Mittwoch, 30. November 2011

Adventskalender 2011

Ab morgen gibt es hier auf meinem Blog wieder einen Adventskalender mit vielen Rezepten für die Weihnachtszeit. Neben den Rezepten für Kekse und Bäckereien gibt es heuer auch historische Weihnachtsrezepte und -menüs, internationale Weihnachtsspezialtiäten und köstliche Getränke für einen gemütlichen Adventabend.

Ich wünsche Euch eine ruhige und vor allem stressfreie Vorweihnachtszeit und Frohes Backen :-)


Donnerstag, 24. November 2011

Griechischer Reis

Die Rezeptidee für diesen Reis stammt von einer ganz lieben ehemaligen Praktikantin, die meine Tageskinder nicht nur mit ihren Kochkünsten von sich begeistert hat. Seitdem landet der Reis als Hauptspeise immer wieder in unserem Menüplan. Noch besser schmeckt der Reis den Kids übrigens, wenn zufällig ein paar Frankfurter-Stücke in die Soße fallen ;-)


Griechischer Reis

200 g Langkornreis
400 ml Wasser
Salz

1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Karotte
1 gelbe Rübe
1 Glas Tomatensugo (ohne Fleisch)
Salz, Pfeffer

200 g Schafskäse
etwas Basilikum
etwas geriebenen Käse (Emmentaler)

Langkornreis mit Wasser und etwas Salz dünsten. Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in Olivenöl anschwitzen. Karotte und gelbe Rübe ebenfalls klein schneiden, zugeben und gut durchrösten. Mit Tomatensugo aufgießen und abschmecken. Vorsicht beim Würzen; meist ist das fertige Tomatensugo ohnehin schon sehr würzig!
Schafskäse in kleine Würfel und das Basilikum fein schneiden. Den fertig gegarten Reis mit Tomatensoße, Schafskäse und Basilikum vermengen. Abschmecken. Mit geriebenem Käse bestreuen und mit Salat servieren.


Griechischer Reis und die möglichen Folgen :-)

Sonntag, 20. November 2011

Pizza Margherita

Heute vor 160 Jahren - am 20. November 1851 - wird Margarethe von Savoyen geboren. Während einem Aufenthalt in Neapel soll der Königin von Italien die Köstlichkeit gewidmet worden sein. Der Belag dieser Pizza spiegelt die Landesfarben von Italien wieder: Grün (Basilikum), Weiß (Käse) und Rot (Tomaten).


Pizza Margherita

Mengenangabe für 1 Pizza:

200 g Mehl
1/2 Packerl Trockengerm
1 Prise Salz
2 EL Olivenöl
80-100 ml lauwarmes Wasser

Tomatensauce oder passierte Tomaten
geriebenen Käse
frisches Basilikum

Mehl mit Trockengerm und Salz vermengen. Mit Olivenöl und lauwarmen Wasser zu einer glatten Teigkugel verarbeiten. Mit einem Geschirrtuch zudecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
Backblech mit Backpapier belegen und das Backrohr mit 250°C vorheizen. Teig nicht ausrollen sondern von Hand ziehen, drücken und eventuell lustig in die Luft werfen ;-)
Pizza auf das vorbereitete Blech legen und großzügig mit Tomatensauce bestreichen. Wenn man passierte Tomaten verwendet, diese mit Salz, Pfeffer und eventuell etwas Knoblauch abschmecken. Pizza mit geriebenem Käse bestreuen und bei 250°C etwa 12-15 Minuten backen. Pizza mit frischen Basilikumblättern garnieren und servieren.




Pizzavariationen

Je nach Geschmack kann man Pizza mit den verschiedensten Zutaten belegen: Tomatensauce, verschiedenste Käsesorten, Mozzarella, Gorgonzola, Schinken, Prosciutto, Salami, Speck, Thunfisch (aus der Dose), Ananasstücke oder -scheiben, Eier (hartgekocht oder als Spiegelei), Zwiebel, Knoblauch, frische oder getrocknete Tomaten, Paprika, Pfefferoni, Zucchini, Champignons, Artischocken, Mais, Blattspinat, Rucola (erst nach dem Backen auf die Pizza legen!), Oregano, Basilikum

Hmmm, noch irgendwelche möglichen Zutaten vergessen? *grübel*

Toast Hawaii

Tag 7 und somit der Abschluß meiner Retro-Woche!

