Dienstag, 24. Januar 2012

Victoria Sponge Cake mit Buttercremefüllung

Auf meinem Blog gibt es zwar schon ein Rezept für einen Victoria Sponge Cake, aber immerhin hatte ich heute einen guten Grund für eine weitere Variante. Immerhin feiert Eva heute ihren Geburtstag! Statt dem Biskuitboden findet man in dieser Version einen einfachen bzw. schnellen Rührteig; statt der üblichen Creme gibt es eine Buttercremefüllung :-)


Victoria Sponge Cake mit Buttercremefüllung

(Mengenangaben für eine kleine Torte mit einem Durchmesser von etwa 20cm)

150 g Butter
400 g Mehl
2 TL Backpulver
2 TL Vanillezucker
150 g Staubzucker
300 ml Milch
1 Ei
etwas Orangenschale

Marmelade (besonders lecker: Brombeermarmelade)

250 ml Milch
60 g Kristallzucker
30 g Puddingpulver Vanille
200 g Butter
40 g Staubzucker

Staubzucker zum Bestreuen

Tortenform vorbereiten: Den Boden der Form befetten oder mit Backpapier auslegen; den Rand der Form nicht befetten, da der Teig sonst nicht "klettern" kann!
Butter schmelzen und kurz abkühlen lassen. Mehl, Backpulver, Vanillezucker, Staubzucker und etwas Orangenschale vermengen. Die zerlassene Butter, Milch und das verquirlte Ei zugeben und alles gut verrühren. Teig in die vorbereitete Form füllen und bei 180°C (Heißluft) etwa 40 Minuten backen. Die Torte ist fertig, wenn auf einer eingestochenen Nadel keine Teigreste kleben bleiben. Torte auskühlen lassen.

Für die Creme einige Löffel der kalten Milch mit Kristallzucker und Puddingpulver verquirlen. Die restliche Milch aufkochen lassen. Vom Herd nehmen, verquirlte Milch einrühren und unter ständigem Rühren eindicken lassen. Auskühlen lassen. Butter cremig rühren. Staubzucker und die ausgekühlte Puddingcreme gut unterrühren.

Torte mit einem Sägemesser in zwei gleichmäßige Scheiben schneiden. Die untere Tortenhälfte großzügig mit Marmelade bestreichen. Buttercreme mit einem Spritzsack oder einer Teigspachtel darauf verteilen. Das Tortenoberteil locker aufsetzen und die Torte mit Staubzucker bestreuen.

Mit einer individuellen Schablone aus Papier kann man jeden Victoria Sponge zu einem besonderen Geschenk zaubern. Einfach die gewünschte Silhouette ausdrucken oder zeichnen, ausschneiden und vor dem Bezuckern auf die Torte legen. Schablone vorsichtig entfernen und fertig!!!

Evas Torte zeigt - wie könnte es anders sein - die Silhouette von Jane Austen :-)




Auf diesem Weg wünsch ich Dir, liebe Eva, nochmals ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG und lass Dir Deinen "Jane Austen Sponge Cake" schmecken :-)

Montag, 23. Januar 2012

Gestürztes Sauerkraut

Gekochte Kartoffeln, gedünstetes Sauerkraut, hartgekochte Eier, Wurst- oder Fleischreste - dieses Rezept aus Omas Kochbuch eignet sich hervorragend zur Resteverwertung. Im Internat hatten wir für solche Speisen den schönen Namen "Wochenrückblick" :-)

Gestürztes Sauerkraut

20 g Butter
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 g Sauerkraut
ca. 150-200 ml Suppe oder Wasser
800 g gekochte Kartoffeln
2-3 Eier
100 g gekochtes Selchfleisch

1 Becher Naturjoghurt
2 Eier
Salz, Pfeffer

Butter oder Öl für die Form

Auflaufform mit Butter oder Öl ausstreichen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Butter anschwitzen. Sauerkraut und Suppe zugeben und 20 Minuten weichdünsten lassen. Dabei immer wieder kontrollieren ob noch Flüssigkeit im Topf ist; eventuell noch Wasser oder Suppe zugießen.
Kartoffeln schälen und feinblättrig schneiden. Eier hartkochen, abschrecken, auskühlen lassen, schälen und ebenfalls feinblättrig schneiden. Selchfleisch fein schneiden.
Die Hälfte der Kartoffelscheiben gleichmäßig in der Auflaufform verteilen. Darauf die Hälfte Sauerkraut verteilen. Eierscheiben darauflegen und das Selchfleisch darauf verteilen. Das restliche Sauerkraut und zum Abschluß die restlichen Kartoffelscheiben in die Auflaufform schlichten.
Joghurt mit den Eiern, Salz und Pfeffer verquirlen und über den Auflauf gießen.
Bei 180°C etwa 30 Minuten überbacken.


rechts oben: Omas Kochbuch, Seite 112-113: Milzgerstelsuppe,
Gestürztes Sauerkraut, Orangenkrem, Haferflockensuppe

Sonntag, 22. Januar 2012

Porree-Reis-Laibchen auf Honigkarotten

Vorsatz-Rezept 3/52

Reissuppe mit Porreestreifen ist eine meiner absoluten Lieblingssuppen. Nach einer Woche Krankenstand ist mir meine Lust auf Suppe aber momentan leider eher vergangen. Daher gibt es meine geliebte Reis-Porree-Kombination heute in Form von Laibchen :-)


Porree-Reis-Laibchen

1 TL Olivenöl
150 g Porree
120 g Rundkornreis
300 ml Wasser
50 g Frischkäse
Salz, Pfeffer

etwa 50 g Haferflocken zum Wälzen

Porree fein schneiden und in Olivenöl anschwitzen. Reis zugeben und kurz mitrösten. Wasser, Salz und Pfeffer zugeben und aufkochen lassen. Sobald der Reis kocht: Deckel drauf, Hitze reduzieren und den Reis etwa 20 Minuten dünsten lassen bis die Flüssigkeit verschwunden ist. Frischkäse unterrühren, abschmecken und die Masse abkühlen lassen.
Mit nassen Händen aus der Masse Laibchen formen und in Haferflocken wälzen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 200°C etwa 30 Minuten backen.

Noch knuspriger - und auch schneller - gelingen die Laibchen wenn man in einer Pfanne reichlich Fett erhitzt und sie darin beidseitig goldbraun bäckt. Die Backrohrversion ist allerdings wesentlich fettärmer und trotzdem lecker :-)


Honigkarotten

400 g Karotten (einen Teil davon eventuell durch gelbe Rüben ersetzen)
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Butter
1 TL Honig
100 ml Wasser
Salz, Pfeffer

Karotten und gelbe Rüben schälen und in gleichmäßige Streifen schneiden.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Butter anschwitzen. Honig zugeben, mit Wasser ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Karotten zugeben, Deckel draufsetzen und bei schwacher Hitze etwa 20 Minuten dünsten lassen. Dabei immer wieder kontrollieren ob noch Flüssigkeit im Topf ist; eventuell noch Flüssigkeit nachgießen. Abschmecken.



