Mittwoch, 26. Dezember 2012

Jägerwecken

Von meinem Weihnachtsmenü blieb mir trotz braver Gäste noch einiges vom Truthahn übrig. Und Schinken von den Brötchen. Und gekochtes Rindfleisch von einer Rindssuppe. Also was tun mit den vielen Fleischresten, die sich über Weihnachten angesammelt haben??? Am besten in ein ausgehöhltes Weißbrot füllen und genießen :-)

So kann man nicht nur Fleischreste "verschwinden" lassen. Auch gekochte Kartoffelwürfelchen oder klein geschnittenen Käse kann man für die Fülle verwenden!


Jägerwecken

1 Sandwichwecken (oder auch Baguette, Ciabattabrot, usw.)

80 g Butter
80 g Frischkäse
300 g Bratenreste, Schinken, Truthahnreste, gekochtes Rindfleisch, usw.
2 hartgekochte Eier
2-3 Essiggurken
eventuell Kräuter (Petersilie, Schnittlauch)
Salz, Pfeffer

Sandwichwecken längs aufschneiden, "aushöhlen" und das Ausgehöhlte fein schneiden. Weiche Butter mit Frischkäse verrühren. Fleischreste, geschälte Eier und Essiggurken feinwürfelig schneiden und mit den kleingeschnittenen Brotresten unter die Butter rühren. Eventuell Kräuter fein hacken und ebenfalls unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das ausgehöhlte Brot damit füllen, fest in eine Frischhaltefolie einwickeln und für mehrere Stunden im Kühlschrank rasten lassen. Auswickeln und in gleichmäßige Stücke schneiden.



Montag, 24. Dezember 2012

Weihnachtsmenü 1897 (nach Katharina Prato)

Adventskalender - Tag 24

Wie bereits im letzten Jahr endet mein Adventskalender auch heuer mit einem historischen Menü; diesmal stammt das Weihnachtsmenü aus "Die Süddeutsche Küche" von Katharina Prato (26. Auflage, Graz 1897). Neben den zahlreichen Rezepten findet man in ihrem Buch auch viele Menüvorschläge und Speisen-Folgen für das ganze Jahr: Mittagstafeln, Fasten-Mittagstafeln, Abendessen und Souper, Gabelfrühstück, Gabelfrühstück nach einer Hochzeit, kaltes Buffet im Freien, Frühstück und Jausen. Sogar Vorschläge für Hausbälle oder Bälle sind in ihrem Buch zu finden!

Das Dezembermenü zeigt folgende Gänge:
  • Suppe mit Bröselknöderl
  • Kalbszunge auf Austernart oder Käsesemmeln
  • Mostbraten mit Erdäpfelpüree u.s.w., braun gedünstetem Kraut und Nudeln
  • Hasensalmi in Dunst gekocht
  • Indian mit Salat und Compot
  • Johannisbrot-Torte
  • Kleines Backwerk
  • Früchte 
  • Käse

Das Menü ist für "große Tafeln" gedacht und wird laut Prato durch das Weglassen von einzelnen Gängen auch für "einfachere" Tafeln passend. Ursprünglich wollte ich eigentlich auf mehr Gänge verzichten - aber in meiner Koch- und Experimentierlaune wurde dann nur "Hasensalmi in Dunst gekocht" gestrichen :-)


aus "Die Süddeutsche Küche" von Katharina Prato, 26. Auflage, Graz 1897;
Seite 694: Menüs im December.


Die Mengenangaben in den folgenden Rezepten sind jeweils für 4 Personen. Solltet Ihr das ganze Menü nachkochen, solltet Ihr die Mengenangaben reduzieren bzw. halbieren!!!


Klare Gemüsesuppe mit gebackenen Bröselknöderl

Für Bröselknöderl gibt es in der Prato zwei Varianten. Bei der ersten Variante werden die Knödelchen einfach in die Suppe eingekocht; bei der anderen werden die Knöderl in heißem Fett gebacken. Nachdem es die erste Variante bereits auf meinem Blog zu finden gibt (--> Einmachsuppe mit Bröselknödel), habe ich mich für die Variante mit den gebackenen Knödelchen entschieden.

ca. 2 l Wasser
1 kleine Sellerieknolle
1 kleiner Porree (Lauch)
2 Karotten
1 gelbe Rübe
1 kleine Petersilwurzel
1 Zwiebel mit Schale
1 Lorbeerblatt
8 Pfefferkörner
etwas Salz
etwas Majoran
etwas Thymian
etwas Liebstöckel

50 g Butter
3 Eier
150 g Semmelbrösel
Salz
etwas gehackte Petersilie
Semmelbrösel zum Wälzen
Öl zum Ausbacken

etwas Schnittlauch

Für die Gemüsesuppe Wasser mit dem geputzten Gemüse, Gewürzen und Kräutern zustellen. Die Suppe sollte stets leicht köcheln aber nie stark wallend kochen. Abschmecken und durch ein feines Sieb gießen.

