Montag, 29. April 2013

Flauschige Cupcakes ;-)

Statt einer "normalen" Geburtstagstorte habe ich für meinen Bruder kleine Cupcakes in Form von Küken gebacken bzw. gebastelt. Immerhin hat Mathias eine riesige Freude mit den gefiederten Bewohnern des Hühnerhofs. Und nicht nur er - irgendwie ist die ganze Familie im "Hühnerfieber". Die Hühner bekommen die feinsten Gemüseabfälle, werden viel und oft besucht und dürfen manchmal sogar frei am Hof herumlaufen. Ständig gibt es neue Geschichten aus dem Hühnerhof oder von einzelnen Bewohnern zu berichten. Daher würde es mich auch nicht weiter wundern, wenn die Einwohnerzahl von "Hühniville" auch heuer wieder weiter steigen würde. Genügend Platz ist immerhin vorhanden. Und genügend Freude an glücklichen Hühnern auch :-)




Aber nun weg von den echten Hühnis hin zum Rezept für "falsche Küken" :-)


Küken-Cupcakes

Mengenangaben für 6 Cupcakes:

60 g Butter
100 g Mehl
60 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
1 TL Vanillezucker
40 g Staubzucker
etwas Zitronenschale
100 ml Milch
1 Ei

100 g Butter
50 g Staubzucker
150 g Mascarino
gelbe Lebensmittelfarbe

40 g Marzipan
Schokoladekügelchen
orange Lebensmittelfarbe

grüne Papierbackförmchen

Muffinblech mit Papierbackförmchen auslegen.

Butter bei schwacher Hitze zerlassen und kurz abkühlen lassen. Mehl, gemahlene Mandeln und Backpulver vermischen. Vanillezucker, Staubzucker, etwas geriebene Zitronenschale, Milch, das verquirlte Ei und die zerlassene Butter zugeben und alles gut verrühren. Teig in die vorbereiteten Papierbackförmchen füllen und bei 180°C etwa 20-30 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Weiche Butter mit Staubzucker cremig rühren. Mascarino und etwas gelbe Lebensmittelfarbe unterrühren. Mit einem Spritzsack gleichmäßig auf den ausgekühlten Muffins verteilen.

Für die Augen etwas Marzipan zu kleinen Kugeln formen. Schokokügelchen mittig hineindrücken. Für den Schnabel Marzipan mit oranger Lebensmittelfarbe einfärben und aus je zwei Dreiecken einen Schnabel zusammenkleben. Augen und Schnäbel auf die Cupcakes setzen.



Sonntag, 28. April 2013

Lachsfilet mit Kartoffelkruste

Ist es nicht herrlich, wenn draußen plötzlich alles wieder grün wird, die Bäume von unzähligen Blüten besetzt sind und - vor allem - wenn es endlich wieder Salat am Acker bzw. in der Salatschüssel zu sehen gibt??? ICH LIEBE DEN FRÜHLING :-)





Als "Beilage" zum knackigen Salat mit viel Kernöl gibt es heute ein Rezept für ein Lachsfilet mit Kartoffelkruste. Die Kartoffelmasse schmeckt aber auch ohne Fisch als Kartoffelrösti: Dafür die Mengenangaben vom Rezept unten verdoppeln und die Masse für die "Kartoffelkruste" ansonsten gleich zubereiten. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Mit einem Löffel etwas von der Masse in die Pfanne geben und beidseitig goldbraun backen. Aus der Pfanne heben und auf Küchenrolle das überschüssige Fett abtropfen lassen. Mit viel Salat genießen :-)



Lachsfilet mit Kartoffelkruste

300 g Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
1 Ei
1 TL Maizena
Salz, Pfeffer

4 Lachsfilets (ca. 500 g)
1 Zitrone

etwas Öl

Kartoffeln schälen, fein reiben und gut ausdrücken. Knoblauchzehe pressen und mit Ei, Maizena, Salz und Pfeffer vermengen.
Lachsfilets mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz würzen. Kartoffelmasse auf die Lachsfilets drücken. Lachsfilet mit den Kartoffelkruste nach unten in das heiße Öl einlegen und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten anbraten (wenn das Fett zu heiß ist, wird die Kruste schwarz und die Kartoffeln nicht durch!!!). Lachsfilet mit Kartoffelkruste nach oben in eine befette Auflaufform legen und bei 100°C etwa 20 Minuten backen.



