Freitag, 24. Juli 2015

Kartoffel-Zucchini-Pfanne vom Lagerfeuer

Trotz der anhaltenden Hitze gibt es für mich kaum etwas Gemütlicheres als mit lieben Freunden um ein Feuerchen zu sitzen, gemeinsam Gemüse zu schnibbeln und etwas Köstliches daraus zu zaubern. Umso mehr freue ich mich immer über dementsprechende Einladungen von Eva und Mathias, die ihre "Outdoorküche" beinahe bei jedem Wetter nutzen und damit für gemütliche Lagerfeuerabende sorgen. Besonders köstlich sind dabei die Gerichte, bei denen Mathias seine übergroße Schmiedeeisenpfanne mit viel Kartoffeln und Gemüse "füllt" und alles gut durchröstet. Unglaublich lecker und dabei eigentlich richtig einfach! Also perfekt für einen gemütlichen und stressfreien Lagerfeuerabend...


Kartoffel-Zucchini-Pfanne vom Lagerfeuer

gut 1 kg Kartoffeln

1-2 Zwiebel
je 1 gelbe und grüne Zucchini
1 große Tasse Erbsen
ca. 200 g geriebener Käse
Salz, Pfeffer
etwas Sonnenblumenöl

Kartoffeln in der Schale kochen, auskühlen lassen, schälen und feinblättrig schneiden. Zwiebel fein schneiden. Zucchini in dünne Ringe schneiden.

Pfanne auf einem Pfannenknecht über Feuer stellen. Etwas Öl einfließen lassen und Zwiebel darin anschwitzen. Kartoffel und Zucchini zugeben und ordentlich durchrösten. Erbsen unterrühren und mit Salz und Pfeffer ordentlich abschmecken. Geriebenen Käse drüberstreuen, unterrühren und Pfanne von der Hitze nehmen.

















Samstag, 18. Juli 2015

Kürbis-Kebap

Unsere Hochzeit ist vorbei, von den Flitterwochen sind wir auch schon längst wieder zurück - also höchste Zeit um auch diesen Blog wieder einmal zu beleben...

Vor allem auch, weil es nach der laaaaangen Pause endlich wieder Kürbis gibt!




Feldkürbis, Hokkaido, Zucchini und Rondini, Patison - die bunten Köstlichkeiten sehen nicht nur schön aus, sie sind auch unglaublich vielseitig: in der Suppe, als Sauce oder Beilage, im Risotto, in einer Quiche, auf der Pizza, als Lasagne, gegrillt oder gebraten, usw. Kürbis passt und schmeckt einfach immer ♥
Für mein heutiges Rezept landet Hokkaido ziemlich puristisch in einem frisch gebackenen Brötchen. Mit Rotkraut, Salat, Tomatenscheiben, Frühlingszwieberl und Frischkäsecreme wird daraus ein köstlicher Kürbis-Kebap...


Kürbis-Kebap
(Zutaten für 4 Portionen)

Kebap-Brötchen:
200 g Kamut
300 g Mehl
1 Prise Zucker
2 TL Salz
20 g Germ
4 EL Olivenöl
ca. 250 ml lauwarmes Wasser
etwas Milch zum Bestreichen

Rotkrautsalat:
400 g Rotkraut
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer

Frischkäsecreme:
2 EL Frischkäse
2-3 EL Naturjoghurt
frisch gehackte Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, ...)
etwas Salz

Gebratener Kürbis:
1 Hokkaido (ca. 700-800 g)
2 EL Olivenöl
Scharfmacher Gewürz-Blüten-Mischung (Sonnentor) oder alternativ auch Chilipulver
Salz

Außerdem:
Scheiben von 1-2 Tomaten
fein geschnittene Frühlingszwiebel
klein geschnittene Salatblätter


Für die Kebap-Brötchen Kamut möglichst fein mahlen und mit Mehl, Zucker und Salz vermengen. Germ darin verbröseln. Olivenöl und lauwarmes Wasser zugießen und zu einem glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen. Teig in vier Teile teilen und diese zu kleinen Laibchen formen. Nochmals gehen lassen.
Backrohr auf 220°C vorheizen. Laibchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit Milch bestreichen und etwa 20-30 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

Rotkraut mit der Krauthobel hobeln oder fein schneiden und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren.