Für die Bröselknöderl Butter mit den Eiern schaumig rühren. Semmelbrösel, etwas Salz und fein gehackte Petersilie einrühren. Aus der Masse kleine Knöderl formen, in Semmelbröseln wälzen und in heißem Öl schwimmend goldbraun backen. Abtropfen lassen. Erst kurz vor dem Servieren in die Suppe geben und mit fein geschnittenem Schnittlauch bestreuen.

Die gekochten Karotten und gelbe Rüben kann man gleich für den gemischten Salat (siehe Rezept unten) verwenden!




Käsesemmeln 

Als zweiten Gang findet man in Pratos Dezembermenü Kalbszunge auf Austernart oder Käsesemmeln. Ich bin kein großer Fan von Gerichten mit Zunge; außerdem klingt "Käsesemmeln" als Vorspeise irgendwie interessant. Findet Ihr nicht? ;-)

1 Pkg. Blätterteig
1 Ei
40 g Butter
2 EL Sauerrahm
70 g geriebener Parmesan

1 Ei zum Bestreichen

Schnee steif schlagen. Dotter mit Butter schaumig rühren. Sauerrahm, geriebenen Parmesan und zum Schluß den geschlagenen Schnee unterheben. Blätterteig in gleichmäßige Vierecke schneiden, mittig mit der Käsefülle belegen und die Ecken über der Käsefülle zusammenfassen "dass sie wie kleine Kaisersemmeln aussehen". Mit Ei bestreichen und bei 180°C etwa 30 Minuten backen. Noch heiß servieren.




Mostbraten

Das Entsetzen war groß. Ein schmackhafter Lungenbraten wird nicht zum Steak sondern zum Mostbraten verwandelt??? Glücklicherweise hat sich das Entsetzen während dem Essen schnell in Wohlgefallen bzw. Wohlgeschmack verwandelt. Der Mostbraten à la Prato ist nämlich wirklich lecker :-)

1 kg Rindslungenbraten
1 Zwiebel
2 gelbe Rüben
1 Lorbeerblatt
etwas Zitronenschale
Salz, Pfeffer
ca. 300 ml Apfelmost

Öl und Butter zum Anbraten
eventuell etwas Kren

Zwiebel feinwürfelig und die gelben Rüben in gleichmäßige Stücke schneiden. Lungenbraten rundum salzen und pfeffern, in heißem Öl rundum scharf anbraten und aus der Pfanne nehmen. Hitze reduzieren, Butter zum Bratrückstand geben und fein geschnittene Zwiebel darin anschwitzen. Gelbe Rüben kurz mitrösten. Etwas Wasser oder Suppe zugießen, Lorbeerblatt und etwas geriebene Zitronenschale zugeben und kurz einkochen lassen. Apfelmost zugießen - allerdings nicht alles sofort zugeben, da bei einem intensiv schmeckenen Most weniger oft mehr ist ;-)
Lungenbraten einlegen und bei schwacher Hitze etwa 1 1/2 Stunden dünsten lassen. Den Lungenbraten aus der Pfanne heben, die Sauce pürieren und abschmecken. Braten in gleichmäßige Stücke schneiden, eventuell mit frisch geriebenem Kren bestreuen und mit Sauce, Erdäpfelpüree und braungedünstetem Kraut servieren.





Truthahn mit Kastanienfülle


Im letzten Jahr wurde mein Truthahn mit Semmelfülle gefüllt; daher gibt es heuer eine neue Variante. In der Prato findet man "Indian" oder Truthahn gefüllt mit Rosinenfülle, Leberfülle, Bratwurstfülle, Kastanien, Trüffeln oder Austern, Kalbfleischfülle, Schinkenfülle, Ragoutfülle, Krebsfülle, Erdäpfelfülle und Reisfülle. Diesmal habe ich mich für die Kastanienfülle entschieden  - doch die nächste Füllvariante folgt bestimmt ;-)

1 Truthahn (ca. 4 kg)
Salz, Pfeffer
1/2 l Suppe
Küchenspagat zum Binden

500 g Kastanien

100 g Butter
1 TL Honig

Die Schalen der Kastanien einschneiden und für etwa 5 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Abgießen und die Kastanien schälen. ODER einfach kochfertige Kastanien beim Kastanienbrater ums Eck holen ;-)

Backrohr auf 160°C vorheizen. Truthahn innen und außen großzügig salzen und pfeffern und mit den Kastanien füllen. Truthahn mit Spagat zubinden. Flügel und Keulen auch mit Spagat eng an den Truthahn binden. Truthahn in eine befettete große Form oder ein tiefes Blech legen, mit Suppe übergießen und 4 Stunden garen (pro Kilo rechnet man mit einer Stunde Garzeit). Dabei immer wieder mit der Suppe übergießen.

Butter mit Honig schmelzen. Kastanien aus dem Truthahn nehmen, Truthahn mit Honig-Butter bestreichen und weitere 20 Minuten braten. In der verbleibenden Honig-Butter die Kastanien glasieren.

