Birnenkuchen nach Katharina Prato, Graz 1889

Eine Schüssel voller Birnen brachte mich dazu nach längerer - urlaubsbedingter - Pause einen köstlichen Kuchen zu backen. Das Rezept dafür stammt aus meiner Prato von 18891; allerdings habe ich die Zuckermenge um einiges reduziert. Der Teig ist auch so noch süß genug ;-)

Mit diesem Mandelteig kann man auch auch andere Obstkuchen backen; z.B. mit Äpfelspalten (besonders lecker, wenn man unter den Teig auch etwas Zimt mengt), Zwetschken, Ribisel, usw. belegen.


Birnenkuchen

8-10 kleine Birnen

4 Eiklar
1 Prise Salz

4 Dotter
80 g Staubzucker
100 g geriebene Mandeln

Staubzucker zum Bestreuen
 Den Boden einer kleinen Tortenform (ca. 22 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen oder befetten.

Birnen schälen und Kerngehäuse entfernen. In der Prato wird das Kerngehäuse nicht entfernt, sondern die geschälten im Birnen im Ganzen in den Teig gestellt. Das mag vielleicht hübscher aussehen, aber ich persönlich mag lieber flaumigen Kuchen ohne versteckte Kerne :-)
Größere Birnen kann man auch schälen und in gleichmäßige Spalten schneiden.

Eiklar mit Salz steifschlagen. Dotter mit Staubzucker schaumig rühren. Mandeln und den Schnee unterheben. Teig in die vorbereitete Form streichen, mit Birnen belegen und bei 180°C etwa 30 Minuten backen. Vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.








1 "Die Süddeutsche Küche auf ihrem gegenwärtigen Standpunkte mit Berücksichtigung des Thees und einem Anhange über das moderne Servieren nach metrischem Maß und Gewicht berechnet für Anfängerinnen sowie für praktische Köchinnen" zusammengestellt von Katharina Prato (Edle von Scheiger). 20. neu bearbeitete und vermehrte Auflage. Verlags-Buchhandlung Styria, Graz 1889 (weitere Infos und nachgekochte Rezepte findet ihr hier)

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