Samstag, 21. Januar 2012

Polentaschnitten

Vorsatz-Rezept 2/52

Wir sind schon in der 3. Kalenderwoche und trotzdem gibt es erst EIN Vorsatzrezept auf meinem Blog. Das liegt vor allem daran, dass die Grippe mich und somit auch meine beiden Blogs lahmgelegt hat. Langsam fühle ich mich aber wieder menschlich und auch der Hunger kommt schön langsam wieder zurück :-)


Polentaschnitten

1 TL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Karotte
1 gelbe Rübe
50 g geriebenen Emmentaler

1/2 l Wasser
120 g Polenta
1 TL Olivenöl

Salz, Pfeffer
etwas Chilipulver

Olivenöl zum Bestreichen

Karotte und gelbe Rübe schälen und feinwürfelig schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl anschwitzen. Karotte und gelbe Rübe zugeben und gut durchrösten.
Wasser mit Öl und etwas Salz aufkochen lassen. Polenta einrieseln und unter ständigem Rühren eindicken lassen. Angeröstetes Gemüse und den geriebenen Emmentaler unterheben und mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver abschmecken.
Masse auf Backpapier streichen und etwa 30 Minuten auskühlen bzw. erstarren lassen.
Polenta in gleichmäßige Schnitten oder Rauten schneiden, mit Olivenöl bestreichen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Bei 200°C (Heißluft) etwa 20 Minuten backen. Polentaschnitten mit grünem Salat* servieren.




*Derzeit gibt es am Bauernmarkt Vogerlsalat, Endiviensalat, Zuckerhut oder Chinakohl. Letzteren gibt es bei uns im Winter häufiger, weil sich dieser so gut lagern lässt :-)
Meine Oma hat Chinakohl ähnlich wie Kartoffelsalat mit fein gehackter Zwiebel, Knoblauch, Senf, Salz, Pfeffer, Apfelessig und Öl mariniert; bei uns gibt es Chinakohlsalat heute mit einer Marinade aus Kürbiskernöl, Himbeeressig, Knoblauch, Salz und Pfeffer.
Aber so gern ich auch winterliche Salatsorten habe - so langsam darf dann gerne wieder der Frühling mit jungen knackigen Salatsorten kommen ;-)

Donnerstag, 12. Januar 2012

Gasthaus Blaukrah in Graz

Obwohl wir sehr oft auswärts essen, gibt es auf meinem Blog kaum Berichte über Restaurants und Lokale. Das liegt vor allem daran, dass ich bei einem Gläschen Wein gern einfach "abschalte" und mich voll und ganz auf leckeres Essen und gute Gesellschaft konzentriere.
Trotzdem kann ich mich diesmal nicht zurückhalten und muss Euch kurz von unserem gestrigen Besuch im Gasthaus Blaukrah erzählen. Wahrscheinlich bin ich schon tausende Male an diesem Lokal vorbeigefahren ohne eines zu sehen bzw. als solches zu erkennen. Erst durch das "Gutscheinheft für Genießer" der Kleinen Zeitung wurden wir auf das kleine Gasthaus aufmerksam. Dabei versteckt sich hinter der unscheinbaren Fassade ein wahrer Kulinarikschatz. Steirische und österreichische Spezialitäten aus frischen (!) und regionalen Lebensmitteln, unglaublich nettes Service und dabei Preise zum Staunen! Kein Wunder also, wenn alle Tische besetzt und Reservierungen daher wohl sehr zu empfehlen sind.
Schade nur, dass das Gasthaus Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen geschlossen hat, aber das ist in Graz eigentlich nicht sehr ungewöhnlich. Und es sei den Angestellten auch von Herzen vergönnt :-)
Nun freue ich mich schon sehr auf frühlingshafte Temperaturen und auf ein schönes Plätzchen im Gastgarten. Denn wenn auch dieser gemütliche Atmosphäre verspricht, wird uns "der Blaukrah" wohl nicht mehr los ;-)

Gasthaus Blaukrah, Sparbersbachgasse 22, 8010 Graz
Weitere Infos, Kontakt, Öffnungszeiten, usw. findet Ihr auf www.blaukrah.at!


Vorspeisenteller mit Spezialitäten aus dem Vulkanland :-)

Käsespätzle mit gemischtem Salat
(kein Fertigfutter sondern SELBSTGEMACHT! Sogar der Kartoffelsalat!!! *freu*)


Noch kurz ein paar Worte zum "Gutscheinheft für Genießer" der Kleinen Zeitung: Bereits zum dritten Mal haben wir uns heuer dieses kulinarische Heftchen gegönnt.
Mich überrascht immer wieder, mit welchen Scheuklappen wir scheinbar durch die Gegend laufen. Immerhin sind einige der darin enthaltenen Lokale in unserer unmittelbaren Umgebung und trotzdem haben wir sie noch nie gesehen und daher auch nicht besucht. Das Gutscheinheft verschafft da brav Ab- bzw. Nachhilfe ;-)
Mehr Infos zum Gutscheinheft findet Ihr auf www.kleinezeitung.at!

Dienstag, 10. Januar 2012

Weißer Schokoladekuchen

Mein neuester Schüttelkuchen ist entstanden, weil ich noch weiße Kuvertüre von meinen Weihnachtsbäckereien übrig hatte. Mittlerweile habe ich doch wieder einige Tafeln von weißer Kuvertüre auf Vorrat denn - VORSICHT !!! - DIESER KUCHEN MACHT SÜCHTIG ;-)


Weißer Schokoladekuchen

150 g Butter
100 g weiße Kuvertüre
400 g Mehl
2 TL Backpulver
2 TL Vanillezucker
150 g Staubzucker
300 ml Milch
3 Eier
etwas Orangenschale

200 g weiße Kuvertüre
100 ml Schlagobers
40 g Butter
200 g Staubzucker

Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen oder einen eckigen Backrahmen auf das Backblech legen.
Butter bei schwacher Hitze erhitzen und die Kuvertüre darin schmelzen. Kurz abkühlen lassen. Mehl mit Backpulver, Vanillezucker, etwas Orangenschale, Staubzucker, Milch und den verquirlten Eiern in eine Schüssel geben. Butter und Kuvertüre zugießen. Schüssel mit dem Deckel gut (!) verschließen und kräftig durchschütteln bis alle Zutaten gut vermengt sind. Teig auf das vorbereitete Blech gießen und glattstreichen. Bei 180°C etwa 30 Minuten backen.

Kuvertüre zerkleinern und mit Schlagobers und Butter bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren erhitzen. Staubzucker zugeben und glattrühren. Glasur über den Kuchen gießen. Backblech hochheben und kippen bzw. drehen bis der Kuchen gleichmäßig bedeckt ist. 