Truthahn aus dem Backrohr nehmen, mit Backpapier bedecken und für 20 Minuten rasten lassen. Truthahn mit glasierten Kastanien und gemischtem Salat servieren.




Gemischter Salat

Bei Katharina Prato kommen Karotten nicht als Rohkost sondern gekocht auf den Salatteller. Zu diesem Zweck wollte ich die überbleibenden Karotten aus der Gemüsesuppe verwenden. In einem unbeobachteten Augenblick hat Walter sich allerdings über diese Karotten hergemacht. Also hab ich gleich noch mehr Suppe gekocht - man kann schließlich nie zuviel Suppe haben ;-)

Gekochte Kartoffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden und gleichmäßig auf einem kleinen Teller verteilen. Gekochte Karotten und gelbe Rüben auch schälen, dünn schneiden und auf die Kartoffeln legen. Endiviensalat und Vogerlsalat separat marinieren und ebenfalls auf die kleinen Teller legen. Mit überschüssiger Marinade übergießen. Hart gekochte Eier schälen, in Spalten oder Scheiben schneiden und den gemischten Salat damit garnieren.




Als Nachspeise gibt es eine Johannisbrottorte; dieser ungewöhnlichen Köstlichkeit habe ich bereits gestern einen Beitrag gewidmet --> Johannisbrottorte (nach Katharina Prato)

Kleines Backwerk, Früchte und Käse machen das Menü von Katharina Prato komplett - und die Gäste RICHTIG SATT :-)




Somit ist der Adventskalender komplett und ich hoffe, dass Euch die Beiträge und Rezepte auch heuer wieder gefallen haben.

Ich wünsche Euch und Euren Familien ein wunderschönes Weihnachtsfest mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten :-)

Weihnachtliche Grüße, Julia

Sonntag, 23. Dezember 2012

Johannisbrottorte (nach Katharina Prato)

Adventskalender - Tag 23

Am vorletzten Tag meines Adventkalenders habe ich eine Weihnachtstorte für Euch. Unter einer Schicht Marzipan und einer weiteren Schicht Eiweißglasur befindet sich ein Kuchen mit Johannisbrot - eine Zutat, von der ich vor meinem Durchstöbern der Prato noch nie gehört hatte. Johannisbrot ist umgangssprachlich auch als Bockshörndl oder Carob bekannt und bezeichnet die gerösteteten und gemahlenen Früchte des Johannisbrotbaumes. Bereits seit dem 19. Jahrhundert dient es als Ersatz für Kakao oder auch Kaffee.
Diese unbekannte Zutat und auch das Fehlen von Zutaten wie Butter und Mehl machten diese Torte zu einem weiteren Prato-Experiment. Leider endet die Experimentierlaune nicht mit der Zubereitung. Immerhin erwartet man sich beim Anblick des dunklen Teiges einen unglaublich schokoladigen süßen Geschmack, der dann leider gaaaaaaanz anders ist. Aber vielleicht sollte ich dem guten Stück einfach morgen einen weiteren Versuch geben ;-)


Johannisbrottorte

6 Eier
200 g Staubzucker
140 g geriebenes Johannisbrot (Carob oder Bockshörndl)
140 g gemahlene Mandeln
30 g Semmelbrösel
50 g fein gewürfeltes Citronat
etwas Zitronenschale

Marillenmarmelade

200 g Marzipan

2 Eiklar
400 g Staubzucker

eventuell essbare Deko (z.B. Zuckerperlen, Zuckersterne1, Goldfarbe, Stechpalmen-Zweige aus Marzipan)

Den Boden einer Tortenform (ca. 22cm) am Boden befetten; den Rand der Form nicht befetten, damit der Teig "klettern" kann.
Schnee steif schlagen. Dotter mit Staubzucker gut schaumig rühren. Johannisbrot, Mandeln, Semmelbrösel, Citronat und etwas geriebene Zitronenschale vermengen. Dotterabtrieb und zum Schluß den steif geschlagenen Schnee vorsichtig unterheben.
Tortenmasse in die vorbereitete Tortenform streichen und bei 180°C etwa 40-50 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Die Torte mit Hilfe eines Sägemessers in zwei gleichmäßige Scheiben schneiden. Mit Marillenmarmelade wieder zusammensetzen und auch rundum mit Marmelade bestreichen. Marzipan dünn ausrollen und die Torte damit einhüllen.

Eiklar mit Staubzucker etwa 4 Minuten schlagen. Die Torte mit dieser Eiweißglasur bestreichen; die Tortenoberfläche dabei nicht glatt sondern strukturiert gestalten. Trocknen lassen. Eventuell mit weiterer Deko belegen.





1 Aus der restlichen Eiweißglasur lassen sich gut Sterne oder andere Figuren herstellen. Dafür eine Vorlage unter eine Klarsichtfolie legen und auf der Klarsichtfolie die Formen mit der Eiweißglasur nachmalen. Über Nacht trocknen lassen und eventuell mit essbarer Goldfarbe bemalen.



