Freitag, 31. Januar 2014

Topfennockerl

Unglaublich wie lange wir diesen Winter auf Schnee warten mussten! Umso mehr genießen meine Tageskinder und ich momentan die Vormittage im Garten und vergessen dabei nur zu oft die Zeit. Bis dann auch noch alle von Schianzügen, Hauben, Handschuhen, Schals, Schuhen, usw. usw. usw. befreit wurden, dauert es ein weiteres Weilchen. Weswegen die Zeit zum Kochen momentan eher knapp bemessen und die Mittagspläne daher möglichst einfach und schnell sein müssen. Auch am Freitag - meinem "traditionellen" Süßspeisentag der Woche. Glücklicherweise gibt es genügend schnelle Rezepte, die noch dazu großen Anklang bei den Kids finden - so wie dieses schnelle Rezept für süße Topfennockerl. Meine Tageskinder lieben diese übrigens "trocken" - sprich ohne Fruchtspiegel o.dgl.; für mich dürfen sie aber gern auch auf einem Beerenspiegel oder Apfelmus zum Liegen kommen ;-)


Topfennockerl

500 g Topfen
2 Eier
1 EL Honig
1 Prise Salz
Orangenschale
100 g Mehl

80 g Butter
150 g Semmelbrösel
1 EL Kristallzucker

eventuell Gewürzblüten Flower-Power (Sonnentor)

Topfen mit Eiern, Honig, Salz, etwas geriebener Orangenschale und Mehl verrühren. Topfenmasse etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen (an ganz stressigen Tagen wird darauf allerdings verzichtet).

Reichlich Salzwasser aufkochen lassen. Mit zwei Löffeln Nockerln formen und ins schwach kochende Wasser legen. Hitze reduzieren und die Nockerl etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Butter bei schwacher Hitze schmelzen. Semmelbrösel und Kristallzucker zugeben und kurz durchrösten. Nockerl aus dem Wasser heben und in den Butterbröseln wälzen. Topfennockerl eventuell mit Gewürzblüten bestreuen.




Dienstag, 28. Januar 2014

Kulinarische Zeitreise: Jane Austen Dinner 1807

„Das Essen war so vorzüglich und so hübsch angerichtet, 
wie es nirgendwo hätte besser sein können – 
die Hirschlende gerade richtig durchgebraten, und alle sagten, 
sie hätten noch nie ein so prächtiges Stück gesehen. 
Die Suppe war mindestens fünfzigmal besser als die, 
die wir neulich bei Mrs. Lucas bekamen; 
und sogar Mr. Darcy musste zugeben, 
dass er noch nie so wohlschmeckend zubereitete Rebhühner gegessen habe, 
und der hat doch bestimmt zwei oder drei französische Küchenchefs.“ 

Mrs. Bennet in Stolz und Vorurteil 


⋄ ⋄ ⋄


Gestern durfte ich endlich zu meiner ersten kulinarischen Zeitreise einladen! Das erste "Reiseziel" entführte uns in die Zeit von Jane Austen - in das Jahr 1807.


Alles wartet auf meine Kochkursdamen: Handouts, Empireschürzen, Häubchen ...

... ein kleines Geschenk zum Tee ...

... und eine kleine Auswahl von Büchern zum Schmökern :-)


Bei einer gemütlichen Tasse Tee setzten wir uns mit den wichtigsten Ereignissen im Jahr 1807 auseinander, ich erzählte wo sich Jane Austen in diesem Jahr aufhielt und beschrieb wie um 1800 gekocht und gespeist wurde. Danach durften meine Kursdamen in die neu genähten Empireschürzen und - natürlich - passenden Häubchen schlüpfen; und mit dem Händewaschen mit Waschschüssel und Krug startete unsere kulinarische Reise ins frühe 19. Jahrhundert.




Hübsch eingekleidet und voller Tatendrang machten wir uns dann endlich ans Werk - fünf Speisen aus einem einfachen Familienmenü nach Maria Eliza Ketelby Rundell (1745-1828) wurden gekocht, geschmort, gebraten, gebacken und gedünstet:
  • Geschmortes Kalbfleisch mit Gemüse und Reis
  • Gebratenes Schweinskarree
  • Apfelmus (als Beilage zu Fleisch)
  • Gekochte Kartoffeln
  • Bread-and-Butter-Pudding






Anschließend fanden alle Gerichte - wie um 1800 üblich - gleichzeitig auf dem schön gedeckten Tisch Platz und wurden bei einem gemütlichen Abendessen verspeist :-)





♥lichen Dank an meine Damen fürs "Mitreisen", Mitmachen, Mitkochen und den wunderschönen Kochabend!!!


