Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten!

Meine Keksdosen sind voll, meine Keksdose aus Lebkuchen ist auch fertig - ich hoffe Euch hat mein Keks-Back-Adventskalender gefallen! Ich wünsche Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest mit einem braven Christkindl und vielen leckeren Keksen ;-)





Mittwoch, 23. Dezember 2009

Keksdose aus Lebkuchenteig II

Gestern habe ich den Lebkuchenteig gebacken, heute ging es ans Zusammenkleben und Verzieren. Leider sind die einzelnen Teile nicht ganz so gerade wie sie sein sollen, aber mir gefällt die Keksdose trotzdem.

Für die Eiweißglasur zum Zusammenkleben und Verzieren 1 Eiklar mit 250 g Staubzucker verrühren und in ein Stanitzel aus Backpapier füllen. Die Teile damit zusammenkleben (nach jedem Teil etwas trocknen lassen) und verzieren.



Dienstag, 22. Dezember 2009

Keksdose aus Lebkuchenteig

Kann man überhaupt genug Kekse haben? Gerade zu Weihnachten? Leider muss ich zugeben: Ja, wir haben genug Kekse. Und damit ich nicht die große Meuterei auf dem Keksberg erleben muss, werde ich die restlichen Tage bis Weihnachten keine Kekse mehr backen :-(

Allerdings werde ich mir jetzt noch eine schöne Keksdose aus Lebkuchenteig "bauen".


Für den Teig 150 g Roggenmehl, 80 g Staubzucker, 1/2 TL Natron, 1/2 TL Zimt und 1 TL Lebkuchengewürz vermischen. 40 g Honig und 1 Ei zugeben und alles gut durchkneten. Teig ausrollen, 1 Bodenteil, 4 Seitenteile und 1 Deckel für die Keksdose ausschneiden und bei 190°C backen.

Und morgen gehts weiter mit dem Zusammenkleben und Verzieren...

Montag, 21. Dezember 2009

Hochzeitstorte

Nachträglich ein paar Fotos von meiner Hochzeitstorte für Fritzi & Hansi. Das ist übrigens die erste Hochzeitstorte seit meiner Schulzeit und ich glaube mich daran zu erinnern, dass ich sowas doch NIE WIEDER machen wollte ;-)






Freitag, 18. Dezember 2009

Hochzeitspause

Mein Keks-Back-Marathon bzw. -Adventskalender muss "leider" für ein paar Tage pausieren. Wir fahren heute noch für ein paar Tage nach Wien zu einer Hochzeit. Am Montag bin ich wieder da und hab hoffentlich auch Backlaune :-)

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Vanillekipferln

Was wäre Weihnachten ohne Vanillekipferln?

200 g Butter
mit 350 g Mehl abbröseln. Mit 100 g Staubzucker, 100 g Mandeln, Vanillezucker und 1 Ei rasch zu einem glatten Teig verkneten. Daraus kleine Kipferln formen, backen und noch heiß in einem Gemisch aus Staubzucker und Vanillezucker drehen.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Kokosbusserln

5 Eiklar mit 50 g Kristallzucker zu sehr festem Schnee schlagen. 200 g Staubzucker, Zitronenschale und 250 g Kokosette unterheben und über Dunst rühren, bis die Masse fast heiß wird. 1 Eßlöffel Mehl einrühren. Mit 2 Kaffeelöffeln kleine Busserl formen, auf ein befettetes Blech legen und goldgelb backen.

Montag, 14. Dezember 2009

Linzer Schnitten

150 g Butter mit 150 g Mehl, 50 g Brösel, 100 g Mandeln, Salz, Zimt, Zitronenschale, gestoßenen Gewürznelken, 100 g Staubzucker und 1 Messerspitze Backpulver abbröseln. Mit 1 Ei und nach Bedarf etwas Milch zu einem glatten Teig verkneten. Kühl rasten lassen.
2/3 des Teiges am Blech ausrollen und mit Marmelade bestreichen. Mit dem restlichen Drittel ein Gitter über die Marmelade legen. Bei mäßiger Hitze backen und mit Staubzucker bestreuen.



Eigentlich handelt es sich bei diesem Rezept um das für Linzertorte, aber meine Oma hat in großen Buchstaben das Wort "Schnitten" darüber geschrieben...

