeln eindrehen wollten. Geschmeckt haben die "geraden Exemplare" aber genauso gut :-)

Für erste Berichte vom Eisbereiter muss ich Euch noch um ein wenig Geduld bitten. Bei den derzeitigen Außentemperaturen hält sich der Eis-Gusto bei uns derzeit ein wenig in Grenzen ;-)


Pasta Asciutta a la Walter :-)

150 g Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
150 g Karotten
70 g Sellerie
1-2 EL Sonnenblumenöl
400 g Rindsfaschiertes
500 g passierte Tomaten
ca. 250 ml Gemüsebrühe oder Wasser
2-3 TL Zucker
2 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
Petersilie, Oregano und Basilikum

400 g Nudeln
etwas geriebener Käse

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Karotten und Sellerie in kleine Würfelchen schneiden. Zwiebel und Knoblauch in Sonnenblumenöl anschwitzen, Karotten und Sellerie zugeben und anrösten. Faschiertes zugeben und alles ordentlich durchrösten. Mit passierten Tomaten und Gemüsebrühe oder Wasser aufgießen, aufkochen lassen und mit Zucker, Tomatenmark, Salz und Pfeffer würzen. Sauce einige Zeit köcheln lassen, frisch gehackte Kräuter zugeben und abschmecken. Mit al dente gekochten Nudeln und frisch geriebenem Käse servieren.










Montag, 28. März 2016

Nudeln ohne Ende :-)

Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass ich den tollsten Mann überhaupt habe? Nicht nur, dass er mir bzw. meinen Tageskindern eine neue Puppenküche und eine neue Sandkiste baut - kauft er mir auch ganz ohne Grund ein super Zubehör für meine Küchenmaschine: den Pasta Maker!




Naja, vielleicht hatte er dafür keinen Grund, aber ganz sicher einen kulinarischen Hintergedanken: Ab sofort gibt es bei uns selbstgemachte Nudeln ohne Ende ;-)

Der Aufsatz sieht ähnlich wie ein Fleischwolf aus, mit verschiedenen Teigwareneinsätze aus Bronze wird der Teig schließlich zu Nudeln geformt. Beim Pasta Maker dabei war der Teigwareneinsatz für normale Maccheroni.










Für den ersten Versuch mit dem Pasta Maker kam ein ganz einfacher Nudelteig aus normalem Mehl zu Einsatz. Immerhin wollte ich rausfinden wie der Aufsatz genau funktioniert bevor ich mich mit verschiedenen Nudelteigen befasse ;-)


Nudeln mit dem Kenwood Pasta Maker

400 g Mehl
4 Eier
2 TL Olivenöl

Mehl mit den verquirlten Eiern und dem Olivenöl vermengen.
Anders als bei handgeschnittenen Nudeln sollte der Teig nicht zu einem Klumpen verarbeitet werden sondern zu vielen kleinen Klümpchen (siehe Foto). Diese Klümpchen werden nach und nach in den Pasta Maker fallen gelassen und können so leichter von der Teigrolle innen erfasst und zu Nudeln verarbeitet werden.
Nudelteig nach und nach durch den Aufsatz laufen lassen und Maccheroni in gewünschter Länge abschneiden. Nudeln auf der Arbeitsfläche auflegen und für etwa 30 Minuten trocknen lassen.
Wasser mit reichlich Salz erhitzen und die Nudeln ins sprudelnde Wasser legen. Al dente kochen und abgießen; dabei aber nicht komplett abtropfen oder ewig in einem Küchensieb liegen lassen sondern sofort mit Sauce vermengen oder mit Butterstückchen belegen.









Als Sauce für die allerersten Nudeln aus dem Pasta Maker entschied ich mich für ein schnelles Pesto aus frischem Bärlauch. Für mich ist Bärlauch eines der wichtigsten Wildkräuter überhaupt. Ganz abgesehen von seiner Eigenschaft "Bärenkräfte" zu verleihen, ist der wilde Knoblauch für mich immer das Zeichen, dass der Winter endgültig vom Frühling verdrängt wurde ✿
Und weil wir noch zwei Hühnerbrüste im Kühlschrank liegen hatten, landete auf den Nudeln mit Bärlauchpesto auch noch gebratene Hühnerstreifen. Wegen dem intensiven Geschmack des Pestos braucht es dabei nichts außer Salz, Pfeffer und ein wenig Olivenöl. Natürlich schmecken Nudeln und Bärlauchpesto aber auch ohne Hühnchen ;-)


Bärlauchpesto

150 g Bärlauch
50 g Mandelplättchen
30 g frisch geriebener Käse
150 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer

Bärlauch mit Mandelblättchen und geriebenem Käse fein hacken bzw. pürieren. Unter ständigem Rühren Olivenöl einfließen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn vom Pesto etwas übrigbleibt einfach in ein kleines Glas füllen, mit Olivenöl bedecken und in den Kühlschrank stellen.