Donnerstag, 5. Januar 2012

Erdäpfelaufstrich

Vorsatz-Rezept 1/52

Wie Anfang des Jahres angekündigt möchte ich wöchentlich ein neues vegetarisches Rezept ausprobieren. Den Anfang macht heut ein Rezept für einen leckeren Aufstrich mit Kartoffeln. Am besten schmeckt der Aufstrich natürlich auf frisch gebackenem Brot (z.B. Kastenbrot). Da wir diese Woche Urlaub haben und ich einfach keine Lust zum Brotbacken hatte, haben wir uns aber einfach leckeres Brot gekauft :-)


Erdäpfelaufstrich

500 g mehlige Kartoffeln
100 g Frischkäse
100 g Naturjoghurt
1 Knoblauchzehe
etwas Chilipulver
Salz, Pfeffer

Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen. Abgießen, noch heiß durch die Kartoffelpresse drücken und kurz abkühlen lassen. Mit Frischkäse und Joghurt cremig rühren und mit zerdrückter Knoblauchzehe, Chilipulver, Salz und Pfeffer abschmecken.

Für eine würzigere Variante noch 1 TL Tomatenmark und 1 TL mildes Curry unter den Aufstrich rühren. Abschmecken.

Oder den Erdäpfelaufstrich mit feingehackten Kräutern, Zwiebel, Essigurkerl, usw. verfeinern. An nicht-vegetarischen Tagen macht sich auch kleingewürfelter Speck oder Schinken sehr gut im Aufstrich ;-)




P.S.: Wie man auf dem linken Bildchen sehen kann, haben wir eine neue Etagere. Zitat Walter: "Haben wir nicht schon genug Etageren?" Hmmmm, gute Frage... EINE hat doch immer noch Platz ;-)

Dienstag, 3. Januar 2012

Ausflug zum Genussregal

Unseren heutigen Urlaubstag haben wir für einen Besuch bei Genussregal Vinofaktur Südsteiermark in Vogau genützt. Neben einer riesigen Verkaufshalle mit steirischen Köstlichkeiten gibt es eine "Erlebnis- und Verkostungswelt". Nach einem kurzen Einführungsfilm hat man dort die Möglichkeit Öle, Knabberkerne, Essig, Marmelade, Honig, Schnaps, Schokolade, Wein, usw. zu verkosten und dabei Wissenswertes über unsere Ernährung zu erfahren.
Für Hobbyköche und Weinliebhaber ist das wichtigste am Genussregal aber die Verkaufshalle, in der man eine riesige Auswahl an Weinen und Spezialitäten von steirischen Betrieben findet. Dass das Einkaufskörbchen dabei voll und die Brieftasche leer wird, ist eigentlich nicht zu vermeiden :-)

Nun wollt Ihr bestimmt noch wissen, welche Köstlichkeiten ich gekauft habe? Neben einigen Schokoladen von Zotter (eh klar... *ggg*) habe ich mir einen Himbeeressig der Essigmanufaktur Gölles und Verhackert von Familie Bernhard aus Spielfeld gegönnt.
Eigentlich bin ich selbst überrascht darüber wie wenig ich gekauft habe; irgendwie war ich mit dem großen Angebot an Köstlichkeiten total überfordert. Aber immerhin hoffe ich doch, dass das nicht unser letzter Besuch im Genussregal war :-)






Kontaktdaten und weitere Informationen zum Genussregal findet Ihr auf der Website www.genussregal.at!

Montag, 2. Januar 2012

Räucherlachsterrine

Meiner Vergesslichkeit ist es zu verdanken, dass wir zu Silvester eine Räucherlachsterrine als Vorspeise genießen durften. Denn eigentlich hätte der Räucherlachs auf den Brötchen für den Weihnachtsabend landen sollen. Allerdings hat es der Räucherlachs nicht in die Reisetasche, also nicht zu meinen Eltern und somit auch nicht auf die Brötchen geschafft :-)


Räucherlachsterrine

500 g Räucherlachs
250 ml Schlagobers
500 g Naturjoghurt
Salz, Pfeffer
6 Blatt Gelatine

Terrinenform mit Frischhaltefolie auslegen und mit etwa der Hälfte der Räucherlachsscheiben auslegen. Der Lachs soll dabei ein kleines Stück über den Rand hinausragen (siehe Foto).
Gelatine in kaltem Wasser einweichen und aufquellen lassen. Den restlichen Räucherlachs mit Schlagobers pürieren und mit dem Naturjoghurt verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gelatine ausdrücken und mit etwa 4-6 EL Wasser unter ständigem Rühren erhitzen bis sich die Gelatine vollständig aufgelöst hat. Ein paar Esslöffel der Lachscreme in die Gelatine einrühren und die Mischung rasch unter die restliche Creme rühren. Masse in die vorbereitete Form füllen, den überstehenden Räucherlachs reinlegen (siehe Foto) und Form mit Frischhaltefolie abdecken.
Terrine für einige Stunden in den Kühlschrank stellen, vorsichtig aus der Form stürzen und in Scheiben schneiden. Mit Vogerlsalat und getoasteten Toastbrotscheiben servieren.



Sonntag, 1. Januar 2012

Gute Vorsätze...

Wie jedes Jahr habe ich wieder eine laaaaange Liste an guten Vorsätzen für das neue Jahr. Dieses Mal habe ich aber erstmals versucht mich von den "Standardvorsätzen" zu entfernen und mir WIRKLICHE Vorsätze zu überlegen. "Wirklich" im Sinne von WILL ich und KANN ich auch. Einige davon betreffen auch meine Ernährung und somit auch diesen Blog.

Tatsache ist, dass ich bei Gemüse schon seit Jahren stark auf die Herkunft achte; was nicht allzu schwer ist, da ich mit dem Feldgemüsebaubetrieb meines Bruders glücklicherweise an der Quelle sitze. Aber bei Obst, Getreide und Fleisch laufe ich noch immer in den Supermarkt und kaufe Produkte von Großhandelsketten. Für dieses Jahr habe ich mir aber vorgenommen auch bei anderen Lebensmitteln vermehrt zu österreichischen bzw. steirischen Artikeln zu greifen. Indem ich doch wieder öfter auf die Grazer Bauernmärkte gehe oder direkt ab Hof bzw. ab Mühle Produkte kaufe und damit die regionalen Betriebe unterstütze.
Warum? Abgesehen davon, dass man der Umwelt einiges an Energie sparen hilft, finde ich, dass man die regionalen Bauern und Betriebe unterstützen sollte. Außerdem bin ich einfach davon überzeugt, dass Lebensmittel vom Bauern ums Eck auch besser schmecken.
Um mich selbst immer wieder an diesen Vorsatz zu erinnern, habe ich mir ein Logo für meinen Blog gebastelt:


Falls Ihr auch überwiegend regionale und saisonale Lebensmittel kauft oder zukünftig vermehrt darauf achten möchtet, könnt Ihr Euch dieses Logo gerne für Euren Blog mitnehmen. Allerdings möchte ich Euch darum bitten, dass Ihr mir hier einen Kommentar hinterlasst oder mir eine e-mail an "info (at) backebackekuchen.com" sendet! Immerhin will ich ja wissen wo mein Logo landet :-)


