Billige Keks

250 g Mehl mit 80 g Butter abbröseln. 100 g Staubzucker, 1 Prise Salz, etwas Zitronenschale und Vanillezucker, 1 Ei und 1/2 TL Backpulver hinzufügen und rasch einen glatten Teig kneten. Etwa 30 Minuten kühl rasten lassen. Teig ausrollen und Kekse ausstechen. Bei 200° etwa 5-6 Minuten backen.

Das Rezept stammt - so wie die meisten meiner Rezepte - aus dem Kochbuch meiner Oma. "Billige Keks" heißen sie wohl, weil im ursprünglichen Rezept statt der damals teuren Butter oder Margarine gewöhnliches Fett zu finden ist. Obwohl sich in meinen Keksen kein Schmalz befindet, bezeichne ich die Kekse trotzdem als "billige Kekse" - und muss jedes Mal aufs neue schmunzeln wenn ich die Seite in meinem Kochbuch aufschlage... ;-)

Diese Kekse kann man nach dem Auskühlen auch mit Marmelade zusammensetzen und zur Hälfte in Schokoglasur tauchen! Ein Rezept für Schokoglasur findet Ihr hier!





Kommentare

  1. Hallo Julia!

    Ich habe vor kurzem das handgeschriebene Kochbuch (aus den 30er Jahren) meiner Oma abgeschrieben. Dort steht statt bei einigen Rezepten statt Butter bzw. Schmalz etwas wie "Epocca" (manchmal auch Epocka geschrieben). Hast du (oder jemand anders?) eine Ahnung, was das war? Eine Art Margarine? Tierfett?

    Liebe Grüße und ein dickes Lob für den hübsch gestalteten Blog
    Karina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Karina!

      Danke für Dein "dickes Lob". Freu mich immer sehr über postive Rückmeldungen :)

      Schön, dass Du auch ein Kochbuch von Deiner Oma hast und auch verwendest! Welche Rezepte hast Du denn schon ausprobiert??? *neugierigbin*
      Epoca ist nur der Markenname von Margarine von "Julius Meindl". Sollte also ganz normal durch Pflanzenmargarine ersetzbar sein!

      Liebe Grüße, Julia

      Löschen
  2. Hallo Julia!

    Dann hab ich also richtig auf Margarine getippt, aber aufgrund der kreativen Rechtschreibung nichts im Netz gefunden.

    Danke für die Antwort!

    Ausprobiert hab ich vom Buch noch gar nichts, weil ich auch noch zwei (aktuellere) Rezepthefte (von der selben Oma) habe und ich in letzter Zeit (arbeitsmäßig) viel unterwegs war. Von den erwähnten Heftchen (auch handgeschrieben) verwende ich immer das Rezept für Vanillekipferl (da haben beide Großeltern zufällig das selbe Rezept verwendet), das Ölkuchenrezept, die Streusel hab ich früher auch nach dem Rezept gemacht (mach ich jetzt meistens Pi mal Daumen), das Weichsellikörrezept (nur leider mag ich Alkohol meistens nicht), die Rumkugerl und die Schneenockerl.

    Ansonsten muss ich mich erst durchprobieren...

    Liebe Grüße
    Karina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Unsere Omas waren schon sehr brav uns so etwas Wertvolles zu hinterlassen!!! Weiterhin frohes Kochen, Backen und Experimentieren :-)
      Liebe Grüße, Julia

      Löschen

Kommentar veröffentlichen