Sonntag, 13. Dezember 2009

Backen oder nicht Backen

Vier große Keksdosen sind mittlerweile "zum Bersten voll" und böse Zungen behaupten, dass das auch reicht. Dann will ich mal nicht so sein und lasse die Backstube heute ruhen - aber morgen wird wieder gebacken :-D

Samstag, 12. Dezember 2009

Florentiner

250 g Mehl mit 1 TL Backpulver, 90 g Staubzucker und etwas Vanillezucker vermischen. 100 g Butter und 1 Ei zugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Kühl rasten lassen.
Inzwischen 100 g kandierte Früchte klein würfelig schneiden. 1/8 l Schlagobers mit 50 g Honig, 50 g Butter und 150 g Staubzucker aufkochen. 150 g Mandelblättchen und Früchte unterrühren und abkühlen lassen.
Teig ausrollen, Fruchtmasse aufstreichen und etwa 25 Minuten backen. Auskühlen lassen und in kleine Rechtecke schneiden. Die Enden in Schokoglasur tauchen.

Freitag, 11. Dezember 2009

Haferflockenbusserln (roh)

Und gleich noch ein Haferflocken-Keks-Rezept. Diesmal aber eines, das ohne Backrohr auskommt:

4 Eßlöffel Milch mit 200 g Zucker auflösen. 200 g Haferflocken, 400 g zerlassene Butter, 100 g Rosinen, 40 g Kakao und 2 Eßlöffel Rum unterrühren. Daraus kleine Busserln formen, auf ein befettetes Blech legen und über Nacht trocknen lassen.

Im Kochbuch meiner Oma finden Haferflocken wesentlich mehr Verwendung als heute: pikante Aufläufe, Suppen, Gebäcke, usw. Unsere Großmütter haben gelernt in schweren Zeiten aus NICHTS etwas unglaublich leckeres zu zaubern. Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich so gerne mit alten Kochbüchern koche und backe. Denn wenn mich eines wirklich stört, dann sind das "moderne" Rezepte, in denen mindestens drei Zutaten zu finden sind, für die man ein spezielles Delikatessen-Geschäft oder vieeeel Geld braucht. Mir sind die Rezepte lieber, die mit Zutaten auskommen, die man sowieso schon daheim hat oder beim Supermarkt um die Ecke findet.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Haferflockenkeks

250 g Haferflocken in 50 g Butter rösten und auskühlen lassen. Mit 250 g Mehl, 150 g Butter, etwas Salz und Zitronenschale, 200 g Staubzucker, 1 Ei und etwas Milch nach Bedarf zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig ausrollen, beliebige Keksformen ausstechen und bei guter Hitze backen.

Und weil mir die Haferflockenkekse so irgendwie zu fad waren, hab ich sie noch zur Hälfte in Schokoglasur getaucht... ;-)

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Albertkeks

50 g Butter mit 250 g Mehl, 150 g Kartoffelmehl und 1 Messerspitze Backpulver abbröseln und mit 150 g Staubzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Ei, 1/8 l sauren Rahm und 1 guten Messerspitze Backpulver rasch zu einem glatten Teig verkneten. Kühl rasten lassen. Dünn ausrollen, Formen ausstechen und im Rohr backen.

Eigentlich sehr "unspektakuläre" Kekse - so ohne Glasur, Verzierungen, usw. Deswegen habe ich die fertigen Kekse mit einer Orangenglasur überzogen. Dafür 6 EL Orangensaft mit 1 TL Öl und 25 dag Staubzucker verrühren. Mit einem Pinsel auf die Kekse streichen. Trocknen lassen.






Dienstag, 8. Dezember 2009

Gefüllter Lebkuchen

300 g Roggenmehl
150 g Staubzucker
1 TL Natron
1/2 TL Zimt
gestoßene Gewürznelken
Zitronenschalen
50 g flüssiger Honig
2 Eier
eventuell etwas Milch