⋄ ⋄ ⋄


Nächste Woche steht bei einem weiteren Backabend das Formen und Flechten von kleinen Gebäckstücken auf dem Programm:

BACKABEND: Kleines für Frühstückskörberl 
am Montag, 3. Februar 2014 um 17.30 Uhr (bis ca. 21.30 Uhr)

!!! Noch 1 Platz frei !!!

Freitag, 24. Januar 2014

Abenteuer Met :-)

Bei unserem Besuch beim ersten österreichischen Mittelerdefest haben wir es uns bekanntlich kulinarisch richtig gut gehen lassen. Zünftiges British Breakfast zum Frühstück, frisch gebackene Brote aus dem Dutch-Oven, Hühnchen und Rindfleisch und Töften und Karotten und Rüben und und und... Nur eines haben wir nicht selbst nach Mittelerde mitgebracht sondern dort in beherzten Mengen gekauft: Met!

Bis zum nächsten Mittelerdefest soll sich das ändern. Und so habe ich meinen letzten Urlaub zum Teil dafür verwendet die nötigen Utensilien und Zutaten zu sammeln um mich am ersten "Abenteuer Met" zu versuchen. Vier Wochen später haben wir uns die erste Verkostung gegönnt und ich bin wirklich positiv überrascht vom Ergebnis. Vielleicht nicht so alkoholhältig wie gekaufte Exemplare - aber süß und süffig ;-)

Und hier das Rezept zu meinem erster Versuch:


Met

3 kg Honig
7 l warmes Wasser
2 g Hefenährsalz
20 g Zitronensäure

30 g Trockenreinzuchthefe für Wein (Lalvin EC 1118)
120 ml warmes Wasser

eventuell weitere 300-500 g Honig

Honig auf 40° erwärmen und mit Wasser vermischen. Diese Mischung in das Gärfass füllen und auf etwa 20°C abkühlen lassen. Zitronensäure und Hefenährsalz einrühren.
Trockenreinzuchthefe in warmen Wasser (ca. 35-38°C) etwa 20 Minuten aufquellen lassen und ebenfalls in das Gärfass geben. Mit Gärglocke verschließen und bei einer Raumtemperatur von ca. 15-18°C gären lassen. Nach zwei Wochen hat sich am Boden Hefe abgesetzt. Den Met davon trennen indem man diesen vorsichtig abgießt. Hefe aus dem Fass entfernen, Gärfass mit heißem Wasser reinigen, Met wieder eingießen und wieder stehen lassen. Nach weiteren zwei bis drei Wochen hört der Met auf zu gären. Dann nochmals von der abgesetzten Hefe trennen und den Met eventuell mit weiterem Honig süßen.





Bei meinem nächsten Versuch möchte ich einen Teil des Wassers durch Apfelsaft ersetzen - angeblich verändert/verbessert sich der Geschmack dadurch. Und sollte auch dieses "Experiment" gelingen, kommt beim nächsten Versuch auch noch Himbeersaft ins Spiel - für köstliches "Wikingerblut" :-)

Mittwoch, 22. Januar 2014

Blumige Cupcakes

Manchmal dürfen kulinarische Geschenke nicht nur geschmacklich süß sein; manchmal dürfen sie auch so aussehen. Vor allem wenn sie als Geschenk für eine junge Dame gedacht sind. Da dürfen Cupcakes auch mal herrlich rosa und richtig kitschig sein - mit Deko in Form von Zuckerperlen und Gewürzblüten von Sonnentor :-)

Nachträglich nochmal ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG, liebe Lisa ♥


Blumige Cupcakes

Mengenangaben für 6 Cupcakes:

60 g Butter
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Vanillezucker
40 g Staubzucker
etwas Zitronenschale
100 ml Milch
1 Ei

60 g weiche Butter
120 g Staubzucker
50 g Frischkäse
rosa Lebensmittelfarbe

Gewürzblüten "Flower-Power" (Sonnentor)
Weiße Zuckerperlen

Papierbackförmchen

Muffinblech mit Papierbackförmchen auslegen. Butter bei schwacher Hitze zerlassen und kurz abkühlen lassen. Mehl und Backpulver vermischen. Vanillezucker, Staubzucker, etwas geriebene Zitronenschale, Milch, das verquirlte Ei und die zerlassene Butter zugeben und alles gut verrühren. Teig in die vorbereiteten Papierbackförmchen füllen und bei 180°C etwa 20-30 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Weiche Butter schaumig rühren. Staubzucker und zuletzt den Frischkäse unter ständigem Rühren zugeben und kräftig rühren. Creme mit rosa Lebensmittelfarbe einfärben und mit einem Spritzsack gleichmäßig auf den ausgekühlten Muffins verteilen. Cupcakes mit Gewürzblüten und Zuckerperlen dekorieren.





