Dienstag, 31. Januar 2012

Nudelauflauf

Vorsatz-Rezept 4/52

Statt Karotten, gelben Rüben und Porree kann man auch andere Gemüsesorten für diesen Nudelauflauf verwenden: Erbsen, Brokkoli- und / oder Karfiolröschen, Zucchini, Paprika, Tomaten, Kürbisstückchen, Champignons, usw., usw., usw.
Besonders lecker stelle ich mir den Nudelauflauf mit feingehackten Zucchini, Tomatenwürfelchen und Mozzarellakäse vor. Allerdings dauert es doch noch ein paar Monate, bis es ENDLICH wieder frische Zucchini und Tomaten am Bauernmarkt zu finden gibt :-)


Nudelauflauf

150 g Nudeln
1 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Karotte
1 gelbe Rübe
100 g Porree
1 EL gehackte Petersilie
1 Becher Naturjoghurt
4 Eier
Salz, Pfeffer
60 g geriebener Emmentaler

Nudeln in reichlich Salzwasser weichkochen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl anschwitzen. Karotte und gelbe Rübe feinwürfelig schneiden und mitrösten lassen. Porree feinnudelig schneiden und auch kurz mitrösten.
Naturjoghurt und Eier verquirlen. Mit Nudeln, Gemüse, gehackte Petersilie, Salz und Pfeffer verrühren und in eine befettete Auflaufform füllen. Mit geriebenem Emmentaler bestreuen und bei 180°C etwa 40 Minuten backen.



Dienstag, 24. Januar 2012

Victoria Sponge Cake mit Buttercremefüllung

Auf meinem Blog gibt es zwar schon ein Rezept für einen Victoria Sponge Cake, aber immerhin hatte ich heute einen guten Grund für eine weitere Variante. Immerhin feiert Eva heute ihren Geburtstag! Statt dem Biskuitboden findet man in dieser Version einen einfachen bzw. schnellen Rührteig; statt der üblichen Creme gibt es eine Buttercremefüllung :-)


Victoria Sponge Cake mit Buttercremefüllung

(Mengenangaben für eine kleine Torte mit einem Durchmesser von etwa 20cm)

150 g Butter
400 g Mehl
2 TL Backpulver
2 TL Vanillezucker
150 g Staubzucker
300 ml Milch
1 Ei
etwas Orangenschale

Marmelade (besonders lecker: Brombeermarmelade)

250 ml Milch
60 g Kristallzucker
30 g Puddingpulver Vanille
200 g Butter
40 g Staubzucker

Staubzucker zum Bestreuen

Tortenform vorbereiten: Den Boden der Form befetten oder mit Backpapier auslegen; den Rand der Form nicht befetten, da der Teig sonst nicht "klettern" kann!
Butter schmelzen und kurz abkühlen lassen. Mehl, Backpulver, Vanillezucker, Staubzucker und etwas Orangenschale vermengen. Die zerlassene Butter, Milch und das verquirlte Ei zugeben und alles gut verrühren. Teig in die vorbereitete Form füllen und bei 180°C (Heißluft) etwa 40 Minuten backen. Die Torte ist fertig, wenn auf einer eingestochenen Nadel keine Teigreste kleben bleiben. Torte auskühlen lassen.

Für die Creme einige Löffel der kalten Milch mit Kristallzucker und Puddingpulver verquirlen. Die restliche Milch aufkochen lassen. Vom Herd nehmen, verquirlte Milch einrühren und unter ständigem Rühren eindicken lassen. Auskühlen lassen. Butter cremig rühren. Staubzucker und die ausgekühlte Puddingcreme gut unterrühren.

Torte mit einem Sägemesser in zwei gleichmäßige Scheiben schneiden. Die untere Tortenhälfte großzügig mit Marmelade bestreichen. Buttercreme mit einem Spritzsack oder einer Teigspachtel darauf verteilen. Das Tortenoberteil locker aufsetzen und die Torte mit Staubzucker bestreuen.