50 g Nüsse
50 g Mandeln
50 g Rosinen
50 g Aranzini
80 g Marmelade*
2 EL Milch

1 dl Wasser oder Orangensaft
200 g Kristallzucker

Roggenmehl mit Staubzucker, Natron, Zimt, Gewürznelken und Zitronenschalen vermengen. Mit Eier und Honig zu einem glatten Teig verkneten. Je nach verwendetem Honig muss man noch etwas Milch zugeben. Die Hälfte des Teiges ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Für die Fülle Nüsse, Mandeln, Rosinen und Aranzini grob hacken. Marmelade und Milch zugeben, gut verrühren und auf den Lebkuchen streichen. Die zweite Hälfte des Teiges ausrollen und drüberlegen. Bei 180°C etwa 20-25 Minuten backen. 
Für die Glasur Wasser oder Orangensaft mit Kristallzucker bis zum kleinen Flug** kochen lassen und über dem noch heißen Lebkuchen verteilen. Auskühlen lassen und in kleine Schnitten schneiden.
 
*Marmelade: Im Rezept wird Marillenmarmelade verlangt. Da wir keinen Marillenbaum besitzen, gibt es bei uns auch keine daraus resultierende Marmelade. Also habe ich die Marillenmarmelade durch Apfel-Kürbis-Marmelade mit Zimt ersetzt!

**Der kleine Flug: In den kochenden Zucker eine Drahtschlinge eintauchen. Fliegt der haftende Zucker in Form von kleinen Bläschen weg, so ist der richtige Grad erreicht ;-)
Okay, mal ehrlich - ich lasse den Zucker einfach etwas kochen bis ich das Gefühl hab, dass die Zuckerglasur so passt (falls man den Zucker zu lange kocht und die Glasur bräunlich wird, hat man eben statt einer Zuckerglasur eine Karamelglasur - lecker ist der gefüllte Lebkuchen sicher trotzdem)






21. Dezember 2011: Überarbeitung und neues Foto :-)

Montag, 7. Dezember 2009

Schokokugeln

1/4 l Schlagobers mit 40 g Butter erwärmen. Darin 250 g dunkle Kuvertüre unter Rühren auflösen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen. Aus der Masse kleine Kugeln formen und in Zuckerstreuseln wälzen. Die bunten Kugeln in kleine Papierschälchen geben und kühl lagern!

Sonntag, 6. Dezember 2009

Nikolostiefel

500 g Mehl mit 1 Prise Salz und 20 g Germ vermengen. 1/4 l Milch, 80 g Butter und 80 g Kristallzucker erwärmen und mit 2 verquirlten Eiern unterrühren. Den Teig abschlagen. Zudecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Den Teig ausrollen, Nikolostiefel ausschneiden und nochmals gehen lassen. Mit Rosinen, Nüssen, Zuckerperlen, usw. verzieren und bei 180°C backen.







Samstag, 5. Dezember 2009

Ischler Bäckerei

150 g Butter mit 300 g Mehl abbröseln. Mit 60 g geriebenen Mandeln, 120 g Staubzucker, 2 Dotter, 1 Prise Salz, etwas Zitronenschale, Vanillezucker und - wenn nötig - mit etwas Milch rasch zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten kühl rasten lassen. Den Teig messerrückendick ausrollen, Scheiben ausschneiden und bei der Hälfte runde Löcher ausstechen. Nach dem Backen werden die vollen Scheiben mit Marmelade bestrichen und die durchstochenen daraufgesetzt. Mit Staubzucker bestreuen.

Freitag, 4. Dezember 2009

Billige Keks

250 g Mehl mit 80 g Butter abbröseln. 100 g Staubzucker, 1 Prise Salz, etwas Zitronenschale und Vanillezucker, 1 Ei und 1/2 TL Backpulver hinzufügen und rasch einen glatten Teig kneten. Etwa 30 Minuten kühl rasten lassen. Teig ausrollen und Kekse ausstechen. Bei 200° etwa 5-6 Minuten backen.

Das Rezept stammt - so wie die meisten meiner Rezepte - aus dem Kochbuch meiner Oma. "Billige Keks" heißen sie wohl, weil im ursprünglichen Rezept statt der damals teuren Butter oder Margarine gewöhnliches Fett zu finden ist. Obwohl sich in meinen Keksen kein Schmalz befindet, bezeichne ich die Kekse trotzdem als "billige Kekse" - und muss jedes Mal aufs neue schmunzeln wenn ich die Seite in meinem Kochbuch aufschlage... ;-)

Diese Kekse kann man nach dem Auskühlen auch mit Marmelade zusammensetzen und zur Hälfte in Schokoglasur tauchen! Ein Rezept für Schokoglasur findet Ihr hier!