Ein weiterer "Ernährungsvorsatz" betrifft unseren Fleischkonsum. In England gibt es den Meat Free Monday; in Belgien den Donderdag Veggiedag und in Oberösterreich den FleischFREItag. Auch ich möchte zukünftig bewusster fleischlos kochen bzw. essen. Vor allem das gemeinsame Abendessen bzw. die Abendjause ist bei uns sehr sehr "fleischlastig". Um diesen Vorsatz auch einhalten zu können, habe ich mir ein festes Ziel für 2012 gesetzt: Mindestens (!) einen Abend pro Woche möchte ich für Walter und mich ein neues vegetarisches Rezept ausprobieren und hier auf meinem Blog veröffentlichen. Also nicht wundern, wenn es zukünftig vermehrt Gemüserezepte hagelt :-)

Ende nächsten Jahres werden wir dann ja sehen, ob ich meine Vorsätze auch dauerhaft halten konnte  oder ob sie mit lautem bla bla bla blü verschwunden sind :-)

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Dinner for One - der 90. Geburtstag von Miss Sophie

Jedes Jahr zu Weihnachten und Silvester gibt es Fernsehprogramme und Filme, die ich mir einfach immer wieder ansehen MUSS. Dazu zählen nicht nur die typischen Weihnachtsfilme von Weihnachtsgeistern oder kleinen Buben, die ihr Haus bewachen; sondern auch die NDR-Produktion "Dinner for One - der 90. Geburtstag von Miss Sophie" mit Freddie Frinton und May Warden aus dem Jahr 1963. Obwohl der Sektch gerade einmal 18 Minuten dauert, will ich keine einzige davon verpassen und freue mich wirklich schon jedes Jahr darauf!


Miss Sophie feiert ihren 90. Geburtstag und hat dazu ihre vier Freunde Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom eingeladen. Da diese Freunde aber bereits verstorben sind, übernimmt der Butler James die Rollen dieser und trinkt anstatt der Gäste auf das Wohl der Gastgeberin. Dabei wird er immer betrunkener und seine Runden um den Tisch immer schwieriger bzw. amüsanter...


Und hier ist meine Version des passenden Menüs. Allerdings konnte ich keinen Schellfisch für mein Menü ergattern und so bin ich auf Schollenfilet ausgewichen. Das wichtigste am Menü sind aber ohnehin die Getränke ;-)

Die Mengenangaben für dieses Menü sind passend für 4 Personen, wenn alle vier Gänge serviert werden. Wird nur ein Gang serviert, müssen die Mengenangaben angepasst werden!!!


Mulligatawny Soup

1 EL Butter
1 EL Mehl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
300 g Hühnerbrustfilet
1 Apfel
1 EL mildes Curry
etwas gemahlenen Koriander
etwas gemahlenen Ingwer
Salz, Pfeffer
1 l Wasser oder Hühnerbrühe
1/4 l Schlagobers 

Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Butter anschwitzen. Mehl zugeben und kurz durchrösten. Mit Wasser oder kalter Hühnerbrühe aufgießen und gut durchsprudeln. Hühnerbrustfilet feinnudelig schneiden und den Apfel fein reiben. Beides mit den Gewürzen zur Suppe geben und etwa 30 Minuten dünsten lassen. Schlagobers zugießen, nochmals aufkochen lassen und abschmecken.

Dazu gibt es: Sherry


Schellfisch in pikanter Sauce

400 g Schellfischfilet (alternativ schmeckt aber auch Dorsch oder Scholle...)
2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

1 kleine Zwiebel
1 EL Butter
50 g Speck
2 TL Dijon-Senf
120 g Creme fraiche
70 g geriebener Käse

1 Zitrone zum Garnieren

Filet in Zitronensaft wenden und mit Salz und Pfeffer würzen. Schellfisch in eine befettete Auflaufform legen. Zwiebel fein hacken und in Butter anschwitzen. Speck kleinwürfelig schneiden und kurz mitrösten. Vom Herd nehmen, Senf und Creme fraiche zugeben, gut durchrühren und abschmecken. Sauce über dem Fisch verteilen, mit geriebenem Käse bestreuen und bei 200°C etwa 30 Minuten überbacken.
Zitrone in dünne Scheiben schneiden und das Fischfilet damit belegen.

Dazu gibt es: Weißwein


Brathühnchen

1 Huhn (ca. 1,2 kg)
2 Knoblauchzehen
3 EL Zitronensaft
3 EL Öl
Salz, Pfeffer

Für die Marinade Zitronensaft, Öl, gepresste Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer verrühren. Hühnchen in eine befettete Form legen und mit der Marinade bestreichen. Bei 180°C etwa 1 1/2 Stunden braten. Dabei immer wieder mit der Marinade bestreichen.

Dazu gibt es als Beilage gedünsteten Reis und natürlich: Champagner


Obstsalat

2 Äpfel
2 Bananen
2 EL Zitronensaft
1 kleine Dose Birnen
1 kleine Dose Pfirsiche
2 TL Vanillezucker
1 TL Honig

eventuell 1/8 l Schlagobers und etwas Kristallzucker

Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Bananen schälen und in dünne Scheiben schneiden. Äpfel und Bananen mit Zitronensaft marinieren. Birnen und Pfirsiche abgießen und in kleine Stücke schneiden. Obst in eine Schüssel geben und mit Vanillezucker und Honig marinieren. Eventuell Schlagobers mit etwas Kristallzucker steif schlagen und den Obstsalat damit garnieren.

Dazu gibt es: Portwein




Ich wünsche Euch einen Guten Rutsch ins Neue Jahr! Und für 2012 unendlich viel Glück, Gesundheit und ganz viel Zufriedenheit!!!

Liebe Grüße, Julia

Samstag, 24. Dezember 2011

Weihnachtsmenü 1847

Adventskalender Tag 24

Als Abschluss meines diesjährigen Adventskalenders möchte ich Euch ein Weihnachtsmenü aus dem Jahr 1847 zeigen. Im amerikanischen Kochbuch "The Lady's Receipt-Book. A Useful Companion for Large or Small Families" von Eliza Leslie findet man mehrere Menüvorschläge für das Weihnachtsessen: vom einfachen Weihnachtsmenü für Familien bis zum riesigen Gesellschaftsdinner.
Der Vergleich der verschiedenen Menüvorschläge ist vor allem wegen der unterschiedlichen Beilagen interessant. Während die "einfachen" Menüvorschläge als Beilage verschiedene Rüben und Kürbis zeigen, gibt es nur beim großen Gesellschaftsdinner für Weihnachten auch Kartoffeln als Beilage. Wenn man bedenkt, dass das Kochbuch im Jahr 1847 veröffentlicht wurde, wird auch schnell klar, warum die Knolle nur bei besonderen Ereignissen am Teller landet. Die Kartoffelfäule und die daraus resultierende Missernten machen die Kartoffel in den 1840ern zu einer Kostbarkeit - und damit wertvoll genug um bei einem gesellschaftlichen Ereignis serviert zu werden.