Eigentlich ist mein heutiges Gericht so bekannt, dass man dafür kein Rezept braucht. Andererseits würde in meiner Auflistung von Retro-Rezepten eines der bekanntesten bzw. wichtigsten Speisen aus den 50er und 60er Jahren fehlen :-)


Toast Hawaii

Toastbrot
etwas Butter
Toastschinken
Scheiblettenkäse
Ananas in Scheiben (Dose)

Cocktailkirschen (Glas)

Toastbrot dünn mit Butter bestreichen. Mit Schinken, Ananas und Käse belegen und bei 180°C backen bis der Käse schön geschmolzen ist. Mit Cocktailkirsche garnieren und genießen...




Nun bleibt mir nur noch zu hoffen, dass Euch die Retro-Woche auf meinem Blog gefallen hat. Ganz bestimmt war das nicht mein letzter kulinarischer Ausflug in die 50er und 60er Jahre...

Liebe Grüße entsendet Euch Fräulein Julia ;-)


Samstag, 19. November 2011

Gefüllte Eier

Tag 6 meiner Retro-Woche!

Mein heutiges Rezept ist heute sicher noch genauso beliebt wie in den 50er und 60er Jahren und darf auf keinem Retro-Buffet fehlen:



Gefüllte Eier

4 Eier
40 g Butter
1 TL Senf
1 EL Mayonnaise
Salz, Pfeffer
eventuell Sardellenpaste

Eier hart kochen und schnell in kaltem Wasser abschrecken. Sobald sie ausgekühlt sind die Eier schälen, längs halbieren und den Dotter mit flaumig gerührter Butter, Senf und Mayonnaise verrühren. Mit Salz, Pfeffer und eventuell etwas Sardellenpaste abschmecken. Mit dem Spritzsack die Dottercreme in die halbierten Eier füllen. Mit grüner Petersilie, Essiggurkerln, Paprikastreifchen, Paprikapulver, Schnittlauch, usw. garnieren.



Freitag, 18. November 2011

Zitronensorbet

Tag 5 meiner Retro-Woche:

Heute ein Rezept für ein erfrischendes Sorbet. Perfekt als Zwischengang oder als Dessert...


Zitronensorbet

1/4 l Wasser
1/4 l Weißwein
100 g Kristallzucker
Saft von 5 Zitronen
2 Eiweiß*
1 Prise Salz
50 g Staubzucker

Wasser, Weißwein und Kristallzucker etwa 10 Minuten kochen lassen. Zitronensaft zugießen und kalt stellen. Für etwa 1 Stunde ins Tiefkühlfach stellen. Eiweiß mit Salz steifschlagen und gemeinsam mit Staubzucker unter die Creme heben. Für mehrere Stunden ins Tiefkühlfach stellen und während dem Gefrieren öfter kräftig durchrühren bis das Zitronensorbet schön cremig ist.




*Da die Eier roh gegessen werden, unbedingt auf Frische achten oder auf pasteurisierte Eier ausweichen!

Donnerstag, 17. November 2011

Verlorene Eier in Käsesauce

Tag 4 meiner Retro-Woche!

Mein heutiges Rezept zeigt was ich an den Speisen der 50er und 60er Jahre so schätze: Man nehme Eier, Brot, Käse und etwas Milch und zaubere daraus ein raffiniertes Hauptgericht :-)


Verlorene Eier in Käsesauce

1-2 Eier pro Person
2 EL Essig
etwas Salz
1 l Wasser

1 Toastbrotscheibe pro Person

6 Ecken Streichkäse (=150 g)
80 ml Milch
1 Ei
Salz, Pfeffer

Wasser mit Essig und Salz erhitzen. Ei vorsichtig in eine kleine Tasse schlagen und von dort vorsichtig aber rasch ins sprudelnde Wasser gleiten lassen. Drei* Minuten sprudelnd kochen lassen**. "Eierpäckchen" mit einem Schöpflöffel vorsichtig aus dem Wasser heben und kurz abtropfen lassen. 