Samstag, 22. Dezember 2012

Nussmarzipan-Pralinen

Adventskalender - Tag 22

Selbstgemachtes Marzipan schmeckt einfach lecker. Besonders wenn man statt Mandeln Haselnüsse verwendet und das Ergebnis in Schokolade taucht :-)


Nussmarzipan-Pralinen

150 g gemahlene Haselnüsse
150 g Staubzucker
etwas Orangenschale
1 Eiklar

Schokoladetunkmasse
Nüsse zum Belegen

Haselnüsse, Staubzucker und etwas geriebene Orangenschale mit Eiklar zu einem weichen Teig verkneten. Falls die Masse noch zu matschig ist, einfach noch weiteren Staubzucker unterkneten. Masse ausrollen, kleine Vierecke ausschneiden und diese in Schokoladetunkmasse tauchen. Mit Nüssen belegen und trocknen lassen.



Freitag, 21. Dezember 2012

Rum-Monde

Adventskalender - Tag 21

Und gleich noch ein Rezept für den Kekseteller :-)


Rum-Monde

3 Eier
100 g Butter
100 g Staubzucker
1 TL Vanillezucker
70 g Kochschokolade
70 g gemahlene Mandeln
70 g Mehl
1/2 TL Backpulver
etwas Orangenschale

6 EL Rum
1 EL Öl
260 g Staubzucker

Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. Dotter mit Butter und Staubzucker schaumig rühren (=Abtrieb). Kochschokolade im Wasserbad erweichen und mit dem Vanillezucker unter den Abtrieb rühren. Mandeln, Mehl, Backpulver, etwas geriebene Orangenschale und zuletzt den steifen Schnee unterheben. Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen und bei 180°C etwa 20 Minuten backen.

Rum mit Öl und Staubzucker glattrühren und auf den noch heißen Teig streichen. Kurz abkühlen lassen und daraus kleine Monde ausstechen.



Donnerstag, 20. Dezember 2012

Kaffeelikör

Adventskalender - Tag 20

Falls Ihr noch ein schnelles Weihnachtsgeschenk für jemanden braucht - wie wär es mit einem selbstgemachten Likör? Auf meinem Blog findet Ihr Rezepte für Eierlikör, Schokoladelikör, Zimtlikör und meinen heutigen Adventskalender-Beitrag: Kaffeelikör aus dem Kochbuch meiner Oma!


Kaffeelikör

Mengenangaben für ca. 300 ml Likör

250 g Kristallzucker
125 ml Wasser

30 g gemahlenen Kaffee
200 ml Wasser
1 Vanilleschote

150 ml Weinbrand

Kristallzucker in Wasser bis zur "kleinen Perle" kochen (= nach einigen Minuten zieht sich von einem eingetauchten Löffel auf einem kurzen Faden eine kleine Perle zurück). Auskühlen lassen.

Vanilleschote längs aufschneiden und mit dem geriebenen Bohnenkaffee in Wasser ca. 5 Minuten köcheln lassen. Durch ein Tuch oder einen Kaffeefilter seihen und auskühlen lassen.

Zuckersirup, Kaffee und Weinbrand verrühren.



Mittwoch, 19. Dezember 2012

Nussecken

Adventskalender - Tag 19

Nur noch wenige Tage bis Weihnachten! Also wird es schnell Zeit für ein weiteres Keksrezept :-)


Nussecken

250 g Mehl
80 g Butter
60 g Staubzucker
1 Ei
1 Prise Salz
etwas Zitronenschale

125 ml Milch
80 g Zucker
1 EL Rum
1/2 TL Zimt
200 g Haselnüsse

Schokotunkmasse

Mehl mit Butter abbröseln. Staubzucker, etwas geriebene Zitronenschale, Salz und Ei zugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Milch mit Zucker, Rum und Zimt aufkochen lassen. Haselnüsse einrühren und etwas einköcheln lassen. Abkühlen lassen.

Teig ausrollen und die Nussmasse darauf verstreichen. Bei 180°C etwa 20 Minuten backen. Noch heiß in Dreiecke schneiden und auskühlen lassen. Ecken oder Kanten in Schokotunkmasse tauchen und trocknen lassen.



Dienstag, 18. Dezember 2012

Lebkuchenhaus II

Adventskalender - Tag 18

Und weiter gehts mit unserem Back- bzw. Bauwerk. Die gestern erstellten Teile für Haus, Baum und Zaun werden heute zusammengeklebt und anschließend schön kitschig verziert. Dafür benötigt man jede Menge Eiweißglasur (siehe Rezept unten), kleine Kartonstücke (siehe Bild unten), Stoffreste für Vorhänge und essbare Deko wie Zuckerperlen, kleine Süßigkeiten zum Aufkleben, usw., Staubzucker als Schnee! Falls auch noch Rauch aus dem Rauchfang kommen soll, kann man auch noch etwas Watte auf den Rauchfang kleben...


