Donnerstag, 19. Januar 2017

Apfel-Hirse-Auflauf

Wenn der Vormittag mit meinen Tageskindern wieder einmal wirbelig und die Zeit knapp ist, greife ich gerne auf einfache Auflaufrezepte für unser gemeinsames Mittagessen zurück. Eine Masse ist schnell zusammengerührt und während der Auflauf im Backrohr vor sich hin bäckt, habe ich beide Hände frei zum Spielen und Musizieren und Vorlesen und Basteln und WasAuchImmer ;-)




Dieser Apfel-Hirse-Auflauf gelingt leicht und schmeckt meinen kleinen Gästen richtig gut. Noch besser schmeckt der Auflauf natürlich, wenn sie vorher beim Rühren der Masse mithelfen durften :-)


Apfel-Hirse-Auflauf

150 g Hirse
350 ml Milch
2 EL Kristallzucker
1 TL Vanillezucker
Orangenschale

125 ml Milch
1 Ei
250 g Topfen
1 Msp. Zimt
2 Äpfel

Sonnenblumenöl zum Befetten
Staubzucker zum Bestreuen

Hirse mit heißem Wasser durchwaschen und abtropfen lassen. Milch mit Kristallzucker, Vanillezucker und etwas geriebener Orangenschale erhitzen, Hirse einrieseln lassen und unter Rühren eindicken lassen. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen.
Auflaufform mit etwas Öl ausstreichen. Die ausgekühlte Hirse mit Milch, Ei, Topfen und Zimt verrühren. Äpfel entkernen und mit der Schale fein reiben. Geriebenen Apfel unter die Masse rühren. Masse in die befettete Auflaufform füllen und bei 180°C etwa 40 Minuten backen. Mit Staubzucker bestreuen.



Mittwoch, 18. Januar 2017

Apfel-Nuss-Knuspermüsli

Nachdem zu unserem Grundvorrat einige Säcke von verschiedensten Getreidearten gehören, war das Selbermachen von Müsli eigentlich schon längst überfällig. Vom Getreidekorn zum fertigen Müsli wird zwar ein wenig Zeit benötigt, aber der Aufwand wird reich - oder besser gesagt köstlich - belohnt. Immerhin kann man aus der vollen Vielfalt an Zutaten schöpfen und das perfekte Müsli selbst mischen. Und ganz nebenbei auf Unmengen an Zucker oder Süßstoff, künstliche Aromen, Geschmacksverstärker und unnötige Zutaten wie z.B. Palmöl verzichten.




Die Basis für meinen ersten Müsliversuch besteht aus Getreideflocken von Hafer und Gerste. Für den köstlichen Geschmack sorgen Nüsse, Apfelstückchen, Zimt, geriebene Orangenschale und ein wenig Honig. Das Ergebnis finde ich wirklich sehr gelungen und auch Walter ist von unserem ersten Müsli ganz begeistert. So sehr, dass er sich für weitere Experimente bereits nach gefriergetrockneten Früchten umgesehen hat. Das heutige Müsli-Rezept bleibt also bestimmt nicht das letzte :-)


Apfel-Nuss-Knuspermüsli

2 große Äpfel

100 g Gerste
100 g Hafer
100 g Walnüsse
1 Msp. Zimt
Orangenschale
60 g Honig
2 EL Sonnenblumenöl

Äpfel entkernen und mit der Schale in kleine Würfelchen schneiden. Blech mit Backpapier auslegen, Apfelstücke locker auflegen und bei 80°C (Ober- und Unterhitze) etwa 3 Stunden trocknen. Dabei einen Kochlöffelstiel in der Backrohrtür einklemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Gerste befeuchten und ebenfalls ca. 3 Stunden stehen lassen.

Gerste und Hafer mit der Flockenquetsche in Getreideflocken verwandeln. Walnüsse möglichst fein hacken. Getreideflocken mit Nüssen, Zimt und geriebener Orangenschale vermengen. Falls der Honig nicht flüssig ist, diesen erwärmen. Honig und Sonnenblumenöl verrühren, über das Getreide gießen und alles gut vermengen. Backpapier mit Backblech auslegen und die Masse darauf verteilen. Bei 160°C etwa 25-30 Minuten nicht zu dunkel backen.

Getreide mit den getrockneten Äpfeln vermengen und auskühlen lassen.