Samstag, 26. März 2016

FROHE OSTERN

Mit einigen Fotos von unserer heutigen Osterjause wünsche ich Euch FROHE OSTERN, erholsame Feiertage, viele kulinarische Köstlichkeiten und einen braven Osterhasen ♥








Freitag, 25. März 2016

Nouruz

Seit meine Schwester ein Flüchlingskind bei sich aufgenommen hat, werden Feste und Bräuche interessant, von denen wir noch nie zuvor etwas gehört haben. So wie vergangenen Sonntag, an dem wir das Persische Neujahr (= Nouruz) begrüßen durften, das jedes Jahr am Frühlingsanfang zur Tag- und Nachtgleiche am 20. oder 21. März gefeiert wird. Zufälligerweise fiel das Neujahrsfest heuer auf den Palmsonntag und so gab es an diesem Tag gleich zwei Festlichkeiten zu feiern: am Vormittag ging es zur Palmweihe in die Kirche und am Abend gab es dann ein Persisches Festessen ♥

Traditionell wird der Tisch zum persischen Neujahresfest mit den "sieben S" (=Haft Sin) geschmückt. Sieben Lebensmittel, die mit dem Buchstaben "S" beginnen und als Symbol für das neue Jahr stehen:
  • Sib - Apfel für Gesundheit. "Sib" war übrigens auch das erste Wort, das ich in Farsi lernen durfte :-)
  • Sir - Knoblauch für den Schutz
  • Serkeh - Essig für die Fröhlichkeit. Sauer macht eben weltweit lustig ;-)
  • Sabzeh - Kräuter für die Munterkeit
  • Senjed - Mehlbeere für die Saat des Lebens
  • Samanou - Weizenpudding für Wohltat und Segen. Allerdings konnten wir diesen Pudding nirgends auftreiben. Nächstes Jahr wird dieser selbstgemacht :-)
  • Somagh - Gewürze für den Geschmack des Lebens

Die Festdeko wird noch durch folgende Dinge bzw. Symbole erweitert:
  • Sonbol - Hyazinthen für Freundschaft. Passenderweise sind sie noch brav an diesem Tag aufgeblüht  :-)
  • Sekeh - Münzen für den Wohlstand
  • Tokhm morh rangi - bemalte Eier für Fruchtbarkeit. Wie bei uns ;-)
  • Alineh - Spiegel für Reinheit und Ehrlichkeit
  • Sham - Kerzen für das Feuer
  • Ketab - Buch für die Weisheit
  • Mahi ghermez - Goldfisch im Wasser für die Glücklichkeit. Die Fische meiner Neffen durften aber in ihrem Aquarium bleiben ;-)

Traditionell wird an diesem Tag "Haft Mewa" serviert - eine Art Kompott aus sieben Zutaten: Rosinen, Pistazien, Nüssen, Mandeln, Früchten, usw. Der Anblick dieses Kompotts ist durchaus gewöhnungsbedürftig, aber interessant. Und mit einer Vielzahl an Nüssen und Früchten bestimmt auch sehr gesund. Leider habe ich es aber verabsäumt ein Foto davon zu machen - nächstes Jahr dann ;-)

Dafür war ich schnell genug zwei Fotos vom Hauptgericht zu machen - Safranhühnchen mit Basmatireis und Fladenbrot:





Das persische Fladenbrot (=Nan-e Barbari) zu diesem Abendessen durfte ich beisteuern bzw. backen. Den ganzen Tag war ich ziemlich aufgeregt ob meinem "Pflegeneffen" das Brot ja auch schmecken wird. Tatsächlich hat er mich beim Anblick der Brote angestrahlt und gemeint, dass diese so "richtig" sind. Allerdings ist er immer so höflich und dankbar, dass ich mir nicht sicher bin, ob er mir nur nicht die Freude verderben wollte... Später hat er gemeint, dass die Brote bei ihm zuhause länger und dünner sind, also vor dem Backen noch weiter auseinandergezogen werden. Dass dabei kleine Löcher entstehen, ist nicht weiter schlimm. Für das nächste Mal werden die Brote also vor dem Backen richtig laaaaaaanggezogen :-)


Persisches Fladenbrot (=Nan-e Barbari)

Mengenangaben für 4 Fladenbrote

800 g Mehl
40 g Germ
1/2 TL Zucker
2 TL Salz
3 EL Sonnenblumenöl
400-500 ml lauwarmes Wasser

25 ml Wasser
ca. 5 g Mehl

Schwarzkümmel zum Bestreuen

Mehl mit Zucker und Salz vermengen und das Germ darin verbröseln. Mit Öl und Wasser rasch zu einem glatten aber weicheren Teig verkneten. An einem warmen Ort gehen lassen.

Teig in vier Teile teilen und jeden davon zu einem Rechteck ausrollen. Wasser mit Mehl verrühren und die Rechtecke damit bestreichen. Mit den Fingern regelmäßige Furchen in die Teigfladen drücken (siehe Fotos). Nochmals etwa 30 Minuten gehen lassen.