Eiweißglasur

1 Eiklar
250 g Staubzucker

Eiklar mit Staubzucker für etwa 5 Minuten kräftig rühren (es lebe die Küchenmaschine *ggg*). Masse in kleine Spritzsäcke oder Stanitzel aus Backpapier füllen. Und dann kann es auch schon losgehen mit Zusammenkleben und Verzieren:




Rückenteil mit Eiweißglasur auf die Bodenplatte kleben, Seitenteile dazukleben.

Auf der Innenseite zur Unterstützung der "Konstruktion" Kartonstreifen am
Boden und auf der Innenseite der Wände festkleben. Falls Vorhänge gewünscht
sind, werden Stoffreste oder Bänder innen über den Fenstern festgeklebt.

Mit dem Aufsetzen der Dachteile warten, bis die Hausteile FEST halten!!!

Haustüre leicht geöffnet aufkleben. Dachteile einzeln auf die Hausteile kleben
und festhalten bis die Eiweißglasur komplett getrocknet ist!!!

Sieht doch schon nach einem Lebkuchenhaus aus :-)


Teile für den Rauchfang zusammenkleben ...

... und mit Eiweißglasur auf das Dach kleben!

Die Teile für den Zaun zusammenkleben. Damit der Zaun nachher gut steht,
kann man die kleinen Teile auf der Unterseite geradeschneiden.

Sobald der Zaun getrocknet ist, kann man ihn auf die Bodenplatte kleben.

Teile für die Bäume zusammenkleben ...

... und auch auf die Bodenplatte kleben.


Und dann darf auch schon verziert werden. Mit Eiweißglasur lassen sich schöne Eiszapfen an Zaun, Bäumen und am Dach anbringen. Rund um die Fenster kann man Zuckerperlen mit Eiweißglasur aufkleben; auch rund um die Bodenplatte kann man einen Rand aus Zuckerperlen gestalten. Und zum Schluß noch etwas Staubzucker in ein feines Sieb geben und als Schnee vorsichtig drüberstreuen. Und so sieht mein fertiges Ergebnis aus:







Montag, 17. Dezember 2012

Lebkuchenhaus I

Adventskalender - Tag 17

Dies ist bereits der vierte Adventskalender auf meinem Blog und noch immer fehlt ein besonders wichtiges Back- bzw. Bauwerk für die Weihnachtszeit: ein herrlich kitschiges Lebkuchenhaus :-)

Da die Zubereitung für ein Häuschen aus Lebkuchen viel Zeit und Geduld erfordert, habe ich den "Bau" auf zwei Tage aufgeteilt. In meinem heutigen Beitrag findet Ihr die Zubereitung für den Lebkuchenteig bzw. der einzelnen Teile. Falls Ihr keine Lust habt, Euch selbst am "Konstruieren" zu versuchen, könnt Ihr gerne meinen Bauplan für Haus, Zaun und Bäume verwenden: lebkuchenhaus_bauplan.pdf (113KB)

Sollte nach Zuschnitt der einzelnen Teile etwas vom Teig überbleiben, eignet sich dieser Teig auch gut für "normale" Lebkuchenkekse. Beliebige Formen ausstechen, mit Eiklar bestreichen, mit Mandeln belegen und bei 200°C etwa 20 Minuten backen.


Lebkuchenhaus

300 g Weizenmehl
300 g Roggenmehl
120 g Staubzucker
1 TL Zimt
1 TL Lebkuchengewürz
1 TL Natron
etwas Orangenschale
50 g Butter
2 Eier
250 g Honig
50 ml Wasser

Eiklar zum Bestreichen
eventuell halbierte Mandeln

Butter zerlassen und kurz abkühlen lassen. Weizenmehl, Roggenmehl, Staubzucker, Zimt, Lebkuchengewürz, Natron und etwas geriebene Orangenschale vermengen. Butter, versprudelte Eier, Honig und Wasser zugeben und gut durchkneten. Teig ausrollen und die Teile laut Bauplan ausschneiden (ich habe den Baum doppelt zugeschnitten). Teile mit Eiklar bestreichen und eventuell mit halbierten Mandeln verzieren. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 200°C etwa 20 Minuten backen. Auskühlen lassen.




Vorder- und Rückseite, Haustür und das Dach wurden von mir mit Mandeln verziert


FORTSETZUNG FOLGT...