Dienstag, 21. Januar 2014

Kursrückblick: Abenteuer Sauerteig

"Brot essen ist keine Kunst,
aber Brot backen."

Sprichwort


Nachdem wir uns beim letzten Kurs mit den Grundlagen des Brotbackens und den verschiedenen Getreidesorten und weiteren Zutaten beschäftigt haben, stand gestern Brotbacken mit Sauerteig am Programm. Neben der Zubereitung von köstlichen Sauerteigbroten und Aufstrichen konnte auch ein eigener Sauerteigansatz angerührt werden, der zuhause "weitergepflegt" werden darf. Damit das "Abenteuer Sauerteig" auch zuhause weitergehen kann :-)

Hier wieder ein paar Impressionen:


Vom Roggenmehl zum Sauerteig :-)

Frisch gebackene Sauerteigbrote: Kastenbrot und Hausbrot


Köstliche Aufstriche: Schinken-Porree-Aufstrich und Erdäpfelkas


Und weil noch ein wenig Zeit übrig war, haben wir uns auch gleich noch mit der Zubereitung von Naturjoghurt beschäftigt. Gerüchten zufolge hat sich meine Kursteilnehmerin noch gestern abend einen Joghurtbereiter gekauft ;-)




Nächsten Montag steht meine erste kulinarische Zeitreise auf dem Kursprogramm. Drei Damen haben sich zum Jane Austen Dinner angemeldet und werden - zumindest kulinarisch - ins Jahr 1807 entführt :-)

Dienstag, 14. Januar 2014

Kursrückblick: Schritt für Schritt zum ersten Brot

"Der Geruch des Brotes ist der Duft aller Düfte. 
Es ist der Urduft unseres irdischen Lebens, 
der Duft der Harmonie, des Friedens und der Heimat.“ 

Jaroslav Seifert (1901-1986)


Gestern war es endlich soweit! In unserer Küche fand mein erster Kochkurs unter dem Motto "Schritt für Schritt zum ersten Brot" statt. Hier ein paar Impressionen:


Brotsimperl und Küchentücher warten auf ihren Einsatz ...

... und die neuen Küchenschürzen warten auf fleißige BrotbäckerInnen!


Nach einer kleinen Einführung, Warenkunde, einigen Tipps & Tricks, usw. machten wir uns auch schon ans Werk. Oder - besser gesagt - ans fleißige Kneten! Immerhin bleiben Küchenmaschine & Co bei meinen Brotbackabenden im Küchenkastl :-)




Während die Brotteige in den Simperln "gehen durften", blieb auch noch genügend Zeit für die Zubereitung von köstlichen Aufstrichen! Bei der anschließenden gemütlichen Jause konnten die frisch gebackenen Brote mit diesen verkostet werden.


Frisch gebackenes Brot: Sandwichbrot und Kürbiskernbrot ...

... und köstliche Aufstriche: Kren-Karotten-Aufstrich und Thunfischaufstrich


Auch nächsten Montag darf ich Euch wieder zu einem Brotbackabend einladen:
"Abenteuer Sauerteig" am Montag, 20. Jänner 2014 um 17.30 Uhr

Weitere Termine

Sonntag, 5. Januar 2014

Aus ALT mach NEU

Schon bei unserem Einzug vor einigen Jahren haben wir über eine neue Küche nachgedacht. Aber irgendwie war es uns immer zu schade die alte einfach auf den Müll zu befördern. Immerhin sieht man ihr die vielen Jährchen auf ihrem Buckel kaum an und - abgesehen von ein paar Kleinigkeiten - hat sie uns eigentlich auch immer recht gut gefallen. Also haben wir uns nach längerem Hin und Her statt zum Kauf einer neuen Küche zur Renovierung entschieden. Aus ALT mach NEU - und hier ist das Ergebnis:




Aber alles schön der Reihe nach ;-)

1. Alte Energiefresser durch neue Elektrogeräte ersetzen! Der Geschirrspüler hat schon vor zwei Jahren seinen Dienst bei uns quittiert, seit 2013 haben auch Kühlschrank und E-Herd endgültig ausgedient.