Donnerstag, 3. Dezember 2009

Marzipanpralinen

200 g Kochschokolade mit 100 g Butter schmelzen und tablieren*. 400 g Marzipan ausrollen und in rechteckige Stücke schneiden. Diese in die Glasur tauchen und mit einer halbierten Mandel belegen. Auskühlen lassen.

*Tablieren: Mit einem Löffel die Glasur glattstreichen bis die Glasur glatt und glänzend ist.






Mittwoch, 2. Dezember 2009

Haselnußbusserln

3 Eiklar, 200 g Staubzucker und 150 g gemahlene Haselnüsse etwa eine Viertelstunde rühren. Mit dem Spritzsack in Form von kleinen Busserln auf ein befettetes Blech spritzen. In die Mitte der Busserln Haselnüsse legen. Bei mäßiger Hitze backen.

Und mit dem Eidotter? Gleich verwenden - zum Beispiel für Ischler Bäckerei.






Dienstag, 1. Dezember 2009

Wirtschaftskipferl

300 g Mehl, 100 g Butter und 120 g Staubzucker verbröseln. Zitronenschale, Salz, 1 Dotter und etwas Milch hinzufügen und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Kipferl formen, mit Eiklar bestreichen und mit Kristallzucker und Nüssen bestreuen. Bei mäßiger Hitze backen.





Das Rezept stammt aus dem Kochbuch meiner Oma. Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, diese Kipferl jemals gegessen zu haben, aber sie sind mal eine Alternative zu Vanillekipferln...

Adventskalender

In meinem Blog gibt es erstmals einen Adventskalender:
Jeden Tag bis Weihnachten ein Keksrezept aus meinem "Backrepetoire".

Frohes Backen!

Samstag, 14. November 2009

Schmarren einmal anders

Eigentlich war es ein Missgeschick. Wie immer, wenn ich in einer "fremden" Küche am werkeln bin, kann es passieren, dass ich die richtigen Zutaten nicht finde - oder wie in diesem Fall nicht genau hinschaue...
Bei der Zubereitung von Kaiserschmarren für meinen Opa greife ich in die Zutatenlade zu der Packung auf der Weizen steht - im festen Glauben daran, dass das nur das benötigte Mehl sein kann. Und siehe da: 240g WeizenGRIEß purzeln auf den vorbereiteten Eidotter... *schock*
Also wieder den Spreu vom Weizen... ähm... den Grieß vom Eidotter trennen und doch noch etwas Mehl in den Kaiserschmarrenteig bringen. Mit dem Resultat, dass wir heute einen unglaublich leckeren Kaiserschmarren zum Mittagessen hatten.
Vielleicht sollte mir öfter irgendwas in eine Schüssel fallen! *ggg*


Und hier ist das Rezept:

Eiklar von 8 Eiern
mit 5 EL Kristallzucker und 1 Prise Salz zu Schnee schlagen. 1/2l Milch, 8 Dotter, 150g Mehl und 100g Weizengrieß glattrühren. Schnee unterheben (falls die Masse noch zu dünnflüssig ist, noch etwas Mehl unterheben).
Butter erhitzen, etwas Masse einlaufen lassen, anbacken, wenden und fertigbacken. Mit zwei Gabeln in kleine Stücke reißen. Mit Staubzucker bestreut servieren.

Donnerstag, 12. November 2009

Ahoj-Brause

Dank einem Packerl aus Deutschland gibt es bei uns jetzt Ahoj-Brause in verschiedensten Geschmäckern und auch Formen (Brausepulver, Brausestäbchen und für die ganz großen Brauseliebhaber: Brause-Brocken). Nach einigen Kostproben muss ich gestehen: das Zeug ist wirklich lecker!!!


Freitag, 6. November 2009

Computer

Und gleich noch eine neue Torte: für eine Sponsionsfeier habe ich einen Computer "gebastelt". Unter der grauen Marzipanschicht versteckt sich - wieder einmal - ein Schokolade-Nuss-Kuchen überzogen und zusammengesetzt mit selbstgemachter Brombeermarmelade.