Sonntag, 16. Dezember 2012

Macarons

Adventskalender - Tag 16

Derzeit findet man sie überall in allen Farben und mit verschiedensten Füllungen: Macarons! Dabei sind Macarons keineswegs eine moderne Neuerscheinung; die kleinen "Krapferln" waren bereits im 18. Jahrhundert sehr beliebt. Somit sind die kleinen Köstlichkeiten perfekt für meinen heutigen Adventskalender-Beitrag, immerhin ist heute der 237. Geburtstag von Jane Austen :-)

Damit die Macarons auch auf den Kekseteller "passen", habe ich meine etwas kleiner gemacht und einfach mit Marmelade gefüllt. Als Gebäck für den Afternoon-Tea schmecken sie auch größer, gefüllt mit Buttercreme oder Ganache und natürlich schööööön bunt. Dazu aber ein andermal mehr ;-)


Macarons

2 Eiklar
30 g Kristallzucker
60 g gemahlene Mandeln
100 g Staubzucker
etwas Zitronenschale 

Marmelade zum Füllen

Eiklar steifschlagen und dabei Kristallzucker einrieseln lassen. Mandeln, Staubzucker und etwas geriebene Zitronenschale unterheben. Mit einem Spritzsack auf ein mit Backpapier belegtes Blech kleine runde Formen spritzen und bei 150°C etwa 10 Minuten backen. Auskühlen lassen und vorsichtig vom Backpapier lösen. Je zwei mit Marmelade zusammensetzen.



Samstag, 15. Dezember 2012

Heiße Mandelmilch

Adventskalender - Tag 15

Ein weiteres heißes Getränk für einen gemütlichen Adventabend!


Heiße Mandelmilch

500 ml Milch
1 Zimtstange
etwas Orangenschale
2 EL Honig
100 g weiße Kuvertüre
80 g gemahlene Mandeln
ca. 100 ml Rum

Milch mit Zimtstange, etwas geriebener Orangenschale und Honig erhitzen. Weiße Kuvertüre darin auflösen. Mandeln zugeben und köcheln lassen. Zimtstange entfernen und mit Rum abschmecken. Noch heiß genießen :-)


Freitag, 14. Dezember 2012

Geduld-Biscuiten (nach Katharina Prato)

Adventskalender - Tag 14

Warum genau Katharina Prato diese Bäckereien mit dem Wörtchen "Geduld" ausgestattet hat, kann wohl nicht genau gesagt werden. Vielleicht einfach, weil sie vor ihrem Besuch im Backrohr einige Stunden trocknen müssen. Vielleicht aber auch, weil es Zeit braucht, bis man die knusprigen Teilchen zerkaut hat ;-)


Geduld-Biscuiten

2 Eiklar
140 g Kristallzucker
80 g Mehl
2 TL Vanillezucker

Eiklar zu festem Schnee schlagen und den Kristallzucker einrieseln lassen. Mehl und Vanillezucker unterheben. Mit einem Spritzsack kleine Formen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen und 2 Stunden in einem warmen Zimmer trocknen lassen. Anschließend bei 150°C etwa 10 Minuten backen.



Donnerstag, 13. Dezember 2012

Cram

Adventskalender - Tag 13

Mein heutiges Rezept ist eigentlich nicht sehr weihnachtlich. Der heutige Eintrag ist nämlich einem Film gewidmet, der heute in den Kinos startet - der erste Teil der Verfilmung von J.R.R. Tolkiens Werk "The Hobbit". Das Buch erzählt die Vorgeschichte von "Der Herr der Ringe"; die spannenden Abenteuer von Hobbit Bilbo Beutlin und - natürlich - WIE er zu DEM RING kam.
Ich freue mich schon wahnsinnig darauf den Film zu sehen - vor allem bin ich gespannt auf Dr. Watson als Bilbo Beutlin und Mr. Thornton als Zwerg Thorin ;-)

Aber nun zu meinem heutigen Rezept. Bilbo Beutlin und seine Gefährten essen zum Frühstück eine Mahlzeit namens "Cram". J.R.R. Tolkien beschreibt Cram als "etwas Zwiebackähnliches. Es hält sich unendlich lange frisch, schmeckt nach nichts, soll sehr kräftigend sein, ist aber gewiß nichts Aufregendes. Im Gegenteil, es ist eigentlich zu nichts anderem nütze als zu Übung der Kauwerkzeuge.1 " Zugegeben, das klingt nicht unbedingt sehr vielversprechend. Angeblich soll Tolkien dabei an Hartkekse gedacht haben, die bei der Schiffahrt gebräuchlich waren.
Trotzdem konnte ich einfach nicht widerstehen, Tolkiens Kekse in meinen Adventskalender aufzunehmen. Und obwohl das entstandene Cram im Vergleich zu anderen Keksen doch eher langweilig ist, werden die Kekse auch einen Platz auf dem weihnachtlichen Kekseteller finden :-)

Und hier ist mein Rezeptversuch:


Cram

250 g Mehl
1 Prise Salz
80 g Butter
2 EL Honig
50 ml Milch

Milch zum Bestreichen

Mehl mit Salz vermengen und mit Butter abbröseln. Honig und Milch zugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Teig dünn ausrollen, beliebige Formen ausstechen oder ausschneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit Milch bestreichen und bei 180°C etwa 12 Minuten backen.