Das große Gesellschaftsdinner für Weihnachten hört sich zwar überaus verlockend an, aber für dieses Menü bräuchte ich eine riesige Küche, noch mehr Töpfe und Pfannen, unzählige Küchengehilfen und überaus hungrige Gäste:

  • Schildkrötensuppe
  • Geschmorter Fisch
  • Gebratener Schinken
  • Gebratener Hirschrücken mit Johannisbeer-Gelee
  • Gekochter Truthahn mit Austernsauce
  • Gänsebraten mit Apfel-Sauce 
  • Französischer Austern Pie
  • Hühnerfrikassee
  • Kartoffelschnee
  • Pastinaken
  • Rüben
  • Winterkürbis 
  • Kalter Krautsalat 
  • Plumpudding
  • Mince Pies 
  • Orangentarte
  • Kokosnußpudding
  • Spanischer Pudding
  • Apfel-Gelee 
  • und Vanille-Eis

Noch zwei zusätzliche Gerichte oder Saucen und ich könnte allein mit diesem Menü einen eigenen Adventskalender füllen!!!  
Daher habe ich mich für ein anderes Weihnachtsmenü aus dem Buch entschieden: dem einfachen Weihnachtsmenü für Familien mit gefülltem Truthahn, gekochtem Schinken, Preiselbeeren, Rüben, Winterkürbis und als Dessert Mince Pies. 

Die Rezepte stammen allerdings nicht aus dem oben genannten Kochbuch, da dort kaum Beilagenrezepte o.ä. zu finden sind. Um die einzelnen Speisen trotzdem so auf den Teller zu zaubern wie das damals üblich war, habe ich mich in letzter Zeit durch einige Kochbücher aus den 1840ern gewühlt und dabei viele Anregungen und Ideen für unser Weihnachtsmenü gefunden:

Gefüllter Truthahn: Die Zubereitung von Truthahn hat sich seit damals nicht groß verändert; verändert hat sich nur die Beschreibung in den Kochbüchern. Findet man in den Kochbüchern von heute "nur" das Rezept wie der Truthahn gefüllt und gebraten werden soll, gibt es in Kochbüchern aus dem 19. Jahrhundert meistens auch eine detaillierte Beschreibung wie der Truthahn geschlachtet und für das Festmahl vorbereitet wird!

Preiselbeersauce: Traditionell wird damals wie heute einfaches Preiselbeergelee zum Truthahn serviert. Mein Rezept unten zeigt eine moderne Variante!

Weiße Rüben: Rüben waren für unsere Vorfahren eine typische Mahlzeit. Erst mit der Kartoffel wurde die weiße Rübe nach und nach vom Teller verdrängt. Dabei sind die Zubereitungsmöglichkeiten wie auch bei der Kartoffel beinah unbegrenzt. Als Beilage kann man die Rübe eingebrannt (Rezept unten), in Form von Püree, Auflauf oder als Pie servieren.

Winterkürbis: Winterkürbis bezeichnet den ausgereiften und eingelagerten Kürbis. Häufig wird der Kürbis geschält, ausgehöhlt, in große Stücke geschnitten, in Salzwasser gekocht und mit Salz und Butter serviert. Auch in Form von Püree (Rezept unten), Auflauf oder Pudding wird Kürbis zum Truthahn serviert. Übrigens wird im Kochbuch "Miss Beecher´s Domestic Receipt Book" von Catharine Esther Beecher aus dem Jahr 1846 bei einem Kürbisrezept erwähnt, dass das Kochwasser von Kürbis nicht weggeschüttet werden soll, weil man damit ausgezeichnetes Brot bäckt!!!

Weitere mögliche Beilagen:
  • Kartoffeln: als Bratkartoffeln, Püree, Auflauf, Pudding, ...
  • Topinambur / Erdartischocke / Jerusalem-Artischocke: in Salzwasser gekocht und mit Butter serviert, eingebrannt wie Rüben oder auch als Püree
  • Pastinaken: eingebrannt wie Rüben, gebraten, als Püree oder Salat
  • Rohnen / Rote Rüben: als Sauce oder Salat. Rohnen werden im Ganzen mit der Schale gekocht, weil sie sonst die Farbe verlieren!
  • Zuckerrüben: eingebrannt wie Rüben oder als Püree. Auch Zuckerrüben müssen mit der Schale gekocht werden, da sie sonst ihren süßen Geschmack verlieren! Für mein Weihnachtsmenü wollte ich unbedingt Zuckerrüben als Beilage servieren, war aber leider zu spät dran um noch welche zu ergattern. Mein Zuckerrüben-Experiment wird aber garantiert nachgeholt :-)

Mince Pies: Dieser süßen Köstlichkeit habe ich bereits einen eigenen Blogeintrag gewidmet --> hier geht es zum Rezept

Nun darf aber endlich gekocht werden. Hier sind meine Rezepte für unseren kulinarischen Ausflug in das Jahr 1847:


Gefüllter Truthahn

1 Truthahn (ca. 4 kg)
Salz, Pfeffer
1/2 l Suppe

200 g Semmelwürfel
80 g Butter
100 ml Milch
1 Ei
2 EL Mehl
Salz, Pfeffer

80 g Butter
1 TL Honig

Küchenspagat zum Binden

Für die Fülle Butter und Milch erhitzen und über die Semmelwürfel gießen. Verquirltes Ei, Mehl, Salz und Pfeffer zugeben, alles gut vermengen und etwa 30 Minuten durchziehen lassen.

Backrohr auf 160°C vorheizen. Truthahn innen und außen großzügig salzen und pfeffern und mit Semmelmasse füllen. Die restliche Fülle in eine kleine bebutterte Auflaufform füllen und beiseite stellen. Truthahn mit Spagat zubinden. Flügel und Keulen auch mit Spagat eng an den Truthahn binden. Truthahn in eine befettete große Form oder ein tiefes Blech legen, mit Suppe übergießen und 4 Stunden garen (pro Kilo rechnet man mit einer Stunde Garzeit). Dabei immer wieder mit der Suppe übergießen.

Butter mit Honig schmelzen, Truthahn damit bestreichen und weitere 20 Minuten braten. Truthahn aus dem Backrohr nehmen, mit Backpapier bedecken und für 20 Minuten rasten lassen. Die restliche Fülle mit etwas Bratensaft übergießen und bei 180°C etwa 20 Minuten backen.


Preiselbeersauce

200 g Preiselbeergelee
1 EL Orangensaft
1 TL scharfer Senf
20-40 ml Portwein

Preiselbeergelee mit Orangensaft und Senf etwa 5 Minuten köcheln lassen. Nach Geschmack Portwein zugießen und abkühlen lassen.


Eingebrannte Rüben

600 g weiße Rüben
1 EL Butter
1 EL Mehl
250 ml Wasser
100 ml Schlagobers
1 TL Kristallzucker
Salz, Pfeffer

Rüben schälen, in kleine Würfel schneiden und in etwas Salzwasser weichkochen. Butter erhitzen und Mehl darin kurz anrösten. Mit Wasser und Schlagobers aufgießen, versprudeln und bei schwacher Hitze eindicken lassen. Rüben zugeben und kurz köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.