Mittwoch, 4. Januar 2017

Gemüsegulasch

Gemüsegulasch gibt es bei uns über das Jahr ziemlich oft. Immerhin lassen sich damit verschiedenste Gemüsevorräte reduzieren bevor das nächste Gemüsekisterl oder der nächste Einkauf vor der Tür steht. Je nach Saison und Kühlschrankinhalt lässt sich das Rezept auch sehr gut variieren. Meine Tageskinder finden das bunte Gulasch besonders köstlich, wenn auch noch klein geschnittene Frankfurter in den Topf bzw. Teller fallen ;-)




Gemüsegulasch

1 kg Kartoffeln
3 Karotten
5 Zwiebel
2 EL Paprikapulver edelsüß
1 Schuß Apfelessig
ca. 700 ml Gemüsebrühe
1 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
etwas Thymian, Majoran und Petersilie
2 Essiggurken
1 Knoblauchzehe
100 g TK-Erbsen
Salz, Pfeffer

etwas Sonnenblumenöl
eventuell Sauerrahm und gehackte Petersilie zum Verfeinern

Kartoffeln schälen und in kleine Würfel, Karotten in kleine Ringe schneiden. Zwiebel fein hacken und in Sonnenblumenöl anschwitzen. Paprikapulver zugeben und kurz anrösten. Mit Apfelessig ablöschen und die Gemüsebrühe zugießen. Kartoffeln, Karotten, Tomatenmark und Lorbeerblatt zugeben. Thymian, Majoran, Petersilie, Essiggurken und Knoblauch fein hacken und ebenfalls zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dünsten lassen bis Gemüse gar ist, TK-Erbsen zugeben und noch kurz weiterdünsten lassen. Gemüsegulasch ordentlich abschmecken. Gemüsegulasch in Teller füllen, eventuell mit einem Klecks Sauerrahm und gehackter Petersilie garnieren und mit Semmel oder Weißbrot servieren.



Montag, 2. Januar 2017

Buchweizen-Champignon-Laibchen

Alle Jahre wieder beginnt das Neue Jahr mit einer Liste an guten Vorsätzen. Allerdings sind die Vorsätze heuer nicht wirklich neu. Schon etwa zwei Jahre versuchen wir uns an einer Verbesserung unserer Lebensweise und sind dabei eigentlich auch ganz erfolgreich. Naja, abgesehen von einigen Auszeiten - wie während dem Urlaub oder der Adventzeit oder einfach nur aus einer Laune heraus ;-) Mit dem Ende der Feiertage und dem Beginn des Neuen Jahres werden wir nun aber wieder mehr auf unsere alten/neuen guten Vorsätze achten:

Ausreichend Bewegung 
Das Fahrrad bleibt auch weiterhin unser Hauptbewegungsmittel; damit auch die Wintermonate sicher durchfahren werden können, bekommt mein Fahrrad nun sogar Winterreifen mit Spikes verpasst. Zusätzlich auch weiterhin Zumba und Yoga für mich und Lauftraining für Walter.

Gemeinsam genießen
Noch besser schmeckt es natürlich, wenn zuvor alles gemeinsam zubereitet wurde ♥

Viel Gemüse, Kartoffeln und Obst 
Saisonales und regionales Gemüse ist nach wie vor der Hauptbestandteil unseres Speiseplans.

Weniger Fleisch und Wurstprodukte 
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie schwer es mir vor einigen Jahren noch vorgekommen ist, öfter mal auf Fleisch und Wurst zu verzichten. Mittlerweile haben wir nur noch maximal zweimal die Woche Fleisch am Teller. Ganz abgesehen von den Vorteilen für die Gesundheit und aus ökologischer Sicht finde ich es wirklich toll, dass man das Stück Fleisch dadurch einfach wieder viel mehr zu schätzen weiß!

Fettarme Zubereitung 
Statt Butter werden pflanzliche Fette wie Rapsöl und Olivenöl zum Kochen bevorzugt.

Vollkorn statt Weißmehl 
Nach den letzten Jahren kann ich mir aber ohnehin nichts anderes mehr vorstellen. Sogar die weihnachtlichen Gebäcke wurden diesmal mit selbst gemahlenem Mehl gebacken. Und wenn der Teig doch einmal eher fein werden soll, wird das Vollkornmehl mit einem feinen Mehlsieb gesiebt - und die ausgesiebten groben Bestandteile landen einfach im nächsten Brotteig :-)

Wenig Zucker und Süßkram
Selbsterklärend ;-)

Weniger Kaffee
Dieser Punkt betrifft nur mich und war letztes Jahr noch nicht auf der Liste. Etwa seit einem halben Jahr versuche ich meinen Kaffeekonsum stark zu reduzieren. Immerhin hatte ich zuletzt ein bis zwei Kannen über den Tag getrunken und - was noch viel schlimmer war - dabei ganz auf das Trinken von Wasser "vergessen". Seit einem halben Jahr ist Kaffee nun eine Besonderheit für das Wochenende. Dafür wird er dann aber richtig genossen!