Für die Frischkäsecreme den Frischkäse mit Joghurt verrühren und mit frisch gehackten Kräutern und Salz abschmecken.

Hokkaido schälen, entkernen und in gleichmäßige Würfel schneiden. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Kürbiswürfel darin ordentlich durchrösten. Von der Hitze nehmen und mit Salz und etwas "Scharfmacher" oder Chilipulver würzen.

Kebap-Brötchen aufschneiden. Mit Rotkrautsalat, gebratenen Kürbiswürfel, Salatblättern, Tomatenscheiben, Frühlingszwieberl und Frischkäsecreme füllen und herzhaft reinbeissen :-)




Das ist mein Kebap - such Dir den nächsten ;-)

Dienstag, 19. Mai 2015

Urkorn-Karotten-Weckerl

Wenn ich heute drüber nachdenke, dass in unserer Küche jahrelang ausschließlich Weizenmehl verwendet wurde, blutet mir das kulinarische Herz. Gut, hin und wieder fand auch Roggen oder Dinkel Verwendung beim Brot- und Kuchenbacken, aber erst mit dem Kauf der Getreidemühle lernte ich viele weitere Getreidesorten kennen und lieben. So wie eines der ältesten Getreidesorten überhaupt: Emmer, auch bekannt als Zweikorn oder Urkorn.
Die ältesten Funde stammen aus der Jungsteinzeit, womit Emmer nach Einkorn als die älteste kultivierte Getreideart gilt. Lange Zeit war Urkorn auch das wichtigste Getreide unserer Vorfahren und wurde im 18. Jahrhundert aufgrund der vergleichsweise schlechteren Erträge von Weizen verdrängt. Wie viele andere... Gut, dass die alten Getreidearten in den letzten Jahren ein Revival erleben und somit wieder vermehrt zu finden sind!
Als Urform unseres Weizens ist Emmer ebenfalls sehr proteinreich, allerdings enthält Urkorn wesentlich mehr essentielle Aminosäuren. Auch der Mineralstoffgehalt ist deutlich höher als bei Weizen; hervorzuheben ist dabei der Gehalt an Magnesium, Zink, Eisen und Kupfer. Außerdem ist Urkorn reich an Carotinoiden, denen eine vorbeugende Wirkung für Krebserkrankungen nachgesagt wird.
Geschmacklich überzeugt Urkorn durch einen herzhaften und leicht nussigen Geschmack. Vor allem in Kombination mit Karotten - wie in meinem heutigen Rezept - sorgt Emmer für einen herrliches Gebäck.

Walters Reaktion: "Mmmmh, guat!"
Ich: "Sind Urkorn-Karotten-Weckerl."
Walter: "Trotzdem guat!" :-D

Wollen wir hoffen, dass meine Tageskinder morgen der gleichen Meinung sind und - vor allem - nicht die darin versteckten Karotten entdecken :-)


Urkorn-Karotten-Weckerl

100 g Karotten
200 g Urkorn (Emmer)
200 g Mehl
10 g Gerstenmalzmehl (Backprofi)
1 TL Salz
20 g Germ
60 g Butter
200 ml Milch

Karotten schälen und raspeln. Urkorn fein mahlen und mit Karotten, Mehl, Gerstenmalzmehl und Salz vermengen. Germ darin verbröseln. Butter schmelzen und die Milch eingießen. Die noch warme Flüssigkeit zum Mehl gießen und zu einem glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.

Kleine Weckerl formen (siehe Fotos), auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmals gehen lassen.

Weckerl mit Wasser bestreichen und bei 180°C etwa 20 Minuten backen.


Strang formen und diesen "verknoten". Ein Ende von oben nach unten und
das zweite von unten nach oben führen und innen in der Mitte zusammendrücken.