Kürbispüree

800 g Kürbisfruchtfleisch
150 ml Schlagobers 
30 g Butter
Salz, Pfeffer

Butter zum Befetten 

Kürbisfruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und in Salzwasser weichkochen. Kürbis abgießen und grob zerstampfen. Auflaufform mit Butter befetten und den grob zerstampften Kürbis einfüllen. Schlagobers mit Salz und Pfeffer verrühren und über den Kürbis gießen. Butter in kleine Würfelchen schneiden, gleichmäßig auf dem Kürbis verteilen und bei 180°C etwa 20 Minuten überbacken.


rechts Mitte: "The Lady´s Receipt Book; A Useful Companion For Large Or Small Families"
von Eliza Leslie, published by Carey and Hart, Philadelphia 1847;
digitized by Michigan State University Libraries;
Seite 377: Plain Dinner for Winter, Christmas Dinner, New Year´s Dinner


Nun bleibt mir nur noch zu hoffen, dass Euch mein diesjähriger Adventskalender gefallen hat.Ich wünsche Euch und Euren Familien ein wunderschönes und ruhiges Weihnachtsfest!

Weihnachtliche Grüße, Julia



Freitag, 23. Dezember 2011

Lebkuchenherzen

Adventskalender Tag 23

Schön zum Verschenken und lecker zum Selbernaschen! Übrigens ist das mein letztes Rezept für kleine Bäckereien. Als besonderen Abschluß für meinen Adventskalender habe ich morgen etwas Größeres auf meinem Rezepteplan :-)


Lebkuchenherzen

300 g Roggenmehl
150 g Staubzucker
1 TL Natron
1/2 TL Zimt
gestoßene Gewürznelken
etwas Zitronenschale
50 g flüssiger Honig
2 Eier
eventuell etwas Milch

2 EL Orangensaft
1 TL Öl
120 g Staubzucker

Zuckerperlen oder Zuckerstreusel

Roggenmehl mit Staubzucker, Natron, Zimt, gestoßenen Gewürznelken und Zitronenschale vermengen. Honig und Eier zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Je nach verwendetem Honig kann es sein, dass man noch 1-2 EL Milch zugeben muss.
Blech mit Backpapier auslegen. Teig ausrollen, Herzen ausstechen und diese bei 180°C etwa 12-15 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Orangensaft mit Öl und Staubzucker glattrühren und eventuell mit Lebensmittelfarbe einfärben. In einen feinen Spritzbeutel füllen und die Herzen damit verzieren. Eventuell mit Zuckerperlen oder -streuseln verzieren.


Donnerstag, 22. Dezember 2011

Lebkuchenwürfel

Adventskalender Tag 22

Ein leckeres Lebkuchenrezept mit Schokoladeglasur. Bei diesem Rezept kann man die restliche Schokotunkmasse aufbrauchen, die man noch eventuell rumstehen hat. Für die letzten beiden Adventskalenderrezepte brauchen wir keine Schokolade mehr :-)


Lebkuchenwürfel

300 g Roggenmehl
150 g Staubzucker
1 TL Natron
1/2 TL Zimt
gestoßene Gewürznelken
Zitronenschalen
50 g flüssiger Honig
2 Eier

Marmelade
Schokoladetunkmasse

Roggenmehl, Staubzucker, Natron, Zimt, gestoßene Gewürznelken und Zitronenschalen vermengen. Mit Honig und Eiern zu einem glatten Teig verkneten. Je nach verwendetem Honig muss man noch 1-2 Eßlöffel Milch zugeben.
Blech mit Backpapier auslegen. Lebkuchenteig in drei Teile teilen und etwa gleichgroß ausrollen. Die erste Lebkuchenplatte auf das vorbereitete Blech legen und mit Marmelade bestreichen. Zweite Platte drauflegen, ebenfalls mit Marmelade bestreichen und mit der letzten Teigplatte bedecken. Bei 180°C etwa 30 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Lebkuchen mit Schokotunkmasse übergießen. Blech hochheben, drehen und kippen bis der Lebkuchen komplett überzogen ist. Kurz fest werden lassen und den Lebkuchen in gleichmäßige Würfel schneiden.


Mittwoch, 21. Dezember 2011

Kürbisschnitten

Adventskalender Tag 21

Die Kürbiszeit ist eigentlich schon vorüber. Zum Glück gibt es noch ein paar eingelagerte Exemplare am Hof meines Bruders. Für diese Kürbisschnitten braucht man nur ein winziges Stück Hokkaido oder Butternuß. Und was tun mit dem restlichen Kürbis? Entweder das gewürfelte Kürbisfruchtfleisch im Tiefkühlbeutel in den Gefrierschrank oder einfach ab in die Suppe! :-)


Kürbisschnitten

100 g Kürbisfruchtfleisch
350 g Mehl
120 g Butter
120 g Staubzucker
2 Dotter

Marmelade

Kürbis in Wasser weichkochen, abgießen, durch die Kartoffelpresse drücken und das überschüssige Wasser abgießen. Gut abtropfen und abkühlen lassen.
Mehl mit Butter verbröseln. Staubzucker, Dotter und Kürbis zugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.
Blech mit Backpapier auslegen. Die Hälfte des Teiges ausrollen und auf das vorbereitete Blech legen. Mit Marmelade bestreichen. Den restlichen Teig als Gitter darauf legen oder verschiedene kleine Formen ausstechen und die Marmelade damit belegen. Bei 180°C etwa 25 Minuten backen. Noch heiß in Schnitten schneiden und auskühlen lassen.



Dienstag, 20. Dezember 2011

Kürbiskernbusserl

Adventskalender Tag 20

So schön langsam geht mein Adventskalender dem Ende zu. Also noch schnell ein Rezept mit gemahlenen Kürbiskernen. Den Dotter nicht wegschmeißen sondern z.B. für Ischler Bäckerei verwenden oder mit einer Frischhaltefolie zudecken, in den Kühlschrank stellen und für mein morgiges Adventskalenderrezept bereitstellen :-)


Kürbiskernbusserl

2 Eiklar
140 g Staubzucker
140 g gemahlene Kürbiskerne
etwas Zitronenschale

Aranzini zum Belegen

Schokotunkmasse

Blech mit Backpapier auslegen. Backrohr auf 160°C vorheizen. Eiklar und Staubzucker etwa eine Viertelstunde schaumig rühren. Kürbiskerne und Zitronenschale unterheben. Mit dem Spritzsack sehr kleine Formen auf das vorbereitete Blech spritzen und mit Aranzini belegen. Bei 160°C etwa 10 Minuten backen. Auskühlen lassen. Den Boden der Busserl in Schokotunkmasse tauchen.