Mit einer individuellen Schablone aus Papier kann man jeden Victoria Sponge zu einem besonderen Geschenk zaubern. Einfach die gewünschte Silhouette ausdrucken oder zeichnen, ausschneiden und vor dem Bezuckern auf die Torte legen. Schablone vorsichtig entfernen und fertig!!!

Evas Torte zeigt - wie könnte es anders sein - die Silhouette von Jane Austen :-)




Auf diesem Weg wünsch ich Dir, liebe Eva, nochmals ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG und lass Dir Deinen "Jane Austen Sponge Cake" schmecken :-)

Montag, 23. Januar 2012

Gestürztes Sauerkraut

Gekochte Kartoffeln, gedünstetes Sauerkraut, hartgekochte Eier, Wurst- oder Fleischreste - dieses Rezept aus Omas Kochbuch eignet sich hervorragend zur Resteverwertung. Im Internat hatten wir für solche Speisen den schönen Namen "Wochenrückblick" :-)

Gestürztes Sauerkraut

20 g Butter
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 g Sauerkraut
ca. 150-200 ml Suppe oder Wasser
800 g gekochte Kartoffeln
2-3 Eier
100 g gekochtes Selchfleisch

1 Becher Naturjoghurt
2 Eier
Salz, Pfeffer

Butter oder Öl für die Form

Auflaufform mit Butter oder Öl ausstreichen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Butter anschwitzen. Sauerkraut und Suppe zugeben und 20 Minuten weichdünsten lassen. Dabei immer wieder kontrollieren ob noch Flüssigkeit im Topf ist; eventuell noch Wasser oder Suppe zugießen.
Kartoffeln schälen und feinblättrig schneiden. Eier hartkochen, abschrecken, auskühlen lassen, schälen und ebenfalls feinblättrig schneiden. Selchfleisch fein schneiden.
Die Hälfte der Kartoffelscheiben gleichmäßig in der Auflaufform verteilen. Darauf die Hälfte Sauerkraut verteilen. Eierscheiben darauflegen und das Selchfleisch darauf verteilen. Das restliche Sauerkraut und zum Abschluß die restlichen Kartoffelscheiben in die Auflaufform schlichten.
Joghurt mit den Eiern, Salz und Pfeffer verquirlen und über den Auflauf gießen.
Bei 180°C etwa 30 Minuten überbacken.


rechts oben: Omas Kochbuch, Seite 112-113: Milzgerstelsuppe,
Gestürztes Sauerkraut, Orangenkrem, Haferflockensuppe

Sonntag, 22. Januar 2012

Porree-Reis-Laibchen auf Honigkarotten

Vorsatz-Rezept 3/52

Reissuppe mit Porreestreifen ist eine meiner absoluten Lieblingssuppen. Nach einer Woche Krankenstand ist mir meine Lust auf Suppe aber momentan leider eher vergangen. Daher gibt es meine geliebte Reis-Porree-Kombination heute in Form von Laibchen :-)


Porree-Reis-Laibchen

1 TL Olivenöl
150 g Porree
120 g Rundkornreis
300 ml Wasser
50 g Frischkäse
Salz, Pfeffer

etwa 50 g Haferflocken zum Wälzen

Porree fein schneiden und in Olivenöl anschwitzen. Reis zugeben und kurz mitrösten. Wasser, Salz und Pfeffer zugeben und aufkochen lassen. Sobald der Reis kocht: Deckel drauf, Hitze reduzieren und den Reis etwa 20 Minuten dünsten lassen bis die Flüssigkeit verschwunden ist. Frischkäse unterrühren, abschmecken und die Masse abkühlen lassen.
Mit nassen Händen aus der Masse Laibchen formen und in Haferflocken wälzen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 200°C etwa 30 Minuten backen.