Donnerstag, 18. April 2013

Apfel-Käsekuchen

Immer wieder überschätze ich den Hunger von meinen kleinen Tagesgästen und schneide für unsere Obstjause viel zu viele Äpfel auf. Normalerweise verwandle ich diese Apfelspalten zu Kompott oder sie dienen mit Honig, Nussstückchen, Rosinen und Naturjoghurt als Nachmittagsjause (damit sie bis zu ihrer Verarbeitung nicht braun werden, einfach mit Zitronensaft beträufeln).
Diesmal hatte ich Lust auf eine süßere Verwendung der verschmähten Apfelstücke. Nach einem "Bad" in geschmolzener Butter und Honig ließ ich die Äpfel in eine für Käsekuchen vorbereitete Form fallen. Das Experiment ist geglückt; der Käsekuchen ist durch die "Apfeleinlage" nämlich schön saftig und unglaublich lecker :-)


Apfel-Käsekuchen

200 g Mehl
1/2 TL Backpulver
60 g Staubzucker
40 g Butter
1 Ei

3 Äpfel
30 g Butter
3 EL Honig
1 Msp. Zimt

500 g Topfen
50 g Staubzucker
1 Packerl Vanillepudding-Pulver
50 ml Öl
3 Eier
etwas Orangenschale

Für den Mürbteig Mehl mit Backpulver und Staubzucker verrühren. Die kalte Butter einbröseln. Ei zufügen und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Diesen etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen, dünn ausrollen und den Boden bzw. den Rand einer kleinen Tortenform damit auslegen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und bei 180°C etwa 8-10 Minuten ohne Fülle backen (= Blindbacken).

Äpfel schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Butter und Honig bei schwacher Hitze schmelzen, Apfelspalten und Zimt zugeben und etwa 5 Minuten dünsten lassen. Abkühlen lassen.

Äpfel auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Die Flüssigkeit der gedünsteten Äpfel mit Topfen, Zucker, Puddingpulver, Öl, Eier und Zitronenschale gut verrühren. Die Fülle gleichmäßig auf dem Mürbteig verteilen und glatt streichen. Den Käsekuchen bei 130°C etwa 1 1/2 Stunden backen. Danach den Ofen ausschalten und öffnen; den Kuchen aber noch darin stehen lassen bis er abgekühlt ist.



Mittwoch, 17. April 2013

Frisches Brot und Lilienduft ♥

Zu meinem "Abenteuer Sauerteig" fehlt noch das passende Rezept für ein Sauerteig-Brot! Für das erste Exemplar aus meinem eigenen Sauerteig habe ich mich für ein einfaches Brot aus Roggenmehl entschieden. Auch die Gewürze sind mit Salz und Kümmel eher einfach gehalten. Umso überraschender wie gut das neue Brot schmeckt!

Nun würde ich Euch gerne vom Duft des Frischgebackenen berichten, aber das ist momentan einfach nicht möglich. Anlässlich unseres 10. Jahrestages habe ich von Walter einen wunderschönen Blumentopf mit Lilien geschenkt bekommen. Seit gestern blühen die zahlreichen Knospen auf und beduften das ganze Haus! Sogar eines meiner Tageskinder hat heute sofort nach seiner Ankunft an die Nase gegriffen und gefragt: "Was riecht da so???" Nach einem skeptischen Blick auf die Blüten wollte der zweijährige Gast, dass ich die Lilien nach draußen verbanne. Geeinigt haben wir uns auf ein warmes Plätzchen im 1. Stock. Hinter verschlossenen Türen. Seit meine Tageskinder abgeholt wurden, steht sie wieder im Wohnzimmer und duftet ungestört vor sich hin. Jedenfalls bis morgen früh ;-)




Aber nun endlich zu meinem heutigen Rezept für ein leckeres Brot:


Roggenbrot

150 g Grundsauerteig
200 ml lauwarmes Wasser
4 EL Roggenmehl

600 g Roggenmehl
1 TL Zucker
1 EL Salz
1 TL gemahlener Kümmel
150-200 ml lauwarmes Wasser