Backrohr auf 250°C vorheizen und die Backbleche mit Backpapier auslegen.

Teigrechtecke vorsichtig in die Länge ziehen und auf die vorbereiteten Bleche legen. Mit Schwarzkümmel bestreuen und etwa 15-20 Minuten goldbraun backen.








Achja, sollte hier jemand mitlesen, der mit diesem Fest besser vertraut ist als wir - bitte nur her mit Anregungen für das nächste Persische Neujahresfest :-)

Samstag, 27. Februar 2016

Dinkelbrot mit Pastinaken und Sonnenblumenkernen

Das heutige Brotrezept könnte unser neues Lieblingsbrot werden. Die Pastinaken geben dem Brot ein herrliches Aroma und die Sonnenblumenkerne sorgen für den perfekten Biss. Da braucht es auch gar keinen großartigen Aufstrich oder so - ein wenig Butter, etwas Kresse und fertig ist das perfekte Jausenbrot :-)


Dinkelbrot mit Pastinaken und Sonnenblumenkernen

600 g Dinkel
2 EL Sonnenblumenöl
150 g Sonnenblumenkerne
1 Pastinake á ca. 160 g
20 g Germ
1 TL Koriander
1/2 TL gemahlener Kümmel
10 g Salz
1 TL Honig
300 ml lauwarmes Wasser

Wasser zum Bestreichen
2 EL Sonnenblumenkerne

Dinkel möglichst fein mahlen. Sonnenblumenkerne grob hacken und in Sonnenblumenöl kurz anrösten. Pastinake schälen, fein raspeln, zugeben und kurz durchrösten.

Dinkel mit Sonnenblumenkernen, Pastinaken, Koriander, Kümmel und Salz vermengen und das Germ darin verbröseln. Honig in lauwarmem Wasser auflösen, die Flüssigkeit zum Mehl gießen und zu einem glatten Teig verkneten. In ein bemehltes Brotsimperl legen und an einem warmen Ort gehen lassen.

Sonnenblumenkerne in einer Pfanne kurz anrösten und auskühlen lassen.

Backrohr auf 250°C vorheizen. Brot auf ein Blech stürzen, mit Wasser bestreichen, mit Sonnenblumenkernen bestreuen und etwa 10 Minuten bei 250°C backen. Temperatur auf 180°C reduzieren, und weitere 30-40 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es sich beim Klopfen auf die Unterseite hohl anhört!





Donnerstag, 25. Februar 2016

Geröstete Karottenknödel mit Ei

Glücklicherweise habe ich derzeit nur Tageskinder, die beim Anblick von Karotten nicht sofort in Schockstarre verfallen und sich sogar über das orange Gemüse auf ihrem Teller freuen. Umso größer ist derzeit der Verbrauch an Karotten: Roh als "Beilage" zum täglichen Jausenbrot, kleine Stückchen in der Suppe und oft und gerne auch als Zutat in der Hauptspeise.

Für mein heutiges Rezept verschwinden die grob geraspelten Karotten in Semmelknödeln für "Knödel im Ei". Das bunte Gemüse gibt nicht nur geschmacklich etwas her, sondern sorgt auch für eine schöne Marmorierung der Knödel. Vor allem wenn neben "normalen" orangen auch violette, gelbe und weiße Karotten verwendet werden :-)


Geröstete Karottenknödel mit Ei

1 EL Rapsöl
1 Zwiebel
250 g Karotten
150 ml Milch
240 g Knödelbrot
2 Eier
100 g Mehl
grüne Petersilie
Salz

1 EL Rapsöl
3 Eier
Salz, Pfeffer

Schnittlauch zum Bestreuen

Zwiebel fein hacken, in Rapsöl anschwitzen und auskühlen lassen. Karotten schälen und fein raspeln. Milch mit etwas Salz erhitzen. Knödelbrot mit gerösteten Zwiebeln und Karotten vermengen. Heiße Milch drübergießen und etwa 20 Minuten ziehen lassen. Petersilie hacken und mit den verquirlten Eiern und dem Mehl zum Knödelbrot geben und gut durchmischen.
Aus dieser Masse mit nassen Händen durch festes Zusammendrücken schöne Knödel formen und diese auf die bemehlte Arbeitsfläche legen. und vor dem Kochen nochmals rundum fest zusammendrücken.

Reichlich Salzwasser erhitzen. Knödel nochmals fest zusammendrücken und ins schwach kochende Wasser einlegen. Etwa 20 Minuten schwach köcheln lassen, die Knödel aus dem Wasser heben, auskühlen lassen und vierteln.

Rapsöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Knödel zugeben und kurz anrösten. Mit verquirlten Eiern übergießen und unter Rühren fertigrösten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit geschnittenem Schnittlauch bestreuen.






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