Montag, 18. Mai 2015

Spinatpizza

Auch wenn meine Tageskinder nicht sehr viel von meiner Vorliebe für Spinat halten, kommt er doch hin und wieder in unserem Speiseplan vor. Meist gut versteckt bzw. püriert, zum Beispiel im Spätzleteig. Dafür dürfen die grünen Blätter am Wochenende oder zum Abendessen nur zu gerne auch auf dem Teller zu sehen bzw. auffindbar sein. Zum Beispiel als Belag für knusprige Pizza.
Wenn der Spinat beim Dünsten ordentlich gewürzt wird, kann man auf die Zubereitung einer würzigen Tomatensauce verzichten und stattdessen einfach passierte Tomaten auf den Teig aufstreichen. Das spart nicht nur Zeit sondern auch einen Topf zum Abwaschen ;-)

Im Teig ist neben Weizenmehl auch Buchweizenmehl zu finden. Der kräftige Geschmack von dem "Pseudogetreide" lässt mich in letzter Zeit immer wieder gerne zum Buchweizen greifen. Natürlich kann der Pizzateig aber auch zur Gänze mit normalem Mehl zubereitet oder durch Vollmehl von Dinkel, Kamut, o.ä. ersetzt werden.


Spinatpizza

Mengenangaben für 1 Blech:

160 g Buchweizen
240 g Mehl
20 g Germ
1 Prise Salz
4 EL Olivenöl
160-200 ml Wasser

2 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
250 g junger Blattspinat
Salz, Pfeffer

200-250 g passierte Tomaten
70 g geriebener Käse
etwas Oregano

Buchweizen möglichst fein mahlen und mit Mehl vermengen. Germ darin verbröseln. Mit Salz, Olivenöl und lauwarmen Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit einem Geschirrtuch zudecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl anschwitzen. Blattspinat zugeben und kurz dünsten lassen. Mit Salz und Pfeffer ordentlich abschmecken.

Backblech mit Backpapier belegen und das Backrohr mit 250°C vorheizen.

Teig ausrollen und auf das vorbereitete Blech legen. Großzügig mit passierten Tomaten bestreichen. Blattspinat gleichmäßig darauf verteilen, mit geriebenem Käse und Oregano bestreuen und bei 250°C etwa 12-15 Minuten backen.


Varianten: Besonders köstlich wird Spinatpizza wenn auf den Spinat auch noch Würfelchen von würzigem Schafskäse, geriebener Mozzarella oder gebratene Scheiben von Champignons fallen!







Mittwoch, 29. April 2015

Asia-Salat-Quiche

Passend zum herrlichen Frühlingswetter werden auch die Gemüsestände am Bauernmarkt endlich wieder bunter. Leuchtende Radieschen, frische Kräuter, Bärlauch und bunte Salate sorgen für einen köstlichen Anblick. Wenn in etwa zwei Wochen noch heurige Kartoffeln und Spargel ihren Weg auf den Markt finden, tanze ich wahrscheinlich glückselig durch die Gänge ;-)


Foto: www.feldgemüsebau-tieber.at


Vor allem über die große Auswahl an verschiedenen Salaten bin ich momentan unglaublich glücklich. Statt langweiligem Chinakohl und bitterem Zuckerhut gibt es nun endlich wieder Krauthäuptel, Butterhäuptel, Römersalat, Forellenschluß, Lollo Rosso, Eichblattsalat, Rucola, Vogerlsalat, Schnittsalat und neuerdings auch Asia-Salate. Letztere kennt man auch unter den Namen "Japanese Greens" oder "Mizuna" und gehören wie Kohl oder auch Rucola zur Familie der Kreuzblütler. Durch den hohen Gehalt an Senfölen sorgen die bunten Blätter nicht nur für eine herrlich pikante Würze, die von rucolaähnlich bis scharf variiert; den Senfölen wird auch eine antibiotische und sogar krebshemmende Wirkung nachgesagt. Außerdem sind Asia-Salate reich an Vitamin C und K, Folsäure und Eisen.


Foto: www.feldgemüsebau-tieber.at


Verwenden kann man Asia-Salate als Schnittsalat, aber auch gedünstet oder gebraten als Beilage, in Suppen, Saucen, usw. Eigentlich kann man mit den bunten Blättern alles machen, was man auch mit Spinat oder Rucola anstellen würde. Einige Kunden meines Bruders schwören sogar auf Asia-Salat-Smoothies (vor allem in Kombination mit frisch gepresstem Orangensaft). Diesen Tipp kann ich aber weder bestätigen noch dementieren - für Smoothies kann ich mich nach wie vor nicht wirklich begeistern ;-)


Asia-Salate "Red Giant Mustard" und "Purple Mizuna"