Einmal pro Woche „sündigen“
Unser "Ausnahmetag" hat sich über die letzten beiden Jahre wirklich bewährt. Einmal pro Woche gönnen wir uns ein ausgiebiges Frühstück, genießen Burger mit Pommes oder lassen uns einen riesigen Eisbecher schmecken. Diese Regel beugt dem großen Rückfall vor, der durch strenge Verbote ausgelöst wird. Außerdem schmeckt eine Pizza gleich noch einmal so gut, wenn man sich zuvor eine ganze Woche darauf freuen durfte :-)

Do More Of What Makes You Happy ♥
Der wohl wichtigste Punkt auf unserer Vorsatzliste. Sobald man unzufrieden oder genervt ist, verfällt man automatisch wieder in alte Lebensweisen - jedenfalls geht es mir so. Umso wichtiger ist es, sich wieder mehr auf die kleinen Dinge des Lebens zu besinnen, die einen glücklich machen und einem vor Augen führen wie gut es uns eigentlich geht!




Im Vergleich zum letzten Jahr wurde unsere kleine Vorsatzliste damit wieder um zwei Punkte länger. Sollte ich diese Liste auch die nächsten Jahre weiterführen, wird wohl irgendwann ein Vorsatz-Roman draus ;-)

Aber nun endlich zu meinem heutigen Rezept. Für mich stehen Laibchen aus Buchweizen derzeit hoch im Kurs. Zu Walters Bedauern, der von dem Pseudogetreide nicht ganz so begeistert ist ;-)
Für mein heutiges Rezept durften in den Laibchen geröstete Champigons landen. Dazu noch ein knackiger Endivien-Erdäpfel-Salat mit Kernöl und/oder ein Joghurtdip mit frischen Kräutern und fertig :-)


Buchweizen-Champignon-Laibchen

200 g Buchweizen
500 ml Gemüsebrühe
1 kleine Zwiebel
300 g Champignons
2 Eier
80 g geriebener Käse
100 g Mehl
Petersilie
Salz, Pfeffer

Rapsöl zum Braten
etwas Mehl

Buchweizen in der Gemüsebrühe weich dünsten. Sobald die Flüssigkeit verschwunden ist, vom Herd nehmen und auskühlen lassen.
Zwiebel fein schneiden und in etwas Öl anschwitzen. Champignons feinblättrig schneiden, zugeben und alles gut durchrösten. Ebenfalls auskühlen lassen.
Buchweizen und Champignons vermengen und mit Eiern, geriebenem Käse, Mehl, etwas gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer verrühren. Mit bemehlten Händen aus der Masse Laibchen formen und diese in heißem Rapsö beidseitig goldbraun braten.




Sonntag, 1. Januar 2017

Karotten-Ingwer-Suppe

Nach den Feiertagen wird es Zeit kulinarisch wieder ein wenig kürzerzutreten. Da kommt mir ein kleines Testpaket von "The Ginger People" mit verschiedensten Ingwerprodukten gerade recht. Ingwer ist nicht nur bekannt für seinen würzigen und scharfen Geschmack, sondern auch für seine magenstärkende Wirkung. Also perfekt nach den reichhaltigen Festtagsspeisen der letzten Tage :-)




Kandierter Ingwer zum Naschen, Ingwer-Sirup, Ingwer-Rescue-Kauzuckerl (pur und - welche Walter ziemlich taugen - mit Mangogeschmack) und ein Gläschen von gehacktem Ingwer zum Kochen. Letzteres durfte nun gemeinsam mit Karotten in einer cremigen Suppe landen. Der gehackte Ingwer aus dem Glas kommt mir wesentlich milder als frischer Ingwer vor. Perfekt, immerhin ist mir frisch gehackter Ingwer meist viel zu scharf :-)


Karotten-Ingwer-Suppe

2 EL Sonnenblumenöl
2 Zwiebel
700 g Karotten
1 EL Mehl
1 l Gemüsebrühe
1/4 l Orangensaft
2-3 EL gehackter Ingwer aus dem Glas
ca. 125 ml Schlagobers
Salz, Pfeffer

1 altbackene Semmel
2 EL Sonnenblumenöl
20 g Butter
Schwarzkümmel

eventuell Sauerrahm und Petersilie zum Verfeinern

Zwiebel fein hacken und in Sonnenblumenöl anschwitzen. Karotten schälen, in gleichmäßige Stücke schneiden und kurz anrösten. Mehl zugeben, kurz mitrösten und mit Gemüsebrühe und Orangensaft aufgießen. Minced Ingwer nach Geschmack zugeben und alles weichdünsten.

Alte Semmel in dünne Streifen schneiden. In einer Pfanne Sonnenblumenöl und Butter erhitzen, Semmelstreifen darin goldbraun braten und mit etwas Schwarzkümmel bestreuen. Aus der Pfanne nehmen und auskühlen lassen.

Suppe pürieren, mit Schlagobers verfeinern und abschmecken. Suppe in Teller füllen, eventuell mit einem Tupfer Sauerrahm und frisch gehackter Petersilie verfeinern und mit Semmelstreifen servieren.





Vielen lieben Dank an Ginger People für die tollen Produkte!
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