2. Der Einbau einer neuen Arbeitsplatte war für mich der wichtigste Schritt bei unserer Küchenrenovierung. Die alte hat mir nicht nur nicht gefallen, die jahrelange Nutzung hatte ihr auch schon ziemlich zugesetzt. Statt dem üblichen Arbeitsplattendekor wollte ich unbedingt Holzdekor mit schöner Maserung. Und weil der Tischler schon da war, hat er auch gleich die kaputten Schubladen repariert. Schon sehr erfreulich, wenn man beim Öffnen einer Lade nicht immer Einzelteile in der Hand hält ;-)




3. Ein neues größeres Spülbecken wurde auch gleich eingebaut. Immerhin hat der Abfluß der alten Abtropftasse mich schon mehrmals geärgert. Mit dem neuen Spülbecken hat das gelegentliche Siffen und Tropfen hoffentlich ein Ende...




4. Die Rückwand der Arbeitsplatte hat mich am meisten Grübelei gekostet. Fliesen? Oder doch lieber Glas? Oder auch Holzdekor? Einige Stunden habe ich mich mit den verschiedenen Möglichkeiten beschäftigt und bin dann auf die wahrscheinlich ungewöhnlichste Variante gestoßen: abwaschbare Tapeten! Wie nicht anders zu erwarten eine besonders kitschige Tapete mit handgeschriebenen Rezepten und gezeichnetem Küchenzeug. Tapeziert habe ich sogar selbst und bin richtig stolz auf das Ergebnis!




5. Auch die Beleuchtung der Arbeitsfläche hat sich verändert. Statt der wärmeproduzierenden Halogenleuchten sorgen jetzt LED-Leuchten für richtig gutes Licht zum Schneiden und Kochen und Fotografieren! DANKE WALTER!!!




6. Das neue Tellerboard wird nicht als solches genutzt, sondern ist für meine geplanten Kochkurse gedacht und bietet Platz für Kochbücher zum jeweiligen Thema, viele Gewürze, jede Menge Küchenhandschuhe und Topflappen und - natürlich - Dekozeug :-)




7. Während der Renovierung hat sich auch noch einiges an neuem Krimskrams angesammelt. Abgesehen von "unvermeidlichen" neuem Dekozeug sind eine mechanische Kaffeemühle und eine alte Küchenwaage aus den 60er Jahren eingezogen. Auch der "Geschirrberg" ist weiter angewachsen: altes Zwiebelmustergeschirr, Silberbesteck, u. dgl.  warten im Keller auf zukünftige kulinarische Zeitreisen! Und unter dem Weihnachtsbaum waren weitere nützliche Accessoires zu finden: Walter hat mich zu Weihnachten unter anderem mit einem Messerblock von WMF überrascht *freu*
(Jaaaa, ich freue mich über Küchenzeug unter dem Weihnachtsbaum. Wahnsinnig sogar!!!)




Damit ist unsere "neue" Küche endlich fertig für weitere Küchenabenteuer!





Vor allem aber ist sie bereit für geplante Kochkurse und kulinarische Zeitreisen, auf die ich mich schon wahnsinnig freue :-)


Freitag, 3. Januar 2014

Porreepizza

Pizza einmal ganz anders! Auf dem knusprig gebackenen Germteig findet man statt Tomatensauce eine Creme mit Zwiebeln und Steinpilzen; statt dem üblichen Schinken-Käse-Belag klein geschnittenen Porree. Zugegeben - fotogen ist die herzhafte Pizza nicht wirklich, aber die Kombination von Steinpilzen und Porree macht sich wirklich gut als Pizzabelag :-)


Porreepizza

200 g Mehl
1/2 Packerl Trockengerm
1 Prise Salz
40 g Butter
80-100 ml Wasser

1 EL getrocknete Steinpilze (Sonnentor)
20 g Butter
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
100 ml Schlagobers
100 g Frischkäse (natur oder mit Kräutern)
Salz, Pfeffer

20 g Butter
200 g Porree

Mehl mit Trockengerm und Salz vermengen. Mit Butter und lauwarmen Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit einem Geschirrtuch zudecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Backblech mit Backpapier auslegen und das Backrohr mit 220°C vorheizen.

Steinpilze fein schneiden und etwa 30 Minuten in Wasser einweichen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Butter glasig anschwitzen. Mit Schlagobers aufgießen und kurz köcheln lassen. Frischkäse unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Steinpilze abtropfen lassen, zugeben und nochmals kurz köcheln lassen. Abkühlen lassen. Porree in feine Ringe schneiden und in Butter anschwitzen.