1 J.R.R. Tolkien: Der kleine Hobbit. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, 10. Auflage, München 2003 (Taschenbuch bei Amazon)

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Napoleonschnitten (nach Katharina Prato)

Adventskalender - Tag 12

Eigentlich kenne ich Napoleonschnitten als mit Vanillecreme gefüllte Schnitten. Katharina Prato hat in ihrem Kochbuch "Die Süddeutsche Küche" allerdings eine Variante, die mit Marmelade statt mit Creme gefüllt wird. Damit eignen sich die kleinen Schnitten auch gut für den Keksteller :-)


Napoleonschnitten

3 Eier
2 Dotter
140 g Staubzucker
140 g fein geschnittene Mandeln
70 g Mehl

Marmelade

Backblech mit Backpapier auslegen. Eier und Dotter sehr schaumig rühren (es lebe die Küchenmaschine!!!). Staubzucker, Mandeln und Mehl vorsichtig unterheben. Masse auf das vorbereitete Backblech streichen und bei 180°C etwa 20 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen, in kleine Schnitten schneiden und je zwei mit Marmelade zusammensetzen.



Dienstag, 11. Dezember 2012

Schokotäschchen

Adventskalender - Tag 11

Mein heutiges Adventskalenderrezept zeigt ein schnelles Blätterteiggebäck - falls sich mal sehr kurzfristig Besuch ankündigt, weil zum Frühstück noch irgendwas Süßes fehlt oder weil man einfach Lust auf knusprige Teigtäschchen mit Schokofüllung hat.
Zugegeben, statt einer Tafel Zotter kann man natürlich auch anderen Süßkram opfern (z.B. Rumkugeln, halbierte Mozartkugeln oder auch einfach normale Kochschokolade). Die Geschmackskombinationen von Zotter-Schokoladen sind aber einfach unschlagbar. Sogar, wenn sie sich im Blätterteigmantel verstecken ;-)


Schokotäschchen

1 Pkg. Blätterteig
1 Zotter-Schokolade

1 Dotter zum Bestreichen

Den ausgerollten Blätterteig in gleichmäßige Dreiecke teilen, mit kleinen Stückchen der Schokolade belegen, von der breiten Seite her einrollen und die Enden gut eindrehen. Täschchen mit Dotter bestreichen und bei 180°C etwa 30 Minuten goldbraun backen.


rechts oben: Diesmal wurden meine Täschchen mit dieser Sorte gefüllt:
Handgeschöpfte Schokolade "Gewürzmarzipan auf Zimtnougat"
von zotter Schokoladen Manufaktur

Montag, 10. Dezember 2012

Vanillekipferl ohne Ei (nach Katharina Prato)

Adventskalender - Tag 10

Mein heutiges Rezept ist wohl das bekannteste bzw. das meist verbreiteste Rezept von Katharina Prato. Und so dürfen ihre Vanillekipferl trotz meiner Abneigung zum Kipferlformen auch auf meinem Blog nicht fehlen. Diesmal hatte ich glücklicherweise viele hilfreiche Hände bei der Verwandlung von Teig in Kipferl. Liebes Schwesterchen, danke für die Einladung zum gemeinschaftlichen Keksebacken und für einen gemütlichen Keks-Back-Tag :-)


Vanillekipferl ohne Ei

280 g Mehl
210 g Butter
100 g gemahlene Mandeln
70 g Staubzucker

Staubzucker und Vanillezucker

Mehl mit Butter abbröseln. Mandeln und Staubzucker zugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen. Aus dem Teig kleine Kipferl formen und diese bei 180°C backen. Kipferl noch heiß in einer Mischung von Staubzucker und Vanillezucker wälzen.


rechts oben: aus "Die Süddeutsche Küche" von Katharina Prato,
26. Auflage, Graz 1897; Seite 521: Vanille-Kipferl ohne Ei.







Nach dem fleissigen Kipferlformen zur Abkühlung in den Schneeeeeeeee :-)

Sonntag, 9. Dezember 2012

Marzipanschnecken

Adventskalender - Tag 9

Auch am 2. Adventsonntag gibt es ein Rezept für den Kekseteller. Die Idee für diese Marzipanschnecken hatte ich bei meinen "Basteleien" für das Schwarz-Weiß-Gebäck. Immerhin kann man statt mit zwei verschiedenen Teigen auch mit Marzipan Muster ins Keks bringen. Der leckere Marzipangeschmack ist ein zusätzlicher Nebeneffekt ;-)


Marzipanschnecken

150 g Mehl
80 g Butter
60 g gemahlene Mandeln
60 g Staubzucker
etwas Orangenschale
1 Ei

100 g Marzipan-Rohmasse

Mehl mit Butter verbröseln. Mandeln, Staubzucker, etwas geriebene Orangenschale zugeben und mit dem Ei rasch zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.
Teig und auch die Marzipan-Rohmasse dünn ausrollen. Marzipan auf den ausgerollten Teig legen und beides eng einrollen. Wieder für etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.
Aus der Teigrolle dünne Scheiben abschneiden und diese bei 180°C goldbraun backen.