Den Grundsauerteig mit lauwarmen Wasser und Roggenmehl verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 12 Stunden stehen lassen. Von diesem Sauerteig wieder 150 g abnehmen und für das nächste Brot einfrieren.
Den restlichen Sauerteig mit Roggenmehl, Zucker, Salz, Kümmel und lauwarmen Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Brot formen, eventuell in ein bemehltes Brotsimperl legen, mit einem Geschirrtuch zudecken und an einem warmen Ort gehen lassen.
Backrohr auf 250°C vorheizen und zur Dampfentwicklung einen kleinen Topf mit kochendem Wasser hineinstellen. In unserem Herd haben wir eine Pizza- / Grillplatte, die auch vorgeheizt wird und sich toll für das Brotbacken eignet. Ansonsten einfach ein normales Blech in den Ofen schieben und auch vorheizen! Brot auf die vorgeheizte Platte legen, mit Wasser bestreichen und etwa 10 Minuten backen. Temperatur auf 180°C (nur Heißluft) reduzieren, nochmals mit Wasser bestreichen und etwa 1 Stunde fertigbacken.
Besonders lecker wird die Kruste, wenn man das Brot noch heiß in ein Leinensackerl oder Leinentuch einwickelt und darin auskühlen lässt.





Donnerstag, 11. April 2013

Abenteuer Sauerteig :-)

Nachdem unser neues Backrohr schöne Ergebnisse beim Brotbacken liefert, habe ich mich wieder einmal an einen eigenen Sauerteig gewagt. Die Zubereitung von Sauerteig ist zeitintensiv und auch der daraus entstandene Brotteig muss länger "gehen" als ein Brotteig mit Germ. Aber sobald das erste eigene Sauerteigbrot im Ofen bäckt, weiß man, dass sich die Mühe gelohnt hat!
Außerdem braucht man sich diesen Aufwand nur einmal anzutun, da beim Brotbacken immer ein Teil des Teiges entnommen und als neuer Grundsauerteig verwendet bzw. aufbewahrt wird :-)

Gewöhnlich wird Sauerteig nur aus Roggenmehl und Wasser angesetzt. Um daraus einen guten Sauerteig zu gewinnen, braucht es aber viel Zeit und eine konstante warme Raumtemperatur. Durch die Zugabe von einem Löffel Naturjoghurt ist die Zubereitung von Sauerteig leichter. Ein warmer Ort und ein wenig Geduld reichen für ein saures Ergebnis ;-)


Grundsauerteig

500 g Roggenmehl
600 ml lauwarmes Wasser
1 EL Naturjoghurt


1. Tag:
1.) 100 ml lauwarmes Wasser mit 100 g Roggenmehl und 1 EL Naturjoghurt verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 4-5 Stunden stehen lassen.
2.) 100 ml lauwarmes Wasser und 80 g Roggenmehl unterrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 4-5 Stunden stehen lassen.
3.) 100 ml lauwarmes Wasser und 80 g Roggenmehl unterrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 12 Stunden stehen lassen.


2. Tag:

1.) 100 ml lauwarmes Wasser mit 80 g Roggenmehl unterrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 4-5 Stunden stehen lassen.

2.) 100 ml lauwarmes Wasser mit 80 g Roggenmehl unterrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 4-5 Stunden stehen lassen.

3.) 100 ml lauwarmes Wasser mit 80 g Roggenmehl unterrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 12 Stunden stehen lassen.


3. Tag:

Der Sauerteig hat einen leicht säuerlichen Geruch und wirft kleine Bläschen. Ist der Geruch scharf oder sehr sauer, ist der Sauerteig leider kaputt!




Etwa 150 g aus der Mitte des Sauerteigs abnehmen = Grundsauerteig! Dieser ist im Kühlschrank etwa 2 Wochen und tiefgekühlt etwa 1 Jahr haltbar.
Etwa 12 Stunden bevor man sich ans Brotbacken macht, diesen Grundsauerteig mit 200 ml lauwarmen Wasser und etwa 4 EL Roggenmehl zu einem dicken Brei verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort wieder etwa 12 Stunden stehen lassen.
Von diesem Sauerteigansatz werden wieder 150 g entnommen (=neuer Grundsauerteig) und für das nächste Brot verwendet bzw. eingefroren!

Und was tun mit dem restlichen Sauerteig aus dem Ansatz? In vielen Büchern und Anleitungen findet man den Hinweis, dass nur Sauerteig aus der Mitte gute Qualität liefert und der restliche Sauerteig weggeworfen werden soll. Ich friere diesen restlichen Sauerteig auch portionsweise (100-150 g) ein und verwende ihn für Brotteige, bei denen zusätzlich zum Sauerteig auch Germ als Backtriebmittel verwendet wird.