Und wieder habe ich etwas dazugelernt:
1. Glaub keiner Apothekerin wenn es um Lebensmittelfarbe geht
(da die Farbe "Grau" nicht erhältlich war, hat sie gemeint ich soll einfach sparsam "Schwarz" verwenden --> zwei Stunden später hatte ich einen herrlich schokobraunen Klumpen Marzipan vor mir)

2. Nur weil die Hände die perfekte Farbe angenommen haben, heißt das nicht, dass das Marzipan das auch macht ;-)

3. Es wird Zeit für tolle Lebensmittelfarben aus dem Fachhandel. Ich ärgere mich doch wirklich jedesmal über das Zeug....

Donnerstag, 5. November 2009

Burgturm

Nach längerer Pause wieder eine Torte:

Anlässlich zum 4. Geburtstag von Jan hab ich einen Burgturm "gebastelt". Unter der grauen Marzipanhülle versteckt sich eine Schoko-Nuss-Torte und selbstgemachte Brombeermarmelade.



Mittwoch, 9. September 2009

Brot Brot Brot

Gefülltes Brot

Gefülltes Brot ist perfekt für Buffets, Picknicks und Überraschungseffekte ;-)

Von einem
Brot einen Deckel abschneiden, aushöhlen und mit verschiedensten Zutaten füllen. Das Brot am Bild ist gefüllt mit: Schinken, Käse, hartgekochte Eier, Gurken und Salat. Deckel wieder aufsetzen und wie eine Torte schneiden...




Brotsuppe

Das "Brot-Innenleben" lässt sich am nächsten Tag noch zu einer köstlichen Brotsuppe verarbeiten. Dazu einen Zwiebel und zwei Knoblauchzehen fein hacken und in etwas Butter anschwitzen. Zwei Karotten und etwas Petersilie ebenso fein hacken und zugeben. Mit Suppe aufgießen, Brotreste zugeben und alles weichkochen. Abschmecken.
Die Suppe hat zwar ein gewöhnungsbedürftiges Aussehen - aber sie ist unglaublich lecker!!!

Montag, 13. Juli 2009

Zucchinizeit

Die große Zucchiniernte hat begonnen. Deswegen hier meine liebsten Zucchinirezepte - abgesehen davon, dass Zucchinis bei mir fast überall reingeschnibbelt werden ;-)


Zucchinischiffchen
(Mengenangaben für 4 Personen)

4 kleine Zucchini längs halbieren und aushöhlen. 20 dag Streichkäse mit 1 EL Schlagobers glattrühren. 1 kleine Zwiebel, 2 Paprika und 1 Tomate fein würfeln und unterrühren. Mit feingehacktem Basilikum, Salz und Pfeffer abschmecken und in die Zucchinis füllen. Zucchinischiffchen bei 180°C etwa 30 Minuten überbacken.






Grillsauce

1 kg Zucchini waschen und in kleine Würfel schneiden. 2 Zwiebel schälen und ebenfalls fein würfeln. Gemeinsam mit 2 EL Salz, 25 dag Zucker, ca. 1/4 l Essig, 1 TL Senfkörner, 1 TL Curry und 1 TL Paprikapulver weichkochen.

Das "perfekte" Brot

Schon seit Wochen arbeite ich am Rezept für das "perfekte" Brot. Nach einigen mehr oder weniger fehlgeschlagenen Versuchen (zuviel Anis, zuviel Fenchel, zuviel Sauerteig, zuwenig Sauerteig, zuwenig Salz, zuviel Salz, zuviel Wasser, ...) hab ich heute zum ersten Mal ein schönes - und vor allem leckeres Ergebnis...


Kastenbrot


40 dag Dinkelmehl, 10 dag Kamut-Vollmehl, 5 dag Trockensauerteig, 1 1/2 TL Trockengerm, 1 TL Koriander, 1 TL Kümmel und 1 EL Salz verrühren. 500-600 ml lauwarmes Wasser unterrühren und mit Knethaken glattrühren. An einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen. Kastenform mit Backpapier auslegen, Teig einfüllen und nochmals gehen lassen. Mit Mehl bestäuben und im Backrohr bei 180°C etwa eine Stunde backen. Während dem Backen einen Topf mit heißem Wasser ins Backrohr stellen.