Teig dünn ausrollen, auf das vorbereitete Blech legen, mit Zwiebelmasse bestreichen, Porree gleichmäßig drüberstreuen und bei 220°C etwa 12-15 Minuten backen.



Donnerstag, 2. Januar 2014

Sherlock Day


Zwei Jahre. Tatsächlich zwei Jahre mussten Fans der Serie "Sherlock" auf eine Fortsetzung warten. Die lange Wartezeit hatte es wirklich in sich - immerhin war das Ende der zweiten Staffel sehr ... nun ja ... nennen wir es ... "nervenaufreibend" ;-)
Gestern war es dann endlich soweit: die dritte Staffel wurde mit der neuen Folge "The Empty Hearse" eröffnet. Aus diesem Anlaß haben wir uns heute zu einem gemütlichen Sherlock-Day getroffen um uns einige Folgen - inklusive der langersehnten neuen - anzusehen. Aber nicht nur unser Fernseher zeigte Spannendes von der Insel; auch auf unseren Tellern waren einige britische Köstlichkeiten zu finden. Gleich zu Beginn unseres Sherlock-Marathons gönnten wir uns - natürlich - British Breakfast; mit pochierten Eiern, gebratenem Speck und Würstchen, Champignons, Kartoffelröstis, Baked Beans, Toastbrot und Butter ♥ YAMMI ♥
Rezept - oder besser gesagt Anleitung - von dem herzhaften Frühstück gibt es bereits auf meinem Blog zu finden: Full British Breakfast




Einige Folgen bzw. Stunden später war es dann Zeit für "Cream Tea" - mit frisch gebackenen Buttermilch-Scones, Erdbeermarmelade und selbstgemachter Clotted Cream.


Buttermilch-Scones

400 g Mehl
70 g Butter
1 TL Backpulver
200 ml Buttermilch
1 Ei
Orangenschale

Milch zum Bestreichen

Butter mit Mehl verbröseln. Mit Backpulver, geriebener Orangenschale, Buttermilch und Ei rasch zu einem weichen Teig verarbeiten. Die Scones werden umso fluffiger, je weniger bzw. kürzer der Teig verarbeitet wird; selbst sichtbare Dotterschlieren kann man getrost ignorieren!
Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und mit der Hand flach drücken. Mit einem runden Ausstecher oder einem Glas die Scones ausstechen. Den Ausstecher bzw. das Glas dabei immer wieder in Mehl eintauchen, damit der Teig nicht kleben bleibt.
Scones auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit Milch bestreichen und bei 200°C etwa 20 Minuten goldbraun backen. Scones mit Clotted Cream und Marmelade servieren.





Nun heißt es wieder warten auf die nächste Folge - aber glücklicherweise nur eine Woche :-)


Mittwoch, 1. Januar 2014

Champignonrisotto

Nach all den Köstlichkeiten der Advent- und Weihnachtszeit habe ich große Lust auch kulinarisch wieder etwas kürzer zu treten. Immerhin sind die Feiertage doch jedes Mal sehr "fleischlastig". Vielleicht sogar zu fleischlastig - sogar für einen "Fleischtiger" wie mich! Und so war mir am heutigen Feiertag mehr nach einem vegetarischen Risotto mit Champignons und getrockneten Tomaten. Letztere stammen tatsächlich noch aus dem eigenen Garten - bei der Ernte waren die kleinen Exemplare noch grün und durften zugedeckt darauf warten, dass sich ihre Farbe doch noch ändert. Aufgrund der fehlenden Sonneneinstrahlung sind sie geschmacklich natürlich keine große Sensation, aber im getrockneten Zustand perfekt als "sommerliches Gewürz" für kalte Wintertage :-)


Champignonrisotto

1 EL Sonnenblumenöl
1 Zwiebel
300 g Champignons
30 g getrocknete Tomaten
250 ml Weißwein
300 g Rundkornreis
1,5 - 2 l Gemüsebrühe
100 g frisch geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer
Petersilie

Zwiebel fein und Champignons in dünne Scheiben schneiden. Getrocknete Tomaten klein hacken. Zwiebel in Öl anschwitzen. Champigons zugeben und durchrösten. Getrocknete Tomaten kurz mitrösten und mit Weißwein ablöschen. Sobald der Weißwein komplett verkocht ist, Reis zugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen. Aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen, Hitze reduzieren und bei schwacher Temperatur etwa 40 Minuten dünsten lassen. Dabei viel und oft umrühren!
Frisch geriebenen Parmesan und fein gehackte Petersilie unterrühren. Abschmecken.


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