Streichkäse mit Milch, Ei, Salz und Pfeffer schaumig rühren. Toastbrot toasten und die pochierten Eier darauf legen. Mit Käsesauce übergießen und bei 180°C etwa 10 Minuten überbacken. Mit Erbsenreis servieren.


Risipisi / Erbsenreis

1 kleine Zwiebel
1 EL Butter
200 g Erbsen
200 g Langkornreis
400 ml Wasser
Salz

Zwiebel fein hacken und in Butter anschwitzen. Reis zugeben und mit dem kalten Wasser aufgießen. Erbsen und Salz zugeben. Aufkochen lassen, den Topf zudecken und die Hitze reduzieren. Reis etwa 20-30 Minuten bei schwacher Hitze dünsten lassen.




*Wenn das pochierte Ei nicht mehr überbacken wird, sollte es etwa 4-5 Minuten im kochenden Wasser bleiben.

**In vielen Kochbüchern gibt es unglaublich lange Anleitungen zum Thema "Eier pochieren". Man soll mit Hilfe von Löffeln das Eiklar über den Dotter ziehen oder die Löffel dazu verwenden das Ei "zusammenzuhalten". Eva und ich durften bei unserer letzten Englandreise unserer lieben Gastgeberin über die Schulter schauen (Zwinker an Eva: Laaaaadies, now is the time...) und ich bin nun um eine wichtige Erfahrung reicher: Löffel wieder in die Bestecklade legen und dem Ei beim Kochen zusehen macht die allerschönsten Eierpäckchen :-)

Mittwoch, 16. November 2011

Exotischer Hühnersalat

Tag 3 meiner Retro-Woche :-)

Gerichte mit "exotischen Zutaten" wie z.B. Ananas waren in den 50er und 60er Jahren unglaublich beliebt. Daher gibt es heute ein Rezept für einen Hühnersalat mit Ananasstückchen. Auf den Weinbrand sollte man bei diesem Salat übrigens nicht verzichten. Er gibt dem Geflügelsalat erst die richtige "Würze"...


Exotischer Hühnersalat

800 g Hühnerfilet
etwas Öl
Salz, Pfeffer
1 Dose Ananans
3-4 EL Ketchup
3-4 EL Mayonnaise
1 Schuß Weinbrand
etwas Chilipulver

Hühnerfilet in kleine Würfel oder in dünne Streifen schneiden. In etwas Öl rundum durchbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen. Ananas abgießen und mit den Hühnerstücken vermengen. Ketchup, Mayonnaise, Weinbrand und Chilipulver zugeben und alles gut durchrühren. Kurz durchziehen lassen und abschmecken.



Dienstag, 15. November 2011

Pariser Spiegelei mit abgeschmalzenem Spinat

Tag 2 meiner Retro-Woche! Heute ein sehr einfaches Hauptgericht, für das man nicht sehr viel einkaufen muss: Brot, Eier, Leberwurst und FERTIG. Bei Rezepten aus den 50ern und 60ern kann man wirklich sparen lernen :-)


Pariser Spiegelei

4 Scheiben Toastbrot
40-50 g Kalbsleberwurst
4 Eier
etwas Öl
etwas Paprikapulver zum Bestreuen

Toastbrot toasten und noch heiß mit Kalbsleberwurst bestreichen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und darin die Spiegeleier braten. Diese auf die Toastbrotscheiben legen und mit Paprikapulver bestreuen. Mit abgeschmalzenen Spinat oder Salat servieren.


Abgeschmalzener Spinat

800 g Blattspinat
1 Knoblauchzehe
60 g Butter
80 g Semmelbrösel
Salz, Pfeffer

Spinat in Salzwasser etwa 6 Minuten kochen lassen und abseihen. Knoblauch sehr fein hacken. Butter erhitzen und darin den Knoblauch anschwitzen. Semmelbrösel zugeben und kurz durchrösten. Die Hälfte der Butterbrösel vorsichtig mit dem Blattspinat vermengen und abschmecken. Spinat auf einer Platte oder einem Teller anrichten. Die restlichen Butterbrösel drüberstreuen.