Sonntag, 14. Juni 2009

GourmetReise Festival 2009

Auch dieses Jahr waren wir wieder bei der Abschlußveranstaltung des GourmetReise Festivals mit dabei. Bei dem Galadiner am 13. Juni 2009 im Grazer Congress nahmen 644 Gäste teil und verzehrten unglaubliche 2,5 Tonnen Lebensmittel!!!


Empfang mit "Flying Fingerfood Buffet":


Tatar von der steirischen Bachforelle mit schwarzem Sesam an Erbsencreme
(Pasquo King)

Fangfrische Austern mit Ausseer-Rosensalz und verschiedenen Aromaten

(Thomas Rode Andersen)

Knusprig gebackene Dim Sum mit Steirer-Kren
(Wai Look Chow)

Gurken- Wasabicannelloni mit Hibiskus-Rosen-Almenlachs

(Johann Lafer)
Satéspieß vom Gesäusewild und Erdnussespuma
(Heinz von Holzen)


Ildefonso vom Turopoljeschwein mit oststeirischen Käferbohnen und Kürbiskernöl
(Gabriel Kreuther)


Lollypop von der steirischen Entenleber mit Blattgold und Zuckerwatte

(Patrick Spenger)


Das Menü:


Roh marinierter Seesaibling & Thunfisch mit warmem Olivenöl-Kaffir Lime Leave und Chili

(Wai Look Chow)
Geeistes Melonensüppchen mit Zweierlei vom Schinken
(Thomas Rode Andersen)


"Spargel hoch 3"
Spargelspitze mit gebackener Hollondaise
Spargel-Espuma mit Navelate Orangen
Spärischer Spargel mit Estragonpulver
(Patrick Spenger)


Konfierter Schweinebauch mit Jakobsmuschel, Mandarinenöl, Apfelsalat mit Karfioldressing
(Pasquo King)


"Palem Udang"
Weißer Waller im Bananenblatt mit Yellow Rice und balinesischen Dipsaucen
(Heinz von Holzen)

"Das Beste vom ALMO"
Filet unter der Schalottenkruste, geschmortes Schulterscherzel mit Holunderbeerensaft, Petersilienwurzelpüree, gebackene Pilztasche

(Johann Lafer)

Panna Cotta von der Bitterschokolade mit Ingwer, Limettencesten, Passionsfruchtgelee und Caffee Consul Praline
(Gabriel Kreuther)


Nach dem Galadiner hatten wir auch wieder Gelegenheit, von den "Starköchen" Autogramme zu holen. Und so habe ich wieder eine signierte Menükarte mehr in meiner Sammlung; auch die Kochschürze, die ich mit meinem GourmetReise-Abonnement erhalten habe, ist um einige Unterschriften reicher - und somit umso wertvoller....

Auch wenn diese Veranstaltung seit dem letzten Jahr sehr an Größe zugelegt hat - das Galadiner ist und bleibt für mich eine ein ganz tolles Erlebnis - auf das ich mich auch im kommenden Jahr schon sehr freue!


Die "Helden" des Abends - Küche und Service






Sonntag, 24. Mai 2009

Empire-Picknick

Anlässlich meines diesjährigen Geburtstags veranstaltete ich ein Empire-Picknick. Mit ganz toller Unterstützung von Walter und Marlies habe ich folgendes Buffet zusammengestellt:

- Schweinsbraten mit Mandel-Kräuter-Fülle
- Geschmorte Hühnerkeulen
- Spargel in Blätterteig

- Gorgonzola-Birnen-Täschchen
- Sandwiches

- Käseplatte
- Weintrauben und Birnen

- Minzsauce

Außerdem haben mich Eva und Marlies noch mit Desserts versorgt - sie haben mir einen Käsekuchen und Himbeerschnitten mitgebracht.






Montag, 20. April 2009

Fußballtorte

Anlässlich zu Muckis 30er "bastelte" ich eine Fussballtorte. Ich hätte mir nie gedacht, dass so ein kleiner Fussball soviel Zeit in Anspruch nimmt!