Noch knuspriger - und auch schneller - gelingen die Laibchen wenn man in einer Pfanne reichlich Fett erhitzt und sie darin beidseitig goldbraun bäckt. Die Backrohrversion ist allerdings wesentlich fettärmer und trotzdem lecker :-)


Honigkarotten

400 g Karotten (einen Teil davon eventuell durch gelbe Rüben ersetzen)
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Butter
1 TL Honig
100 ml Wasser
Salz, Pfeffer

Karotten und gelbe Rüben schälen und in gleichmäßige Streifen schneiden.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Butter anschwitzen. Honig zugeben, mit Wasser ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Karotten zugeben, Deckel draufsetzen und bei schwacher Hitze etwa 20 Minuten dünsten lassen. Dabei immer wieder kontrollieren ob noch Flüssigkeit im Topf ist; eventuell noch Flüssigkeit nachgießen. Abschmecken.



Samstag, 21. Januar 2012

Polentaschnitten

Vorsatz-Rezept 2/52

Wir sind schon in der 3. Kalenderwoche und trotzdem gibt es erst EIN Vorsatzrezept auf meinem Blog. Das liegt vor allem daran, dass die Grippe mich und somit auch meine beiden Blogs lahmgelegt hat. Langsam fühle ich mich aber wieder menschlich und auch der Hunger kommt schön langsam wieder zurück :-)


Polentaschnitten

1 TL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Karotte
1 gelbe Rübe
50 g geriebenen Emmentaler

1/2 l Wasser
120 g Polenta
1 TL Olivenöl

Salz, Pfeffer
etwas Chilipulver

Olivenöl zum Bestreichen

Karotte und gelbe Rübe schälen und feinwürfelig schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl anschwitzen. Karotte und gelbe Rübe zugeben und gut durchrösten.
Wasser mit Öl und etwas Salz aufkochen lassen. Polenta einrieseln und unter ständigem Rühren eindicken lassen. Angeröstetes Gemüse und den geriebenen Emmentaler unterheben und mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver abschmecken.
Masse auf Backpapier streichen und etwa 30 Minuten auskühlen bzw. erstarren lassen.
Polenta in gleichmäßige Schnitten oder Rauten schneiden, mit Olivenöl bestreichen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Bei 200°C (Heißluft) etwa 20 Minuten backen. Polentaschnitten mit grünem Salat* servieren.




*Derzeit gibt es am Bauernmarkt Vogerlsalat, Endiviensalat, Zuckerhut oder Chinakohl. Letzteren gibt es bei uns im Winter häufiger, weil sich dieser so gut lagern lässt :-)
Meine Oma hat Chinakohl ähnlich wie Kartoffelsalat mit fein gehackter Zwiebel, Knoblauch, Senf, Salz, Pfeffer, Apfelessig und Öl mariniert; bei uns gibt es Chinakohlsalat heute mit einer Marinade aus Kürbiskernöl, Himbeeressig, Knoblauch, Salz und Pfeffer.
Aber so gern ich auch winterliche Salatsorten habe - so langsam darf dann gerne wieder der Frühling mit jungen knackigen Salatsorten kommen ;-)

Donnerstag, 12. Januar 2012

Gasthaus Blaukrah in Graz

Obwohl wir sehr oft auswärts essen, gibt es auf meinem Blog kaum Berichte über Restaurants und Lokale. Das liegt vor allem daran, dass ich bei einem Gläschen Wein gern einfach "abschalte" und mich voll und ganz auf leckeres Essen und gute Gesellschaft konzentriere.
Trotzdem kann ich mich diesmal nicht zurückhalten und muss Euch kurz von unserem gestrigen Besuch im Gasthaus Blaukrah erzählen. Wahrscheinlich bin ich schon tausende Male an diesem Lokal vorbeigefahren ohne eines zu sehen bzw. als solches zu erkennen. Erst durch das "Gutscheinheft für Genießer" der Kleinen Zeitung wurden wir auf das kleine Gasthaus aufmerksam. Dabei versteckt sich hinter der unscheinbaren Fassade ein wahrer Kulinarikschatz. Steirische und österreichische Spezialitäten aus frischen (!) und regionalen Lebensmitteln, unglaublich nettes Service und dabei Preise zum Staunen! Kein Wunder also, wenn alle Tische besetzt und Reservierungen daher wohl sehr zu empfehlen sind.
Schade nur, dass das Gasthaus Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen geschlossen hat, aber das ist in Graz eigentlich nicht sehr ungewöhnlich. Und es sei den Angestellten auch von Herzen vergönnt :-)
Nun freue ich mich schon sehr auf frühlingshafte Temperaturen und auf ein schönes Plätzchen im Gastgarten. Denn wenn auch dieser gemütliche Atmosphäre verspricht, wird uns "der Blaukrah" wohl nicht mehr los ;-)