Montag, 14. November 2011

Käseigel

Bei meiner Suche nach einem neuen Schnittmuster für ein Kleid aus den 50er Jahren habe ich zwar nicht das perfekte Schnittmuster aber wieder zahlreiche Rezeptideen aus dieser Zeit gefunden. Und weil ich - krankheitsbedingt - letzte Woche ohnehin sehr untätig gewesen bin, möchte ich diese Woche umso fleissiger sein. Somit eröffne ich auf meinem Blog die Retro-Woche: 7 Retrorezepte in 7 Tagen :-)

Den Anfang macht DAS Partyrezept für ein perfektes 50er Jahre Buffet:


Käseigel

1 kleines Weißkraut
verschiedene Sorten Käse
Weintrauben
Cocktailtomaten
Oliven
Essiggemüse
Spießchen

Bunte Spießchen
eventuell Alufolie

Weißkraut beim Strunk geradeschneiden und mit der Schnittfläche nach unten auf einen Teller stellen. Man kann den Krautkopf auch in Alufolie wickeln. Käsesorten in gleichmäßige Stücke schneiden und nach Geschmack mit Weintrauben, Gemüse, usw. auf Spießchen stecken. Diese rundum in den Krautkopf stecken.




Das Kraut kann man am nächsten Tag z.B. für Krautfleckerl verwenden:

Krautfleckerl

200 g Nudeln (Fleckerl)
500 g Weißkraut
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 EL Öl
50 g Zucker
Salz, Pfeffer
1/8 l Wasser oder Suppe

eventuell 50 g mageren Speck

Fleckerl in reichlich Salzwasser weichkochen, abseihen und abschrecken. Weißkraut in Fleckerl oder Streifen und den Speck in kleine Würfelchen schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Öl erhitzen und den Zucker darin kurz karamelisieren lassen. Zwiebel und Knoblauch zugeben und kurz rösten lassen. Kraut und eventuell Speck zugeben, kurz durchrösten und das Wasser zugießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und etwa 30 Minuten dünsten lassen. Fleckerl zugeben und gut durchrühren. Abschmecken. Als Beilage zu Bratwurst, Naturschnitzel oder Schweinsbraten oder auch als Hauptspeise mit grünem Salat servieren.

Sonntag, 13. November 2011

Mohn-Topfen-Torte mit Brombeerspiegel

Endlich habe ich es geschafft meine tiefgekühlte Brombeerernte in Marmelade zu verwandeln. Zuvor habe ich aber 100g meiner Brombeeren für eine Mohn-Topfen-Torte gerettet:


Mohn-Topfen-Torte mit Brombeerspiegel

80 g Mehl
80 g gemahlener Mohn
50 g Staubzucker
1 TL Backpulver
2 Eier
50 g Butter
50 ml Milch

6 Blatt Gelatine
100 ml Milch
500 g Topfen
250 g Naturjoghurt
150 g Staubzucker

100 g Brombeeren
3 EL Kristallzucker
200 ml Wasser
1 Pkg. Tortengelee (klar)

Den Boden einer Tortenform (ca. 22 cm Durchmesser) befetten. Butter bei schwacher Hitze schmelzen und kurz abkühlen lassen. Mehl, Mohn, Staubzucker, Backpulver, Eier, Milch und geschmolzene Butter in eine verschließbare Schüssel geben. Mit dem Deckel verschließen und schütteln bis alle Zutaten gut vermengt sind. Teig in der vorbereiteten Tortenform verstreichen und bei 180°C etwa 20 Minuten backen. Der Boden ist fertig, wenn auf einer eingestochenen Nadel keine Teigreste kleben bleiben. Den Boden in der Tortenform abkühlen lassen.