Mittwoch, 10. April 2013

Schinken-Porree-Sandwiches

Nach einigen Brotexperimenten habe ich nun endlich ein leckeres Rezept für leckeres Sandwichbrot. Das Gerstenmalz sorgt für einen besonderen Geschmack; und auch für eine dunklere Farbe. Statt Gerstenmalz oder Backmalz kann man aber auch einfach Honig verwenden.

Für besonders schöne Sandwiches die Ränder mit einem scharfen Messer abschneiden und die Brote diagonal durchschneiden. Wenn die Sandwiches aber nicht bei einem "formellen" Afternoon-Tea serviert werden, lasse ich die Brotränder gerne dran. Immerhin sind die Ränder einfach zu lecker um sie wegzuschneiden ;-)

Als Füllung gibt es einen Schinken-Porree-Aufstrich. Damit hat sich auch der Vorrat an Ostergeselchtem endgültig erledigt. Ab morgen sind die Rezepte also wieder "schinken-frei" ;-)


Sandwichbrot

500 g Mehl
1 Packerl Trockengerm
10 g Salz
2 EL Gerstenmalz (oder 1 EL Honig)
60 g Butter
250 ml lauwarmes Wasser

Kastenform mit Backpapier auslegen oder befetten. Mehl mit Trockengerm und Salz vermengen. Butter schmelzen und Gerstenmalz oder Honig darin auflösen. Mit dem Wasser zum Mehl geben und zu einem weichen Teig verkneten. In die vorbereitete Form legen und zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Backrohr auf 250°C vorheizen. Brot mit Wasser bestreichen und 10 Minuten bei 250°C backen. Hitze auf 180°C reduzieren und weitere 40 Minuten backen. Das Brot aus der Form nehmen und auskühlen lassen.


Schinken-Porree-Aufstrich

60 g Porree
100 g Geselchtes
1 hartgekochtes Ei
2 EL Frischkäse
1 TL Senf
etwas Petersilie
Salz, Pfeffer

Porree fein schneiden, kurz in Salzwasser kochen, abseihen und auskühlen lassen. Ei schälen und feinwürfelig schneiden. Geselchtes oder Schinken ebenfalls feinwürfelig schneiden. Etwas Petersilie hacken. Porree, Geselchtes, Ei und Petersilie vermengen und mit Frischkäse und Senf verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Dienstag, 9. April 2013

Schinkenomletten

Gleich noch ein Rezept zur Resteverwertung für unser Ostergeselchtes. Auch wieder ein schnelles und einfaches Rezept aus Omas Kochbuch: Schinkenomletten. In modernen Kochbüchern findet man in Rezepten für Omletten weder Mehl noch Milch sondern viele viele viele viele viele Eier. Omas Rezept geht wesentlich sparsamer mit Eiern um; der Teig wird mit Milch und Mehl "verdünnt".




Statt mit Geselchtem oder Schinken kann man das Omlett auch mit anderen Zutaten füllen: mit geriebenem Käse, Speckwürfelchen, vorgegartem Gemüse, gedünsteten Champignons, frisch gehackten Kräutern, usw. usw. usw. Besonders lecker z.B. eine Füllung von geriebenem Käse und gedünsteten Porreestreifen!


Schinkenomletten

5 Eier
100 ml Milch
40 g Mehl
150 g Geselchtes oder Schinken
Salz, Pfeffer

ca. 50 g Butter zum Backen
Schnittlauch zum Bestreuen

Eier mit Milch und Mehl verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Geselchtes in kleine Würfelchen schneiden. In einer Pfanne etwas Butter zerlaufen lassen. Einen Schöpfer der Eimasse in der Pfanne anbacken, nach etwa 2 Minuten Schinkenwürfelchen mittig draufstreuen (siehe Foto), das Omlett beidseitig einklappen und fertigbacken. Omlett vorsichtig aus der Pfanne heben und mit fein geschnittenem Schnittlauch bestreuen.



