Zimtkuchen ohne Ei (nach Katharina Prato)

Lust auf Kuchen zum Nachmittagstee - und tatsächlich kein einziges Ei im Haus! Nach einem kurzen Schockmoment habe ich die Prato zu Rate gezogen und bin auch schnell fündig geworden: Zimtkuchen! Der Nachmittagstee ist somit gerettet. Trotzdem wird es langsam wieder Zeit für einen  Eichhörnchenkauf = Großeinkauf im wirklich groooßen Stil ;-)


aus "Die Süddeutsche Küche" von Katharina Prato, 26. Auflage, Graz 1897;
Seite 495: Zimmt-Kuchen. Ohne Ei.


Im Rezept von Katharina Prato ist dann doch ein Ei zu finden - nämlich zum Bestreichen des aufgegangenen Teiges. Dieses Ei habe ich auch noch eingespart und einfach durch Milch ersetzt :-)

Sehr groß wird der Zimtkuchen übrigens nicht - das sollte bei einer Mengenangabe von 150 g Mehl aber nicht weiter wundern ;-)
Für einen Blechgroßen Kuchen einfach die Mengenangaben verdoppeln :-)


Zimtkuchen

20 g Germ
etwas Kristallzucker
4 EL warme Milch
1 EL Mehl

140 g Mehl
50 g weiche Butter
1 EL Kristallzucker
1 Prise Salz

Butter zum Belegen
Milch zum Bestreichen
Kristallzucker und Zimt zum Bestreuen

Germ mit etwas Kristallzucker in der warmen Milch auflösen und mit Mehl verrühren (=Dampfl). An einem warmen Ort gehen lassen.

Mehl, Butter, Kristallzucker, Salz und Dampfl zu einem glatten Teig verkneten. Ausrollen und auf ein befettetes Blech legen. An einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen. Mit einem Kochlöffelstiel kleine Gruben in den Teig drücken und in jedes Grübchen ein erbsengroßes Butterstückchen legen. Nochmals gehen lassen.

Mit Milch bestreichen und großzügig mit Kristallzucker und Zimt bestreuen. Bei 180°C etwa 30 Minuten backen.


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