Statt die würzigen Blätter in einen garstigen Smoothie zu verwandeln, durften sie für mein heutiges Rezept auf einem knusprigen Boden in einer Quiche landen. Im Mürbteig ist - mal wieder - Dinkelvollmehl zu finden; wenn stattdessen "normales" Mehl verwendet wird, muss die Flüssigkeitsmenge eventuell reduziert werden.
Auch wenn es auf den Fotos nicht wirklich zu sehen ist, haben die roten Asia-Salat-Blätter herrlich lila auf die übergossene Frischkäsecreme abgefärbt :-)


Asia-Salat-Quiche

150 g Dinkel-Vollmehl
100 g Mehl
100 g Butter
1 Ei
1-2 EL Milch
etwas Salz

2 EL Sonnenblumenöl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
400 g Asia-Salat

2 Eier
90 g Frischkäse
100 ml Milch

etwas Öl zum Befetten

Dinkelvollmehl, Mehl und Salz vermengen und die Butter darin verbröseln. Mit Ei und Milch zu einem glatten Teig verkneten. Im Kühlschrank etwa 30 Minuten rasten lassen.

Quicheform leicht befetten und mit dem ausgerollten Teig auslegen. Mehrmals mit der Gabel einstechen und bei 180°C etwa 10 Minuten ohne Füllung backen (= blindbacken).

Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Sonnenblumenöl anschwitzen. Asia-Salat grob schneiden, zugeben und durchrösten. Vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen und auf dem vorgebackenen Quicheboden verteilen.

Eier mit Frischkäse und Milch glattrühren und den Asia-Salat damit gleichmäßig begießen. Quiche bei 180°C etwa 30 Minuten backen.



Sonntag, 26. April 2015

Süßer Sonntag

Die letzten Wochenenden waren wir viel und oft unterwegs. Entweder haben wir Vorbereitungen für unsere Hochzeit erledigt oder die frühlingshaften Temperaturen für Radausflüge genützt. Dieses Wochenende standen zur Abwechslung jedoch keine Termine und Radtouren auf dem Programm und wir konnten einfach nur einen gemütlichen Sonntag zuhause verbringen. Lange ausschlafen, sich mit Kaffeeduft wecken lassen (braver Walter), gemütlich frühstücken, mit einem guten Buch auf der Couch rumfaulen und einfach nur einen ruhigen Tag genießen ♥




Passend für einen gemütlichen Sonntag gibt es heute ein Rezept für feines Milchbrot. Neben "normalem" Mehl ist im Germteig auch gemahlener Hafer zu finden. Das Getreide sorgt nicht nur für einen leicht nussigen Geschmack, sondern hat auch einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und liefert außerdem wertvolles Eiweiß und hochwertige Pflanzenfette. Allerdings ist Hafer alleine nicht backfähig und muss zum Backen mit anderem Getreide vermischt werden. Auch beim Mahlen gibt es zu bedenken, dass die Haferkörner aufgrund des Fettgehalts weicher als andere sind und mit einer gröberen Mahleinstellung gemahlen werden müssen, damit die Getreidemühle nicht beleidigt reagiert bzw. verstopft. Trotzdem hat das nährstoffreiche Getreide es wirklich verdient, auch außerhalb der Müslischüssel öfter zum Einsatz zu kommen :-)


Hafer-Milchbrot

200 g Hafer
440 g Mehl
25 g Germ
ca. 300 ml Milch
40 g Kristallzucker
1 Prise Salz
Orangenschale
40 g Butter
1 Ei

etwas Milch zum Bestreichen
1-2 EL Kristallzucker zum Bestreuen

Hafer nicht zu grob mahlen und mit Mehl vermengen. Germ fein darin verbröseln.

Milch mit Kristallzucker, Salz und etwas geriebener Orangenschale erwärmen und die Butter darin schmelzen. In die lauwarme Flüssigkeit Ei einquirlen und mit dem Mehl zu einem glatten weichen Teig verkneten. Mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen.

Kastenform mit Backpapier auslegen. Teig zu drei gleichen Strängen und diese zu einem gleichmäßigen Zopf formen. Zopf in die vorbereitete Kastenform legen, mit Geschirrtuch abdecken und nochmals an einem warmen Ort gehen lassen.