Gasthaus Blaukrah, Sparbersbachgasse 22, 8010 Graz
Weitere Infos, Kontakt, Öffnungszeiten, usw. findet Ihr auf www.blaukrah.at!


Vorspeisenteller mit Spezialitäten aus dem Vulkanland :-)

Käsespätzle mit gemischtem Salat
(kein Fertigfutter sondern SELBSTGEMACHT! Sogar der Kartoffelsalat!!! *freu*)


Noch kurz ein paar Worte zum "Gutscheinheft für Genießer" der Kleinen Zeitung: Bereits zum dritten Mal haben wir uns heuer dieses kulinarische Heftchen gegönnt.
Mich überrascht immer wieder, mit welchen Scheuklappen wir scheinbar durch die Gegend laufen. Immerhin sind einige der darin enthaltenen Lokale in unserer unmittelbaren Umgebung und trotzdem haben wir sie noch nie gesehen und daher auch nicht besucht. Das Gutscheinheft verschafft da brav Ab- bzw. Nachhilfe ;-)
Mehr Infos zum Gutscheinheft findet Ihr auf www.kleinezeitung.at!

Dienstag, 10. Januar 2012

Weißer Schokoladekuchen

Mein neuester Schüttelkuchen ist entstanden, weil ich noch weiße Kuvertüre von meinen Weihnachtsbäckereien übrig hatte. Mittlerweile habe ich doch wieder einige Tafeln von weißer Kuvertüre auf Vorrat denn - VORSICHT !!! - DIESER KUCHEN MACHT SÜCHTIG ;-)


Weißer Schokoladekuchen

150 g Butter
100 g weiße Kuvertüre
400 g Mehl
2 TL Backpulver
2 TL Vanillezucker
150 g Staubzucker
300 ml Milch
3 Eier
etwas Orangenschale

200 g weiße Kuvertüre
100 ml Schlagobers
40 g Butter
200 g Staubzucker

Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen oder einen eckigen Backrahmen auf das Backblech legen.
Butter bei schwacher Hitze erhitzen und die Kuvertüre darin schmelzen. Kurz abkühlen lassen. Mehl mit Backpulver, Vanillezucker, etwas Orangenschale, Staubzucker, Milch und den verquirlten Eiern in eine Schüssel geben. Butter und Kuvertüre zugießen. Schüssel mit dem Deckel gut (!) verschließen und kräftig durchschütteln bis alle Zutaten gut vermengt sind. Teig auf das vorbereitete Blech gießen und glattstreichen. Bei 180°C etwa 30 Minuten backen.

Kuvertüre zerkleinern und mit Schlagobers und Butter bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren erhitzen. Staubzucker zugeben und glattrühren. Glasur über den Kuchen gießen. Backblech hochheben und kippen bzw. drehen bis der Kuchen gleichmäßig bedeckt ist. 