Montag, 19. Dezember 2011

Mince Pies

Adventskalender Tag 19

In Großbritannien und Irland sind Mince Pies ein traditionelles Weihnachtsgebäck. Der Name dieser Spezialität stammt von Mincemeat = Hackfleisch. Findet man in der Füllung heute lediglich Früchte, Nüsse, usw.; war bis zum 19. Jahrhundert Hackfleisch durchaus eine übliche Zutat. Auch in dem britischen Kochbuch "A new system of domestic cookery" von Maria Eliza Rundell aus dem Jahre 1807 findet man ein Rezept von Mince Pie mit einer Füllung aus Hackfleisch vom Rind, Äpfeln, Johannisbeeren, Wein, usw. Und auch wenn ich normalerweise sehr experimentierfreudig bin, habe ich mich dann doch an dem zweiten Rezept aus ihrem Kochbuch orientiert: Mince Pie without meat :-)

In England werden Mince Pies übrigens als Stärkung für den Weihnachtsmann bereitgestellt. Da bei uns das Christkind kommt, dürfen wir getrost alle leckeren Törtchen selbst aufessen!


Mince Pies

250 g Mehl
80 g Butter
80 g Staubzucker
etwas Zitronenschale
1 Ei

1 Apfel
1 EL Zitronensaft
80 g Rosinen
40 g getrocknete Cranberries
1 EL Port
1 EL Weinbrand
80 g Butter
120 g brauner Zucker
1 Prise Salz
etwas geriebene Muskatnuß
etwas geriebene Zitronenschale
etwas gemahlener Zimt
etwas gemahlene Gewürznelken

Öl zum Befetten
Dotter zum Bestreichen

Rosinen und Cranberries eventuell klein hacken und mit Port und Weinbrand marinieren. Für einige Stunden durchziehen lassen.

Mehl mit Butter abbröseln. Staubzucker, Zitronenschale und Ei hinzufügen und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Für etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Für die Fülle Apfel schälen, entkernen, sehr fein schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Butter mit Zucker verrühren. Gewürze, Äpfel, Rosinen und Cranberries zugeben und alles gut vermengen.

Ein Muffinblech dünn mit Öl bestreichen. Mürbteig ausrollen und 6 Kreise mit ca. 10 cm Durchmesser ausschneiden. Die Kreise sollten in der Mitte etwas dicker sein damit der Boden beim herausheben der Törtchen nicht durchbricht. Nach außen hin können die Teigkreise ruhig dünner werden, damit auch noch etwas Fülle in den Mince Pies Platz hat :-)
Teigkreise in die Muffinförmchen legen. Etwas vom Teig soll dabei über den Rand hinausragen. Fülle hineinstreichen. Teig messerrückendick ausrollen und weitere 6 Teigkreise mit ca. 8 cm Durchmesser ausschneiden und darauflegen. Den Rand mit einer Gabel zusammendrücken (siehe Bild). Anschließend die Kanten wieder schön rund schneiden, damit der Abschluß der Törtchen nicht ausgefranst ist. Törtchen mit Dotter bestreichen. Aus dem restlichen Teig kann man verschiedenste Formen ausstechen (z.B. Blätter) und die kleinen Pies damit belegen. Diese Verzierungen ebenfalls mit Dotter bestreichen und bei 180°C etwa 25 Minuten backen.

Mince Pies im Muffinblech lassen bis sie vollständig ausgekühlt sind. Mit Hilfe eines Messers den Rand vorsichtig vom Blech lösen und die Törtchen aus dem Blech heben.




Nachtrag: Walter war übrigens SEHR enttäuscht, dass ich die Version ohne Fleisch gebacken habe. Mein skeptischer Ausruf: "Walter, das ist eine süße Füllung MIT Fleisch!!!" hat er nur mit "Zu Ostern esse ich Geselchtes auf süßem Reinling!!!" kommentiert. Stimmt. Mein Kärntner hat britische Geschmacksnerven. Also kann Euch durchaus passieren, dass in meinem nächsten Adventskalender doch noch das Rezept MIT Fleisch zu finden ist :-)

Sonntag, 18. Dezember 2011

Weihnachtsmenü 1947

Adventskalender Tag 18

Der Eintrag vom 18. Dezember 1947 in Omas Kochbuch zeigt ein ganz besonderes Menü - nämlich das Weihnachtsmenü aus ihrem Kochkurs:


27. Kochtag! 18.12.1947
Weihnachtsmenü: Leberknödelsuppe, Gemüseplatte, Beafsteak, Französischer Salat in Aspik,
gemischtes Kompot, Schaumrollen.



Ob die Kochkursteilnehmerinnen dieses Menü tatsächlich gekocht oder einfach nur aufgeschrieben haben, würde mich sehr interessieren. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass man in dieser entbehrungsreichen Zeit einen Lungenbraten für einen Kochkurs "geopfert" hat. Noch dazu so kurz vor Weihnachten!
Vor allem zeigt das Rezept für Leberknödelsuppe in diesem Menü sehr deutlich WIE unglaublich sparsam gekocht wurde: der Anteil an Weißbrot ist wesentlich größer als der von Leber. Die Knödel werden dadurch zwar unglaublich "fluffig", aber schmecken eigentlich nicht wie Leberknödel sondern eher wie eine Mischung aus Leberknödel und Semmelknödel :-)


Französischer Salat in Aspik

Für die Mayonaise:
1 Dotter
ca. 1/8 l Öl
1 TL Senf
1 Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer

2 Eier
200 g Kartoffeln
50 g Karotten
50 g Erbsen
1 Apfel
6 Essiggurken
1 EL gehackte Petersilie
etwas Essig
Salz, Pfeffer

6 Blatt Gelatine
6 EL Wasser

Die Zutaten für die Mayonaise sollten Zimmertemperatur haben - also bereits einige Stunden vor der Zubereitung die Zutaten aus dem Kühlschrank holen! Ganz wichtiger Hinweis: nachdem für Mayonaise die Eier roh verzehrt werden, unbedingt auf Frische achten oder auf pasteurisierte Eier ausweichen. Dotter mit Senf, Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren. Nach und nach tropfenweise (!) Öl zugeben. Mayonaise in den Kühlschrank stellen.

Bevor man das Gemüse und die Eier feinwürfelig schneidet, sollte man einige schöne Eischeiben, gekochte Karottenstücke und Erbsen oder kleine Stücke Essiggurken für die Dekoration retten bzw. beiseite stellen (siehe Foto)!
Für den französischen Salat die hartgekochten Eier und die Essiggurken feinwürfelig schneiden. Karotten und Kartoffeln fein schneiden und mit den Erbsen weichkochen. Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls kleinwürfelig schneiden. Eier, Kartoffeln, Karotten, Erbsen, Apfel, Essiggurken und die gehackte Petersilie mit der Mayonaise vermengen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Essig abschmecken.

Mehrere kleine Förmchen oder eine schmale längliche Form mit Frischhaltefolie auslegen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen und aufquellen lassen. Gelatine ausdrücken und mit etwa 6 EL Wasser unter ständigem Rühren erhitzen bis sich die Gelatine vollständig aufgelöst hat. Etwas davon in die vorbereiteten Förmchen füllen bis der Boden hauchdünn bedeckt ist. Auf diese Schicht legt man die Eischeiben, Karottenstückchen, Erbsen und / oder Essiggurken, die man für die Deko beiseite gestellt hat.