Für die Topfencreme die Gelatine in 6 EL kaltem Wasser einweichen und aufquellen lassen. Topfen mit Naturjoghurt und Staubzucker cremig rühren. Gelatine gut ausdrücken und unter ständigem Rühren mit der Milch erhitzen bis sich die Gelatine vollkommen aufgelöst hat. Einige Esslöffel der Topfencreme unter die Gelatine rühren und die Mischung rasch unter die restliche Creme rühren. Topfencreme auf den Tortenboden füllen und glatt streichen. In den Kühlschrank stellen.

Brombeeren mit Kristallzucker und Wasser pürrieren. Gemeinsam mit dem Tortengelee erhitzen und etwa eine Minute sprudelnd kochen lassen. Etwa 10 Minuten überkühlen lassen und dabei immer wieder rühren damit sich keine Haut bildet. Das Brombeergelee vorsichtig auf die Topfencreme gießen. Tortenform hochheben und drehen bzw. kippen bis die Brombeerschicht gleichmäßig verteilt ist. Mohn-Topfen-Torte für einige Stunden in den Kühlschrank stellen.



Samstag, 12. November 2011

Einmachsuppe mit Bröselknödel

Letzte Woche habe ich meine Stimme gegen Husten eingetauscht. Zugegeben, ein sehr schlechter Tausch! Diese Tauschaktion hat mir nicht nur viele viele lustige bunte Tabletten eingebracht sondern auch eine ganze Woche NICHT sprechen und NICHTS tun. Somit war es letzte Woche nicht nur in meiner direkten Umgebung sondern auch in meinem Blog seeeehr still. Nachdem ich meine Stimme nun wiedergefunden habe und das Bett bzw. die Couch endlich wieder verlassen darf, soll sich das jetzt aber schnell wieder ändern. Den Anfang macht heute das Süppchen, das ganz sicher zum Gesundwerden beigetragen hat :-)


Einmachsuppe mit Bröselknödel

1 kleine Zwiebel
2 Karotten
200 g Hühnerfleisch
30 g Butter
40 g Mehl
1 l Wasser

80 g Semmelwürfel
20 g Butter
1 Ei
40 g Semmelbrösel
1 EL feingehackte Petersilie

Zwiebel fein hacken. Karotten und Hühnerfleisch in dünne Streifen schneiden. Butter erhitzen und Zwiebel darin anschwitzen. Karotten und Hühnerfleisch zugeben und kurz anbraten. Mit Mehl stauben und kurz mitrösten. Kaltes Wasser zugießen und aufkochen lassen. Etwa 20 Minuten dünsten lassen und abschmecken.

Für die Bröselknödel Butter flaumig rühren. Ei, Semmelwürfel und die feingehackte Petersilie zugeben und alles gut verrühren. Semmelbrösel unterrühren und die Masse kurz durchziehen lassen. Mit nassen Händen kleine Knöderl formen, in die leicht köchelnde Suppe einlegen und etwa 10 Minuten köcheln lassen. TIPP: Nicht auf den Probeknödel verzichten; ich habe schon einmal darauf verzichtet und musste dann herrlichste Brösel-Matsch-Suppe essen ;-)


Sonntag, 6. November 2011

Spinatlasagne

Es war einmal vor laaanger laaanger Zeit, da durfte ich mich täglich um das kulinarische Wohl meiner Großfamilie kümmern. Hätte ich DORT an einem SONNTAG sowas wie SPINATSTRUDEL serviert - ich glaube man(n) bzw. Bruder hätte mich mitsamt der Lasagne vor die Tür gejagt. Walter und mir schmeckt sowas wie Spinatlasagne auch am Sonntag. Vielleicht sogar besonders am Sonntag - ich will doch nicht riskieren, dass mich unter der Woche meine Tageskinder vor die eigene Tür setzen ;-)


Spinatlasagne

1 EL Butter
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
800 g Blattspinat

40 g Butter
40 g Mehl
1 l Milch
etwas Muskat
Salz, Pfeffer

12-15 Lasagneblätter

70 g geriebener Käse (z.B. Emmentaler)

Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Butter anschwitzen. Blattspinat zugeben und dünsten lassen; eventuell etwas Wasser zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.
Für die Bechamel Butter schmelzen und darin das Mehl kurz rösten. Milch zugießen und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken.
Einige Löffel der Bechamelsauce in eine Auflaufform gießen. Darauf etwas gedünsteten Blattspinat verteilen und mit Lasagneblättern belegen. Darauf wieder abwechselnd Bechamel, Spinat und Lasagneblätter aufschichten. Für die letzte Schicht die restliche Bechamelsauce auf den Lasagneblättern vergießen und darauf den geriebenen Käse verstreuen. Bei 180°C etwa 40 Minuten backen. Mit grünem Salat servieren.