Donnerstag, 5. Januar 2012

Erdäpfelaufstrich

Vorsatz-Rezept 1/52

Wie Anfang des Jahres angekündigt möchte ich wöchentlich ein neues vegetarisches Rezept ausprobieren. Den Anfang macht heut ein Rezept für einen leckeren Aufstrich mit Kartoffeln. Am besten schmeckt der Aufstrich natürlich auf frisch gebackenem Brot (z.B. Kastenbrot). Da wir diese Woche Urlaub haben und ich einfach keine Lust zum Brotbacken hatte, haben wir uns aber einfach leckeres Brot gekauft :-)


Erdäpfelaufstrich

500 g mehlige Kartoffeln
100 g Frischkäse
100 g Naturjoghurt
1 Knoblauchzehe
etwas Chilipulver
Salz, Pfeffer

Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen. Abgießen, noch heiß durch die Kartoffelpresse drücken und kurz abkühlen lassen. Mit Frischkäse und Joghurt cremig rühren und mit zerdrückter Knoblauchzehe, Chilipulver, Salz und Pfeffer abschmecken.

Für eine würzigere Variante noch 1 TL Tomatenmark und 1 TL mildes Curry unter den Aufstrich rühren. Abschmecken.

Oder den Erdäpfelaufstrich mit feingehackten Kräutern, Zwiebel, Essigurkerl, usw. verfeinern. An nicht-vegetarischen Tagen macht sich auch kleingewürfelter Speck oder Schinken sehr gut im Aufstrich ;-)




P.S.: Wie man auf dem linken Bildchen sehen kann, haben wir eine neue Etagere. Zitat Walter: "Haben wir nicht schon genug Etageren?" Hmmmm, gute Frage... EINE hat doch immer noch Platz ;-)

Dienstag, 3. Januar 2012

Ausflug zum Genussregal

Unseren heutigen Urlaubstag haben wir für einen Besuch bei Genussregal Vinofaktur Südsteiermark in Vogau genützt. Neben einer riesigen Verkaufshalle mit steirischen Köstlichkeiten gibt es eine "Erlebnis- und Verkostungswelt". Nach einem kurzen Einführungsfilm hat man dort die Möglichkeit Öle, Knabberkerne, Essig, Marmelade, Honig, Schnaps, Schokolade, Wein, usw. zu verkosten und dabei Wissenswertes über unsere Ernährung zu erfahren.
Für Hobbyköche und Weinliebhaber ist das wichtigste am Genussregal aber die Verkaufshalle, in der man eine riesige Auswahl an Weinen und Spezialitäten von steirischen Betrieben findet. Dass das Einkaufskörbchen dabei voll und die Brieftasche leer wird, ist eigentlich nicht zu vermeiden :-)

Nun wollt Ihr bestimmt noch wissen, welche Köstlichkeiten ich gekauft habe? Neben einigen Schokoladen von Zotter (eh klar... *ggg*) habe ich mir einen Himbeeressig der Essigmanufaktur Gölles und Verhackert von Familie Bernhard aus Spielfeld gegönnt.
Eigentlich bin ich selbst überrascht darüber wie wenig ich gekauft habe; irgendwie war ich mit dem großen Angebot an Köstlichkeiten total überfordert. Aber immerhin hoffe ich doch, dass das nicht unser letzter Besuch im Genussregal war :-)






Kontaktdaten und weitere Informationen zum Genussregal findet Ihr auf der Website www.genussregal.at!

Montag, 2. Januar 2012

Räucherlachsterrine

Meiner Vergesslichkeit ist es zu verdanken, dass wir zu Silvester eine Räucherlachsterrine als Vorspeise genießen durften. Denn eigentlich hätte der Räucherlachs auf den Brötchen für den Weihnachtsabend landen sollen. Allerdings hat es der Räucherlachs nicht in die Reisetasche, also nicht zu meinen Eltern und somit auch nicht auf die Brötchen geschafft :-)


Räucherlachsterrine

500 g Räucherlachs
250 ml Schlagobers
500 g Naturjoghurt
Salz, Pfeffer
6 Blatt Gelatine