Sonntag, 7. April 2013

Gebackene Schinkenfleckerl

Auch eine Woche nach Ostern liegt noch immer ein Stück Ostergeselchtes in unserem Kühlschrank. Also folgt heute ein "traditionelles Rezept zur Resteverwertung": gebackene Schinkenfleckerl aus Omas Kochbuch.
Der Masse kann man man Lust und Laune auch geriebenen Käse, frisch gehackte Kräuter oder auch blanchiertes Gemüse zufügen. Für meine Tageskinder lasse ich z.B. immer vorgegarte Karottenstückchen und Erbsen in die Auflaufform "fallen". Immerhin freuen sich meine kleinen Gäste über bunte Speisen auf ihrem Teller :-)




Gebackene Schinkenfleckerl 

400 g Nudeln (Fleckerl)
300 g Geselchtes oder Schinken
2 Eier
50 g Butter
1/8 l Sauerrahm
Salz, Pfeffer

Butter und Semmelbrösel für die Form

Fleckerl in reichlich Salzwasser weichkochen, abseihen und auskühlen lassen. Geselchtes oder Schinken in gleich große Würfelchen schneiden.
Auflaufform mit Butter befetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Eiklar mit einer Prise Salz zu festem Schnee schlagen. Butter mit Dotter flaumig rühren (=Abtrieb). Sauerrahm unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Fleckerl, Geselchtes und zum Schluß den Schnee unterheben. Masse in die vorbereitete Form füllen und bei 180°C etwa 30 Minuten backen.



Freitag, 5. April 2013

Blogger Tea :-)

Nachdem unser letztes Bloggertreffen schon viel zu lange zurückliegt, habe ich Nadja (wintersprosskocht.blogspot.co.at), Bernadette (www.verkocht.at) und ihren jungen Sohnemann Kilian zu einem gemütlichen Afternoon Tea eingeladen. Während wir Damen uns den frisch gebackenen Scones zugewendet haben, hat sich Kilian ganz der Erkundung meiner - glücklicherweise kindersicheren - Küche gewidmet. Und hat dabei bereits großes Interesse für Küchengeräte gezeigt - gute Voraussetzungen für einen zukünftigen Foodblogger ;-)

Meine lieben Damen - und lieber Herr - vielen lieben Dank für Euren Besuch! Hoffentlich können wir unser Treffen bald einmal wiederholen :-)




Woran merkt man, dass man Food-Blogger zu Gast hat?
Vor dem Essen wird alles Essbare fotografiert :-D



Scones

100 g Dinkelmehl
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
Zitronenschale
70 g Butter
50 ml Schlagobers
150 ml Milch
1 Ei

Milch zum Bestreichen

1 kleines Glas Clotted Cream
Marmelade (z.B. Apfel-Minz-Marmelade, Erdbeermarmelade)

Dinkelmehl, Mehl, Backpulver, Salz und etwas geriebene Zitronenschale vermengen. Butter darin verbröseln und mit Milch, Schlagobers und Ei rasch zu einem weichen Teig verarbeiten. Die Scones werden umso fluffiger, je weniger bzw. kürzer der Teig verarbeitet wird; selbst sichtbare Dotterschlieren kann man getrost ignorieren!!!
Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und mit der Hand flach drücken. Mit einem runden Ausstecher oder einem Glas die Scones ausstechen. Den Ausstecher bzw. das Glas dabei immer wieder in Mehl eintauchen, damit der Teig nicht kleben bleibt.
Scones auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit Milch bestreichen und bei 220°C (Heißluft) etwa 15 Minuten goldbraun backen. Scones mit Clotted Cream und Marmelade servieren.


Ei-Schnittlauch-Sandwiches

6 Scheiben Toastbrot

2 hartgekochte Eier
3-4 EL Frischkäse
1 TL Senf
etwas Schnittlauch
Salz, Pfeffer

Dotter mit Frischkäse und Senf glattrühren. Fein gehacktes Eiweiß und klein geschnittenen Schnittlauch unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Je zwei Toastbrotscheiben mit dem Eiaufstrich füllen, kurz zusammendrücken, mit einem scharfen Messer die Ränder abschneiden und die Sandwiches diagonal durchschneiden.


Räucherlachs-Sandwiches

6 Scheiben Toastbrot

200 g Räucherlachs
2 EL Frischkäse
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Räucherlachs fein schneiden und mit Frischkäse verrühren. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Je zwei Toastbrotscheiben mit der Räucherlachscreme füllen, kurz zusammendrücken, mit einem scharfen Messer die Ränder abschneiden und die Sandwiches diagonal durchschneiden.


Battenberg-Cake --> Rezept


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