Die restliche Gelatine rasch unter den französichen Salat rühren. Die Masse in die vorbereiteten Förmchen einfüllen, mit Frischhaltefolie zudecken und für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Vorsichtig aus den Förmchen stürzen und eventuell in Scheiben schneiden.



Leberknödelsuppe (sparsam)

4 Scheiben Toastbrot
150 g Leber (Schwein oder Kalb)
1 kleine Zwiebel
1 Ei
1 EL Petersilie
etwas Thymian, Majoran
100-120 g Semmelbrösel
Salz, Pfeffer

etwas Milch zum Einweichen

Leber fein faschieren. Toastbrot in etwas Milch einweichen, ausdrücken und ebenfalls faschieren. Zwiebel und Petersilie fein hacken. Alle Zutaten gut vermengen und etwa 30 Minuten rasten lassen. Aus der Masse kleine Knöderl formen, vorsichtig in die kochende Suppe einlegen und etwa 10 Minuten köcheln lassen.



Beefsteak auf Gemüseplatte

Beefsteak: Lungenbraten in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Beidseitig mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Steaks beidseitig scharf anbraten, die Hitze reduzieren und fertigbraten. Steaks aus der Pfanne heben, in Alufolie wickeln und kurz rasten lassen.


Erbsen und Karotten: Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel sehr fein hacken und in Butter anschwitzen. Karotten und Erbsen zugeben und weichdünsten. Eventuell etwas Wasser oder Suppe zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Rotkraut: Zwiebel fein hacken und in etwas Butter anschwitzen. Klein geschnittenes Rotkraut zugeben und etwas Suppe oder Wasser zugießen. Mit fein geriebenem Apfel weichdünsten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Braungedünstetes Kraut: Butter erhitzen und darin den Zucker bräunen. Klein geschnittenes Weißkraut zugeben und durchrösten. Etwas Suppe oder Wasser zugießen und mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Essig abschmecken.

Kartoffelpüree: Mehlige Kartoffeln schälen, vierteln und in reichlich Salzwasser weichkochen. Abgießen und mit etwas Salz, gemahlener Muskatnuß und heißer Milch cremig rühren. Masse in einen Spritzsack füllen und in Röschen dekorativ auf die Gemüseplatte spritzen.



Schaumrollen

1 Pkg. Blätterteig
1 Dotter zum Bestreichen
etwas Butter

1/4 l Schlagobers
3 EL Kristallzucker
eventuell Vanille-Aroma

Schaumrollenförmchen gut mit Butter befetten. Blätterteig in ca. 2cm breite Streifen schneiden und die Streifen auf die Förmchen wickeln. Mit Dotter bestreichen und goldbraun backen. Vorsichtig von den Förmchen ziehen und auskühlen lassen.

Schlagobers steif schlagen. Dabei den Kristallzucker einrieseln lassen. Eventuell mit etwas Vanille-Aroma verfeinern. Masse in einen Spritzsack füllen und in die ausgekühlten Blätterteighüllen füllen.




Samstag, 17. Dezember 2011

Kokosstangerl

Adventskalender Tag 17

Normalerweise taucht man Kokosstangerl in eine Tunkmasse aus Butter, Kakao, Staubzucker und Rum. Da bei mir immer kleine Kinder rumwuseln und manchmal auch in die Keksdose greifen dürfen, findet man in meiner Tunkmasse statt Rum nur Milch. Falls bei Euch keine Kids rumlaufen, etwa die Hälfte der Milch in der Tunkmasse durch Rum ersetzen :-)


Kokosstangerl

40 g Butter
1 TL Honig
1 Prise Salz
100 g Staubzucker
1 Ei
100 ml Milch
200 g Mehl
1 TL Backpulver
etwas Zitronenschale

100 g Butter
30 g Kakao
50 ml Milch
120 g Staubzucker

200 g Kokosraspel

Blech mit Backpapier auslegen. Butter mit Honig, Salz, Staubzucker und Ei cremig rühren. Milch, Mehl, Backpulver und Zitronenschale unterrühren. Teig auf das Blech streichen und bei 180°C etwa 25 Minuten backen. Noch warm in 5 x 1 cm breite Streifen schneiden.
Für die Tunkmasse Milch mit Butter und Kakao erhitzen. Staubzucker einrühren und abkühlen lassen. Stangerln eintauchen und in Kokosraspeln wenden.



Freitag, 16. Dezember 2011

Scones

Am 16. Dezember 1775  - heute vor 236 Jahren - wird Jane Austen in Steventon in Hampshire geboren. Während ihres kurzen Lebens schreibt sie sechs außergewöhnlich schöne Romane, die einen guten Einblick in das Leben und die Zeit des frühen 19. Jahrhunderts ermöglichen. Dass ihre Romane auch immer ein glückliches Ende finden, ist ein weiterer Grund, warum mich die Romanverfilmungen in regelmäßigen Abständen vor den Fernseher fesseln.

Anlässlich ihres Geburtstags gibt es leckeren Cream Tea und somit ein weiteren Versuch für fluffige Scones. Die alten Versionen waren zwar auch lecker, aber nicht richtig überzeugend. Deswegen bin ich noch immer am Verbessern meiner geliebten Gebäcke und finde mein letztes Backerzeugnis eigentlich recht gut gelungen.
Eines ist mir aber natürlich klar: trotz all meiner Experimente werden meine Scones NIE so lecker schmecken wie beim Afternoon Tea im Pump Room in Bath. Allein die Atmosphäre dort sorgt für ein besonderes Geschmackserlebnis!


Afternoon Tea im Pump Room, Bath:
Unerreichbar fluffige Scones, schöne Törtchen, köstliche Sandwiches
und natürlich das berühmte Heilwässerchen... *seufz*


Trotzdem ist hier mein nächster Versuch für fluffige Scones:


Scones

400 g Mehl
60 g Butter
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
etwas Zitronenschale
150 ml Milch
50ml Schlagobers
1 Ei

Milch zum Bestreichen

1 kleines Glas Clotted Cream (erhältlich z.B. beim Meindl am Graben in Wien)
1 kleines Glas Marmelade (z.B. Brombeermarmelade)

Butter mit dem Mehl verbröseln. Mit Backpulver, Salz, Zitronenschale, Milch, Schlagobers und Ei rasch zu einem weichen Teig verarbeiten. Die Scones werden umso fluffiger, je weniger bzw. kürzer der Teig verarbeitet wird; selbst sichtbare Dotterschlieren kann man getrost ignorieren!!!
Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und mit der Hand flach drücken. Mit einem runden Ausstecher oder einem Glas die Scones ausstechen. Den Ausstecher bzw. das Glas dabei immer wieder in Mehl eintauchen, damit der Teig nicht kleben bleibt.
Scones auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit Milch bestreichen und bei 150°C (Heißluft) etwa 30 Minuten goldbraun backen. Scones mit Clotted Cream und Marmelade servieren.



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