Terrinenform mit Frischhaltefolie auslegen und mit etwa der Hälfte der Räucherlachsscheiben auslegen. Der Lachs soll dabei ein kleines Stück über den Rand hinausragen (siehe Foto).
Gelatine in kaltem Wasser einweichen und aufquellen lassen. Den restlichen Räucherlachs mit Schlagobers pürieren und mit dem Naturjoghurt verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gelatine ausdrücken und mit etwa 4-6 EL Wasser unter ständigem Rühren erhitzen bis sich die Gelatine vollständig aufgelöst hat. Ein paar Esslöffel der Lachscreme in die Gelatine einrühren und die Mischung rasch unter die restliche Creme rühren. Masse in die vorbereitete Form füllen, den überstehenden Räucherlachs reinlegen (siehe Foto) und Form mit Frischhaltefolie abdecken.
Terrine für einige Stunden in den Kühlschrank stellen, vorsichtig aus der Form stürzen und in Scheiben schneiden. Mit Vogerlsalat und getoasteten Toastbrotscheiben servieren.



Sonntag, 1. Januar 2012

Gute Vorsätze...

Wie jedes Jahr habe ich wieder eine laaaaange Liste an guten Vorsätzen für das neue Jahr. Dieses Mal habe ich aber erstmals versucht mich von den "Standardvorsätzen" zu entfernen und mir WIRKLICHE Vorsätze zu überlegen. "Wirklich" im Sinne von WILL ich und KANN ich auch. Einige davon betreffen auch meine Ernährung und somit auch diesen Blog.

Tatsache ist, dass ich bei Gemüse schon seit Jahren stark auf die Herkunft achte; was nicht allzu schwer ist, da ich mit dem Feldgemüsebaubetrieb meines Bruders glücklicherweise an der Quelle sitze. Aber bei Obst, Getreide und Fleisch laufe ich noch immer in den Supermarkt und kaufe Produkte von Großhandelsketten. Für dieses Jahr habe ich mir aber vorgenommen auch bei anderen Lebensmitteln vermehrt zu österreichischen bzw. steirischen Artikeln zu greifen. Indem ich doch wieder öfter auf die Grazer Bauernmärkte gehe oder direkt ab Hof bzw. ab Mühle Produkte kaufe und damit die regionalen Betriebe unterstütze.
Warum? Abgesehen davon, dass man der Umwelt einiges an Energie sparen hilft, finde ich, dass man die regionalen Bauern und Betriebe unterstützen sollte. Außerdem bin ich einfach davon überzeugt, dass Lebensmittel vom Bauern ums Eck auch besser schmecken.
Um mich selbst immer wieder an diesen Vorsatz zu erinnern, habe ich mir ein Logo für meinen Blog gebastelt:


Falls Ihr auch überwiegend regionale und saisonale Lebensmittel kauft oder zukünftig vermehrt darauf achten möchtet, könnt Ihr Euch dieses Logo gerne für Euren Blog mitnehmen. Allerdings möchte ich Euch darum bitten, dass Ihr mir hier einen Kommentar hinterlasst oder mir eine e-mail an "info (at) backebackekuchen.com" sendet! Immerhin will ich ja wissen wo mein Logo landet :-)


Ein weiterer "Ernährungsvorsatz" betrifft unseren Fleischkonsum. In England gibt es den Meat Free Monday; in Belgien den Donderdag Veggiedag und in Oberösterreich den FleischFREItag. Auch ich möchte zukünftig bewusster fleischlos kochen bzw. essen. Vor allem das gemeinsame Abendessen bzw. die Abendjause ist bei uns sehr sehr "fleischlastig". Um diesen Vorsatz auch einhalten zu können, habe ich mir ein festes Ziel für 2012 gesetzt: Mindestens (!) einen Abend pro Woche möchte ich für Walter und mich ein neues vegetarisches Rezept ausprobieren und hier auf meinem Blog veröffentlichen. Also nicht wundern, wenn es zukünftig vermehrt Gemüserezepte hagelt :-)

Ende nächsten Jahres werden wir dann ja sehen, ob ich meine Vorsätze auch dauerhaft halten konnte  oder ob sie mit lautem bla bla bla blü verschwunden sind :-)
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