Zopf mit Milch bestreichen, mit Kristallzucker bestreuen und bei 180°C etwa 50 Minuten goldbraun backen. Milchbrot aus der Form nehmen, Backpapier abziehen und auskühlen lassen.





Freitag, 3. April 2015

Süßes Osterlamm

Seit einigen Stunden laufen in unserer Küche keine Geräte mehr still. Das Geselchte kocht in der Gemüsebrühe, die Eier sind auch schon gekocht (Färben ist aufgrund von lustigen Hühnerrassen wie Grünlegern und Marans nicht nötig), Osterbrote und Osterpinzen sind goldbraun gebacken und auch der Kärntner Reinling befindet sich schon im Backrohr. Und als ob die Arbeitsflächen nicht schon vollgeräumt genug wären, haben auch meine beiden Osterformen für Lamm und Hase wieder ihren Weg vom Keller in die Küche gefunden. Immerhin gibt es ja nur einmal im Jahr die Gelegenheit diese auch zu benutzen :-)

Diesmal versteckt sich in der Lammform ein Karotten-Nuss-Kuchen. Falls die passende Form nicht bei Euch rumliegt - oder ihr mit dem Backen nicht auf das nächste Osterfest warten möchtet - schmeckt der Kuchen aber auch in gewöhnlicher Kastenform. Dafür einfach die Mengen verdoppeln ;-)

Ich wünsche Euch ein schönes Osterfest und einen braven Osterhasen :-)


Osterlamm (Füllmenge ca. 1l)

50 g Butter
100 g Karotten
50 g geriebene Nüsse
150 g Kamut-Vollmehl
1 TL Backpulver
60 g Staubzucker
etwas Zitronenschale
2 Eier
100 ml Milch

1 Eiklar
150 g Staubzucker

Butter bei schwacher Hitze schmelzen und kurz abkühlen lassen. Kuchenform mit etwa 1 EL der zerlassenen Butter bestreichen. Osterlammform zusammensetzen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (falls doch ein Teig aus der Form tropft kann man sich so ein Reinigen sparen...). Backrohr auf 180°C vorheizen.

Karotten fein reiben und mit Nüssen, Mehl, Backpulver, Staubzucker und etwas geriebener Zitronenschale vermengen. Zerlassene Butter, Eier und Milch zugeben und alles gut verrühren. Teig in die vorbereitete Form füllen und bei 180°C etwa 40 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn auf einer eingestochenen Kuchennadel keine Teigreste mehr kleben bleiben.

Eiklar mit Staubzucker cremig rühren und über das Osterlamm fließen lassen. Falls die Glasur zu dickflüssig ist, eventuell 1 TL Milch unterrühren.




Sonntag, 29. März 2015

Bridesmaid Cupcakes ♥

Unglaublich wie die Zeit vergeht. Noch vor einem Jahr haben wir begonnen unsere Hochzeit zu planen und immer lag dabei ein "aber das hat noch Zeit" in der Luft. Nun sind es gerade noch drei Monate und langsam wird "aber das hat noch Zeit" seltsam. Trotzdem sind wir nach wie vor entspannt. Die Einladungen sind verteilt, bis auf Kleinigkeiten ist alles organisiert und die Arbeiten für mein Brautkleid werden demnächst auch starten. Trotzdem erwarte ich irgendwie täglich, dass die Entspanntheit einem plötzlichen Anfall von Vorbereitungsstreß weicht und ich langsam aber sicher doch zu "Brautzilla" mutiere. Aber immerhin habe ich für diesen Fall zwei Damen an meiner Seite, die mir ihren Beistand zugesichert haben: Meine Schwester und Trauzeugin Marlies (rechts am Foto) und meine Schwägerin und "Bridesmaid" Eva (links). Wollen wir für die beiden hoffen, dass große Krisen ausbleiben und die Vorbereitungen weiterhin entspannt bleiben ;-)





Schon vorab haben meine beiden Damen ein kleines Dankeschön in Form von kitschig-süßen Cupcakes erhalten. Die Cupcake-Piker mit der Aufschrift "Will you be my Maid of Honor/Bridesmaid" sind selbst gebastelt. Dafür einfach gewünschte Motive ausdrucken, ausschneiden und je zwei mit einem Zahnstocher in der Mitte zusammenkleben. Fertig :-)


Bridesmaid Cupcakes

Mengenangaben für 10-12 Muffins
140 g Kamutmehl
100 g geriebene Mandeln
120 g Staubzucker
1 TL Natron
3 Eier
50 ml Sonnenblumenöl
100 ml Milch
100 g Schokotröpfchen

1 Eiklar
150 g Staubzucker
1 EL Milch
Lebensmittelfarbe

Papierbackförmchen
Deko wie Cupcake-Piker, Zuckerstreusel, o.dgl.

Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Backrohr auf 220°C vorheizen. Kamutmehl, Mandeln, Staubzucker und Natron vermengen. Verquirlte Eier, Sonnenblumenöl und Milch zugeben und zu einem glatten Teig verrrühren. Schokotröpfchen unterrühren. Teig in die vorbereiteten Papierförmchen füllen und Muffins bei 220° etwa 25 Minuten backen. Die Muffins sind fertig gebacken, wenn auf einer eingestochenen Kuchennadel kein Teig mehr kleben bleiben.

Eiklar mit Staubzucker cremig rühen. Milch und Lebensmittelfarbe unterrühren und je 1-2 Eßlöffel über die ausgekühlten Muffins fließen lassen. Cupcakes nach Lust und Laune dekorieren und verschenken. Oder genießen :-)



Samstag, 10. Januar 2015

Weg mit den Keks :-)

Das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt und trotzdem liegen bei uns noch Weihnachtskekse herum. So lange nach den Feiertagen ist der Gusto nach weihnachtlichem Gebäck aber irgendwie erloschen. Also wohin damit? Verschenken? Einfach warten bis die Bäckereien ungenießbar werden und dann entsorgen? Nein! Einfach in etwas Neues verwandeln! Zum Beispiel in ein einfaches Tiramisu :-)

Für mein Restl-Tiramisu fand auch gleich die restliche Schokotunkmasse Verwendung; natürlich kann man stattdessen aber auch einfach Kochschokolade schmelzen und mit Kaffee und Rum zu einer köstlichen Schokosauce verzaubern!


Restl-Tiramisu

500 g Mascarino
250 ml Schlagobers
Saft und Schale von 1 Orange
2 EL Staubzucker
1 TL Vanillezucker

100 ml schwarzer Kaffee
200 g Schokotunkmasse o.dgl.
2 EL Rum

300 g Mürbteigkekse ohne Glasur, Lebkuchen, usw.

Kakaopulver zum Bestreuen

Für die Creme Mascarino mit Schlagobers sehr cremig rühren. Mit Orangensaft, etwas geriebener Orangenschale, Staubzucker und Vanillezucker abschmecken.

Für die Schokosauce Schokotunkmasse o.dgl. schmelzen und mit Kaffee und Rum verrühren. Abkühlen lassen.

Einige schöne Kekse für Dekoration beiseite legen; restliche Kekse grob zerbröckeln.

Keksstücke abwechselnd mit Mascarinocreme und ausgekühlter Schokosauce in eine Auflaufform oder in kleine Gläser schichten. Für einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestreuen und mit schönen Keksen belegen. Genießen ♥




Donnerstag, 1. Januar 2015

Das neue Jahr beginnt...

... Very British, indeed! Jedenfalls auf dem Frühstücksteller :-)

Nachdem wir die Silvesternacht tatsächlich nicht verschlafen und um Mitternacht sogar einen schönen Spaziergang unternommen haben, startet der heutige Tag erst sehr spät und dafür richtig herzhaft: Cooked British Breakfast mit pochierten Eiern, gebratenen Würstchen und Speck, Erdäpfelrösti, gebratene Champignons und Toast mit Butter ☆






Nun wird es höchste Zeit kulinarisch wieder ein wenig kürzer zu treten. Nach den Schlemmereien der letzten Woche ist mein Kopf voll von guten Vorsätzen für das Neue Jahr. Wie immer ;-)

Ich hoffe Ihr hattet auch eine schöne Silvesternacht und einen ebenso guten Start in das Neue Jahr! Und falls in Euch auch Vorsätze rumschwirren, wünsche ich Euch ganz viel Motivation und Durchhaltevermögen ;-)
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...