Samstag, 8. Dezember 2012

Schwarz-Weiß-Gebäck

Adventskalender - Tag 8

Mit einem hellen und dunklen Teig, ein bisschen Zeit und Kreativität lassen sich herrlich schöne Kekse herstellen. Und lecker sind sie auch ;-)


Schwarz-Weiß-Gebäck

120 g Mehl
40 g Butter
50 g Staubzucker
1 Dotter
1 EL Milch

120 g Mehl
40 g Butter
50 g Staubzucker
2 TL Kakaopulver
1 Dotter
1 EL Milch

Eiklar zum "Kleben"

Mehl mit Butter verbröseln. Staubzucker zugeben und mit Dotter und Milch zu einem glatten Teig verkneten. Den anderen Teig gleich zubereiten - dafür das Kakaopulver mit dem Staubzucker zugeben. Beide für etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Für die Weiterverarbeitung gibt es viele Möglichkeiten:

Für Schneckenmuster ausgerollte Teigplatten übereinanderlegen und dabei mit Eiklar zusammenkleben. Eng einrollen und im Kühlschrank rasten lassen. Mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden.

Für Schachbrettmuster Teigstreifen abwechselnd nebeneinander- bzw. übereinanderlegen und dabei mit Eiklar zusammenkleben. Weiteren Teig ausrollen und eng herumlegen. Teigrolle im Kühlschrank rasten lassen. Mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden.

Oder die beiden Teige ausrollen und Kekse ausstechen. Aus diesen Keksen kleinere Formen ausstechen und die dadurch entstehenden "Lücken" mit dem andersfärbigen Teig auffüllen.

Auch Kekse mit einer ungleichmäßigen Marmorierung sehen sehr schön aus. Die beiden Teige dafür nur kurz miteinander vernkneten, Rolle formen, im Kühlschrank rasten lassen und mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden.

Kekse bei 200°C backen.


Freitag, 7. Dezember 2012

Mandelschnitten (nach Katharina Prato)

Adventskalender - Tag 7

Nachdem es die letzten beiden Tage Rezepte für einen gemütlichen Abend in meinem Adventskalender gab, wird es heute endlich wieder Zeit für ein Kekserezept aus der Prato :-)


Mandelschnitten

140 g Butter
2 Eier
2 Dotter
140 g Staubzucker
140 g fein geschnittene Mandeln
140 g Mehl
etwas Zitronenschale

2 Eiklar
60 g Kristallzucker
50 g gehobelte Mandeln

Butter zerlassen und kurz abkühlen lassen. Mit Eiern, Dotter, Staubzucker, Mandeln, Mehl und etwas Zitronenschale gut verrühren. Backblech mit Backpapier auslegen und die Masse darauf gleichmäßig verstreichen. Bei 180°C etwa 20 Minuten backen. Aus dem Backrohr nehmen und kurz abkühlen lassen.

Eiklar steifschlagen und den Kristallzucker dabei langsam einrieseln lassen. Auf dem gebackenen Teig verstreichen und gleichmäßig mit den gehobelten Mandeln bestreuen. Weitere 20 Minuten backen und noch heiß in kleine Rechtecke schneiden.


rechts oben und Mitte: aus "Die Süddeutsche Küche" von Katharina Prato,
26. Auflage, Graz 1897; Seite 514 / 515: Mandel-Schnitten.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Apfel-Marzipan-Crumble

Adventskalender - Tag 6

Gebratene Apfelspalten unter einer knusprigen Marzipanhaube - mein heutiges Rezept ist eine leckere Alternative zum "gewöhnlichen" Bratapfel und somit perfekt für einen gemütlichen Adventabend. Ich wünsche Euch einen schönen Nikolaustag :-)


Apfel-Marzipan-Crumble

20 g Butter
600 g Äpfel

2 EL Orangensaft
1 EL Weinbrand
1 EL Kristallzucker
1/2 TL Zimt

50 g Mehl
40 g Kristallzucker
40 g Butter
60 g Marzipan-Rohmasse

Äpfel schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. In heißer Butter anbraten und kurz abkühlen lassen. Apfelspalten mit Orangensaft, Weinbrand, Kristallzucker und Zimt marinieren und in kleine feuerfeste Förmchen füllen. Mehl und Kristallzucker vermengen, mit Butter und Marzipan verbröseln und daraus Streusel formen. Diese gleichmäßig auf den Apfelspalten verteilen und bei 200°C etwa 25 Minuten backen.



Mittwoch, 5. Dezember 2012

Orangenpunsch

Adventskalender - Tag 5

Passend zum Krampustag ein Getränk für unruhige Nerven... Aber Vorsicht - wenn der Orangenpunsch in großen Mengen getrunken wird, kann es passieren, dass man selbst zum Krampus wird ;-)


Orangenpunsch

5 Orangen
1/2 l schwarzer Tee
1/4 l Weinbrand
80-100 g Kristallzucker

Vier Orangen auspressen und den Saft gemeinsam mit Tee und Weinbrand aufkochen lassen. Kristallzucker nach Geschmack zugeben und abschmecken.
Orange in Scheiben schneiden und in die mit Punsch gefüllten Häferln* geben.




*Häferl = Tasse
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