Freitag, 29. März 2013

Mit Naturfarben gefärbte Ostereier - der erste Versuch :-)

Erstmals habe ich unsere Ostereier mit "Naturfarben" gefärbt. Das Ergebnis hat mich unglaublich überrascht, immerhin hatte ich eher mit hellen Pastelltönen gerechnet.
Vor allem die mit Schwarzbeeren gefärbten Eier waren nach ihrem stundenlangen Bad in der "Farbe" schon sehr dunkel, aber von gestern auf heute haben sie dann noch einmal nachgedunkelt und sind nun wirklich dunkel-dunkel-dunkel-dunkel-dunkel-blau!!!
Auch rote Ostereier waren geplant, aber die Eier waren von den Rohnen bzw. der daraus resultierenden Farbe eher unbeeindruckt und haben sich nur zu einem "Schlamm"-Farbton hinreißen lassen ;-)




Damit die Farbtöne möglichst "rein" werden, habe ich zum Färben weiße Eier verwendet. Diese gut reinigen und in Wasser mit einem Spritzer Essig 10 Minuten kochen lassen. Noch heiß in die Naturfarbe legen und für einige Stunden oder auch über Nacht in der Farbe liegen lassen. Die Eier müssen dabei rundum von Farbe bedeckt sein!
Eier aus der Farbe heben und auf einem Gitter abtropfen bzw. trocknen lassen; darunter einen Bogen Backpapier und/oder Küchentuch ausbreiten, sonst hat auch die Arbeitsplatte eine dauerhafte Osterfärbung!
Ostereier gut abtrocknen lassen und so lange auch nicht berühren; dadurch bekommen die Eier nämlich schnell Flecken. Und die Finger übrigens auch ;-)
Küchentuch in etwas Öl tauchen und die gut getrockneten Eier damit schön polieren :-)

Farbe für gelbe Ostereier: 1 Liter Wasser mit 3 EL Kurkuma etwa 15 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen.
Nach dem Bad in der Farbe war das Farbergebnis eher enttäuschend; die schöne Gelbfärbung haben die Ostereier erst beim Trocknen bekommen!




Farbe für blaue Ostereier: 1 Liter Wasser mit 300g Schwarzbeeren (Heidelbeeren) etwa 30 Minuten köcheln lassen. Abseihen. Abkühlen lassen. Wenn die Eier über Nacht in der Schwarzbeer-Farbe liegen, werden sie so dunkel wie auf meinem Foto!

Und was tun mit den übrigbleibenden Schwarzbeeren? Mit etwas Kristallzucker abschmecken und mit Naturjoghurt verrühren oder mit Vanillepudding genießen:-)




Die grünen und braunen Eier auf dem nächsten Foto sind nicht gefärbt. Das "Färben" haben Hühner namens "Grünleger" und "Marans" selbst übernommen:




Apropos Hühner - die gefiederten Bewohner am Hof meines Bruders haben die Bezeichnung "Freilandhühner" nun noch mehr verdient. Immerhin dürfen sie nun tagsüber frei am Hof rumlaufen. Sehr zum Leidwesen von Evas Blumengarten, aber was opfert man nicht alles für glückliche Hühner?! ;-)
Sobald es abends dunkel wird, verziehen sie sich von selbst wieder in ihren Hühnerhof. Jedenfalls meistens; eines der Marans ist eher abenteuerlustig und verbringt die Nacht auch schon mal alleine irgendwo in Hausnähe. Daher hat sie auch den Namen "Tante Matt" erhalten; benannt in Anlehnung an Onkel Matt von den Fraggles :-D

Kommentare:

  1. Die Färbung ist Dir gut gelungen, nur fehlt mir persönlich etwas Rotes.

    Ich wünsche Dir schöne Ostertage!
    Herzliche Grüße, Gisela.

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    1. Rote Eier waren eigenlich ja auch geplant, aber das hat nicht richtig funktioniert! Macht nichts, das nächste Ostern kommt bestimmt :-)

      Dir auch schöne Ostertage und liebe Grüße, Julia

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  2. Eier färben mit Naturfarben hab ich schon länger geplant. Da smit den Heidelbeeren hat ja super funktioniert!

    Liebe Grüße
    Nadja

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    1. Ja, das mit den Heidelbeeren hat sogar zu gut funktioniert! Ein helleres Blau wär schöner gewesen :-)

      Liebe Grüße, Julia

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  3. Hallo! Ich kann einen Besuch beim Brandtner empfehlen, die verkaufen fürs natürliche Eierfärben Blau- und Rotholz (funktioniert beides hervorragend), Krappwurzel und auch Kurkuma. Bei ist alles hübsch geworden (Gelb aus Kamille und Safran kann ich sehr empfehlen) nur Grün nicht so sehr :-) (Tests mit Mate, Spinat und Petersilie eher missglückt - dabei hab ich auch solche Grünleger-Eier benutzt ;-) ). Ich gebe auch noch eine Spatelspitze Alaun (gibt's in jeder Apotheke) in den Farbsud - dann hälts besser.
    Sehr hübscher Blog übrigens!
    LG Edith

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    1. Danke für die vielen Tipps! Kommen für nächstes Jahr auf meine Experimentier-Liste :-)

      Liebe Grüße, Julia

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