Für meine Kunsttorten verwende ich meistens Schokoladekuchen. Dieser zerbröselt nicht und lässt sich leicht "zurechtschnitzen". Nach dem Zurechtschnitzen wird der Kuchen mit Marmelade bestrichen. Einerseits damit das Marzipan am Kuchen kleben bleibt und andererseits weil die Torte ja auch gut schmecken soll ;-)
Das Logo am Schal habe ich mit Lebensmittelfarbe und einem feinen Pinsel auf Marzipan gezeichnet. Die Farbe wird dafür nicht mit Wasser sondern mit Schnaps angerührt (Alkohol lässt die Zeichnung schneller trocknen). Den Pinsel vor dem Zeichnen immer kurz auf einer Küchenrolle abtupfen, denn bei zuviel Farbe verschwimmt die Zeichnung am Marzipan!
 


Freitag, 17. April 2009

UEFA-Pokal-Torte

Schon seit Jahren hatte ich die wahnsinnige Idee für mein Brüderchen eine Torte in Form vom UEFA-Pokal zu backen:




Diese Torte war mit Abstand das größte und aufwändigste Tortenprojekt, das Walter und ich je in Angriff genommen haben. Deswegen hier das Making of:


Große Torten erfordern große Mengen Kuchen :-)

Um dem Pokal den nötigen Halt zu geben, haben wir eine Etagere zerlegt...

... und den Kuchen Schicht für Schicht auf diese Etagere gestapelt.

Da der Pokal nach oben hin breiter wird, musste Walter sich etwas einfallen lassen. Nach stundenlangem Gegrübel bastelte er aus Lego-Technik und einigen Plastikkreisen ein Gestell...

... und siehe da - wir haben eine Plattform :-)

Die Zwischenräume werden wieder mit einigen Schichten Kuchen aufgefüllt.

Die groben Umrisse sind immerhin schon zu erkennen.

Tortenturm zurechtschnitzen und mit Marmelade bestreichen.

Anschließend mit Marzipan überziehen...

... und mit goldener Lebensmittelfarbe bepinseln.

Fertig !!!

Mittwoch, 15. April 2009

GourmetReise Festival 2008

Da die Karten für das Festival im Juni 2009 bereits bei mir herumliegen - hier ein kleiner Rückblick vom GourmetReise Festival am 24. Mai 2008 in der Alten Universität in Graz. Wir ließen uns dort von Starköchen wie Johann Lafer und Tim Mälzer bekochen und schwebten im 7. Gourmethimmel.

 Das Menü:

  • Schilchersekt als Aperitif
  • Fliegendes Amuse Gueule: Lachsforellenmousse, Irgendwas Kernöliges auf einem Löffel und einen Lollipop vom Vulcanoschinken - Ja richtig gelesen, ein Schinken-Lolli! (Patrick Sprenger)
  • Lachsforellen-Sashimi (Oyind Naesheim)
  • Jakobsmuschel mit Babette-Ei, Pea-Shoot-Salat und Kürbiskernöl-Hollondaise (Wolfgang von Wieser)
  • Marinierte Langostinos mit Kalbszunge und Spargel (Leonard Cernko)
  • "Moin moin eben drum" (Tim Mälzer serviert Currywurst mit Pommes...)
  • Steirische Ochsenschwanzessenz mit Morcheln und Zeller (Chris Southwick)
  • Steirische Flusskrebse mit Kalbsbries und geschmorten Artischocken (Leonard Cernko)
  • Almochsenfilet mit Wildrosenblütensalz, Brunnenkressemouseeline und Korianderjus --> DAS BESTE !!!!!!!!!!!! (Johann Lafer)
  • Steirisches Lamm-Karree mit Getreide-Kartoffel-Muffin und warmen Tomaten-Salat (Wolfgang von Wieser)
  • Gebratene Gänseleber mit Kürbisgemüse und geräuchertem Aal (Chris Southwick)
  • Pilzragout mit Zungeravioli und Kürbiskernpesto (Tim Mälzer)
  • Schokoladesouffle und japanisches Grüner-Tee-Eis --> WOW !!!!!! (Oyvind Naesheim)
  • Kürbiskerncannelloni mit Aprikosen --> auch total lecker aber nach dem fantastischen Souffle hätte es einfach nicht mehr besser kommen können (Johann Lafer)
  • Kaffee von Nespresso
  • Nespresso-Pralinen (Christof Widakovich)

Vier Stunden Daueressen und anschließend Groupie spielen und sich um Autogramme reißen - der ganze Abend war einfach ein Traum! Für mich ist jedenfalls ganz klar: Ich muss dort nächstes Mal unbedingt wieder dabei sein!



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