Wünsch Euch noch einen schönen Sonntag!

Samstag, 5. November 2011

Schoko-Mandel-Schnitten

Und wieder ein schokoladiger Schüttelkuchen - diesmal ein Kuchen vom Blech:


Schoko-Mandel-Schnitten

200 g Mehl
150 g geriebene Mandeln
120 g Staubzucker
1 TL Backpulver
80 g Kochschokolade
200 ml Milch
120 g Butter
2 Eier

3-4 EL Marmelade (z.B. Brombeermarmelade)

50 ml Schlagobers
50 g Butter
150 g Kochschokolade

50 g Mandelblättchen

Backblech mit höherem Rand mit Backpapier auslegen. Schokolade im Wasserbad erweichen. Butter bei niedriger Hitze erwärmen. Mehl, Mandeln, Staubzucker und Backpulver in eine Schüssel geben. Zerlassene Butter, Milch und die verquirlten Eier zugeben und die Schüssel mit dem Deckel gut (!) verschließen. Gut durchschütteln bis alle Zutaten vermengt sind. Die weiche Schokolade rasch unter den Teig rühren.
Teig auf dem vorbereiteten Backblech verteilen und bei 180°C (Heißluft) etwa 30 Minuten backen. Den Kuchen abkühlen lassen und gleichmäßig mit Marmelade bestreichen.
Mandelblättchen ohne Zugabe von Fett in einer Pfanne kurz bräunen und abkühlen lassen.
Schlagobers mit Butter und Schokolade unter ständigem Rühren erhitzen und die Glasur glattrühren. Noch heiß über den Kuchen gießen, das Backblech hochheben und vorsichtig drehen bzw. kippen bis der Kuchen gleichmäßig mit der Schokoladeglasur bedeckt ist. Mandelblättchen gleichmäßig darauf verstreuen. Kuchen erkalten lassen und in Schnitten schneiden.


Dienstag, 1. November 2011

Scones mit Kürbis

Schön langsam wird der Kürbisvorrat kleiner und kleiner. Also nicht wundern wenn es in den nächsten Tagen wieder ein paar Rezepte mit Kürbis auf meinem Blog zu finden gibt ;-)


Scones mit Kürbis

150 g Kürbisfruchtfleisch (Hokkaido)
300 g Mehl
1 TL Backpulver
40 g Butter
50 ml Buttermilch
1 Ei
1 Prise Salz
etwas Orangenschale
Milch zum Bestreichen

1 kleines Glas Clotted Cream (erhältlich z.B. beim Meindl am Graben in Wien)
1 kleines Glas Marmelade (z.B. Kürbis-Apfel-Marmelade)

Kürbisfruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und in etwas Wasser weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und durch die Kartoffelpresse drücken. Überschüssige Flüssigkeit abgießen.
Mehl mit Backpulver, Orangenschale und Salz mischen. Butter in kleine Stücke teilen und unterrühren. Mit Buttermilch, Ei und Kürbispüree rasch zu einem weichen Teig verarbeiten. Besonders fluffig werden die fertigen Scones, wenn der Teig möglichst kurz bearbeitet wird!
Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und mit der Hand flach drücken. Mit einem runden Ausstecher oder einem Glas die Scones ausstechen. Den Ausstecher bzw. das Glas dabei immer wieder in Mehl eintauchen, damit der Teig nicht kleben bleibt.
Scones auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit Milch bestreichen und bei 200°C (Heißluft) etwa 20 Minuten goldbraun backen. Scones mit Clotted Cream und Marmelade servieren.


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